(kom/ncs) – Acht Kandidaten kämpften am Freitagabend um ihr Weiterkommen bei "The Voice of Germany". Neben großem Talent, tiefen Gefühlen, vielseitigen Songs und wilden Coach-Kommentaren gab es auch prominente Unterstützung für die Kandidaten. Trotzallem ist die Show für zwei Stimmen nun gelaufen.

Gleich zu Beginn präsentierten Alec und Sascha von The Boss Hoss gemeinsam mit ihren Schützlingen den Song "Word Up". Die Kandidaten von Xaiver Naidoo durften sich hingegen über die Unterstützung eines internationalen Stars freuen: Sie traten mit Schmuserocker James Morrison auf die Bühne und sangen "Up", den neuesten Hit des prominenten Gastes.

Zittern mussten letztendlich beide Teams, denn nur jeweils drei Kandidaten kamen weiter: Zwei davon bestimmte das Fernsehpublikum, einen die Jury. Nena, die mit einem heißem knallroten Kleid überraschte, und der gebürtige Ire Ray Garvey lehnten sich allerdings in dieser Sendung noch entspannt zurück. Denn die beiden Coaches sind mit dem Ausfiltern erst in der vierten Liveshow dran.

Frauenschwarm Ole Feddersen und die Berlinerin Ivy Quainoo aus dem Team von The Boss Hoss sicherten sich die meisten Zuschaueranrufe und sind somit eine Runde weiter. Das Coach-Duo tat sich aber schwer, zwischen Ramona Nerra und Benny McMillan zu entscheiden. Nach kurzer Beratung fiel die Wahl auf die 32–jährige Künstlerin, der Augsburger Kinderpfleger musste sich verabschieden.

Xaiver Naidoo wählte Kandidat Mic Donet in die nächste Runde und schickte Musikerin Katja Friedberg nach Hause. Zuschauerlieblinge aus seinem Team waren Rino Galiano aus Mannheim und Teenieschwarm Max Gießinger.

Für besonders hitzige Diskussionen in der Jury sorgte der Auftritt von Schützling Rino: Sein akrobatischer Versuch, auf ein schwarzes Klavier zu steigen, verlief zwar unfallfrei, doch die gesangliche Leistung von "Über sieben Brücken musst du gehen" kam bei The Boss Hoss und Ray gar nicht gut an. Auch Kandidatin Katja hatte es nicht leicht mit den Kommentaren von Alec, Sascha und Ray Garvey. Für "Flugzeuge im Bauch" von Herbert Grönemeyer hagelte es Kritik: "Bei 'Unser Star für Baku' hättest du sicherlich mit dem Song gewonnen", so Coach Ray. Die Songauswahl wurde auch von Xaiver Naidoo negativ kommentiert.

Anders waren die Meinungen bei Studioliebling Ivy: Die 19-Jährige trat mit dem Titel "Hard To Handle" von Soulsängerin Patti Draw an und überzeugte mit dem 70er-Jahre-Nummer nicht nur Moderator Stefan Gödde, sondern auch das Jury-Quartett. Die Leistungen von Mic, Bennie, Ramona, Ole und Max wurden ebenfalls mit positiven Meinungen belohnt. Alec und Sascha hatten ihren Favoriten eigentlich schon im Einspieler zu Ole aus Hamburg erwähnt: Der Kandidat sei talentiert, schließlich gebe es "keine dicken Eier ohne Herz".

Die Songs aus der dritten Liveshow

Mic DonetTeam Xavier NaidooGeorge Michael"Killer/Papa was a Rolling Stone"Coach-Erwählte
Ramona NerraTeam The Boss HossU2"One"Coach-Erwählte
Ole FeddersenTeam The Boss HossUdo Lindenberg"Cello"Zuschauer
Rino GalianoTeam Xavier NaidooKarat"Über sieben Brücken musst du gehen"Zuschauer
Ivy QuaianooTeam The Boss HossPatti Draw"Hard To handle"Zuschauer
Max GiesingerTeam Xavier NaidooLenny Kravitz"I'll Be Waiting"Zuschauer
Katja FriedenbergTeam Xaiver NaidooHerbert Grönemayer"Flugzeuge im Bauch"ausgeschieden
Benny McMillanTeam The Boss HossTracy Chapman"Fast Car"ausgeschieden