50 Jahre Mondlandung

Vor 50 Jahren wird Neil Armstrongs "kleiner Schritt" auf dem Mond zum "gewaltigen Sprung für die Menschheit". Doch so pathetisch und historisch geht es nicht immer zu in den neun Tagen der Apollo-Mission. Ein Protokoll.

Der Mond begleitet die Erde seit Milliarden von Jahren. Als Motor der Gezeiten bewegt er das Wasser mächtiger Ozeane. Nur logisch, dass er auch unsere Biologie und unser Verhalten beeinflusst. Oder? Drei populäre Mondmythen auf dem Prüfstand.

Vor 50 Jahren betrat der erste Mensch den Mond. Seitdem haben Wissenschaftler fleißig über den Erdtrabanten geforscht. Ein Überblick.

Die Eroberung des Weltraums war immer auch ein Ringen der Supermächte USA und UdSSR um Prestige - vor allem beim Wettlauf zum Mond.

Die Menschheit vermüllt den Planeten - und auch sein kleiner Begleiter ist bereits übersät mit Hinterlassenschaften: Werkzeuge, Kabel und Kameras, Seife, Handtücher und Nagelscheren - aber auch Fäkalien, Urinbehälter und Beutel mit Erbrochenem liegen auf dem Mond. Nach den Besuchen vom Planeten Erde gleicht der Erdtrabant mancherorts einer Müllhalde. 

Die USA wollen zurück auf den Mond - das hat die NASA angekündigt. Die Pläne sehen eine Ansiedlung auf dem Mond vor und diese könnten schon 2028 umgesetzt werden.

China ist ein historisches und auch in seiner Schwierigkeit einzigartiges Raumfahrt-Manöver gelungen. Wie Staatsmedien am frühen Donnerstagmorgen melden, landete mit "Chang'e 4" erstmals eine Sonde auf der von der Erde abgewandten Seite des Mondes.