Filmstar, Tonassistent, Studioboss: So viel verdient man in Hollywood

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Filmstars, Kameramänner, Drehbuchautoren oder Tonassistenten - wie viel in der Traumfabrik bezahlt wird, hat der "Hollywood Reporter" aufgelistet. Unsere Galerie verrät Ihnen die Details. © teleschau - der mediendienst GmbH

In Hollywood wartet das große Geld - allerdings nicht für jeden. Was Schauspieler, Tonassistenten oder Drehbuchautoren in der Traumfabrik verdienen, hat der "Hollywood Reporter" aufgelistet. Unsere Galerie zeigt Ihnen, wer wie viel kassiert.
Dwayne Johnson hat gut lachen: Top-Stars wie er verdienen in Hollywood derzeit rund 20 Mio. US-Dollar pro Film.
Emma Watson hingegen konnte für ihre Hauptrolle in "Die Schöne und das Biest" vergleichsweise wenig kassieren: "Nur" drei Millionen Dollar bekam sie als Gage.
Mit noch weniger müssen sich Newcomer wie Gal Gadot begnügen: Die Hauptdarstellerin aus "Wonder Woman" verdiente "nur" einige hunderttausend Dollar.
Top-Produzenten wie Todd Lieberman und David Hoberman (links), die "Die Schöne und das Biest" produzierten, bekommen laut "Hollywood Reporter" rund zwei Millionen Dollar für einen Film - und eine Erfolgsbeteiligung obendrauf. Im Durchschnitt verdient ein Produzent rund 750.000 Dollar pro Film, Neulinge müssen sich mit 250.000 Dollar begnügen.
Ridley Scott gehört zur ersten Riege der Hollywood-Regisseure - und kassierte etwa für "Alien: Covenant" zehn bis zwölf Millionen Dollar.
Patty Jenkins hingegen verdiente für ihre Regiearbeit bei "Wonder Woman" nur rund eine Million Dollar. Für die Fortsetzung soll sie allerdings das Achtfache bekommen. Regieneulinge können laut "Hollywood Reporter" mit 400.000 bis 500.000 Dollar pro Film rechnen.
Amerikanische TV-Topstars wie "Glücksrad"-Moderator Ryan Seacrest (links, mit Pharrell Williams) können sich über ein Gehalt von geschätzten 15 Millionen Dollar pro Saison freuen.
Schauspielstar Alec Baldwin bekam für seine Moderation der Show "Match Game" immerhin drei Millionen Dollar. Unbekanntere Kollegen bei kleineren Formaten erhalten rund 40.000 Dollar pro Folge.
An einem Filmset arbeiten stets Dutzende von Crewmitgliedern, die meist nach Tariflohn bezahlt werden. Erfahrene Mitarbeiter bekommen jährlich mindestens 131.068 Dollar, wer bei einer Fernsehserie arbeitet, verdient pro Stunde einen Mindestlohn von 35,87 US-Dollar. Low-Budget-Produktionen zahlen pro Stunde 25,50 Dollar.
Top-Bosse wie Alan Horn von Disney bekommen ein Grundgehalt von jährlich rund fünf Millionen Dollar ausgezahlt. Mit Bonuszahlungen kann es aber auch viermal so viel sein.
Schauspieler, die regelmäßig in kleineren Rollen zu sehen sind - wie etwa Indira Varma (rechts) aus "Game of Thrones" - verdienen zwischen 55.000 und 85.000 Dollar pro Folge.
Unbekannte Nachwuchsstars bekommen etwas weniger. Die Kids aus "Stranger Things" etwa konnten sich in der ersten Staffel über rund 30.000 Dollar pro Episode freuen.
Auch das Gehalt eines Makeup Artists bestimmen in den USA die Gewerkschaften. Die Maskenbildner verdienen je nach Berufserfahrung zwischen 37.000 Dollar und 124.000 Dollar pro Jahr.
Showrunner, also die Erfinder und Entwickler von Fernsehserien, verdienen als Einsteiger rund 30.000 bis 40.000 Dollar im Jahr. Top-Showrunner wie Shonda Rhymes ("How to get away with Murder") streichen jährlich hingegen bis zu 20 Millionen ein.
D.B Weiss und David Benioff, die Köpfe hinter "Game of Thrones", verdienen schätzungsweise zwischen 100.000 und 300.000 Dollar pro Folge.
Auch vom Schreiben kann man in Hollywood mitunter gut leben. Top-Drehbuchautoren wie Aaron Sorkin ("Steve Jobs") verdienen jährlich rund fünf Millionen Dollar. Am unteren Ende der Einkommensskala werden 72.600 für ein Originaldrehbuch und 63.500 für eine Adaption bezahlt.
Wer Drehbücher für Fernsehproduktionen wie etwa "Big Bang Theory" verfasst, kann mit rund 15.000 Dollar pro Episode rechnen. Anfänger im Business bekommen ein Gehalt von rund 4.000 Dollar monatlich bezahlt.
Wie viel die Männer und Frauen hinter der Kamera mindestens verdienen, legt ebenfalls die Gewerkschaft fest. Dabei reicht die Spanne von 25,50 Dollar pro Stunde bis hin zu 154.000 Dollar im Jahr. Top-Kameramänner können allerdings auch weitaus höhere Summen kassieren.
Irgendjemand muss das Mikrofon halten - etwa dann, wenn Laurel und Hardy vor der Kamera stehen. Das macht der auch Boom Operator genannte Tonassistent. Erfahrenden Kräften stehen dabei laut US-Gewerkschaft jährlich mindestens 120.625 zu, durchschnittlich zahlen die Studios ein Jahresgehalt von 72.000 Dollar.
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