Der Euro hat sich am Mittwoch erholt und über seinem am Vortag markierten Tiefstand seit fast 20 Jahren notiert.

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Die Gemeinschaftswährung wurde mit 0,9947 Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch unter 0,99 Dollar notiert. Gestützt wurde der Euro durch die gesunkenen Gas- und Ölpreise. Die Energieversorgung in der Eurozone ist angesichts der hohen Abhängigkeit von Russland deutlich prekärer als die der USA. Dies belastet die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone.

Merklich unter Druck geraten ist das britische Pfund. Einen Tag nach dem Amtsantritt der Premierministerin Liz Truss fiel die Währung zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit 1985. Auch zum Euro geriet das Pfund unter Druck. Die britische Wirtschaft hat mit Lieferengpässen und einer Inflation zu tun, die noch höher als im Euroraum liegt. Truss sorgte zudem mit Aussagen für Aufsehen, sie wolle das Mandat der Bank of England überprüfen. Die Zentralbank gab zuletzt einen düsteren Ausblick und hält eine mehr als einjährige Rezession für möglich.  © dpa