Faszinierende Bilder unseres Planeten

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Wirbelstürme, Lichtermeere und Eiswüsten: Unsere Erde gewährt wunderschöne, faszinierende oder auch bewegende Einblicke vor allem aus der Weltraum-Perspektive.

Das Great Barrier Reef mit seinen über 1000 Fischarten ist das weltweit am stärksten geschützte Meeresgebiet. Was hier jedoch der Copernicus Sentinel-2A Satellit im Juni diesen Jahres einfängt, macht Grund zur Sorge. Schon wieder zerstört eine Korallenbleiche Teile des Riffs. Dies geschieht, wenn für die Korallen überlebenswichtige Algen durch die hohen Wassertemperaturen vertrieben werden.
1.700 Kilometer von Australien entfernt knipst der Sentinel-2A Satellit der ESA die Vulkaninsel Vanuatu. Rauchschwaden steigen aus dem Krater auf und ziehen auf den Ozean hinaus. Bei genauem Hinsehen kann man sogar die Lavaseen erahnen. Der letzte Ausbruch des Vulkans ereignete sich 1913.
So sah die Region Pedrógão Grande in Portugal vor den Waldbränden aus. Die ausgetrockneten Böden waren ein idealer Nährboden für die Flammen. Vermutlich lösten Blitzeinschläge die Feuerkatastrophe aus. Aufnahmen des Esa-Satellit "Proba V" zeigen die Ausmaße der Brände.
Mittlerweile sind diese zwar wieder unter Kontrolle, doch wie zu sehen ist, haben sie gewaltigen Schaden angerichtet. Die braunen Flächen zeigen die ca. 26.000 Hektar Wald, die zerstört wurden. Weiter oben sieht man die noch lodernden Flammenherde (rot). Auch die grauen Rauchwolken sind gut zu erkennen.
Nein, das ist kein Falschfarbenfoto. Der Lake Mackay in Australien erscheint aus dem All tatsächlich knallbunt. Vegetation, Algen, Salze und Mineralien lassen den See erstrahlen. Die Region ist so trocken, dass er sich nur nach den seltenen Niederschlägen mit Wasser füllt.
Die hübschen Wolkenwirbel rechts im Bild entstehen durch ein Wetterphänomen im Beringmeer bei Alaska. Der Copernicus Sentinel-3A Satellit zeigt, wie die Wolken um Vulkane der Unimak-Island herum fließen und so Kringel erzeugen.
Dass es so aussieht, als ob ein Pinsel mit Aquarellfarbe ins Schwarze Meer getaucht worden wäre, hat einen bestimmten Grund: Im Mai beginnt dort die Blüte von Phytoplankton. Diese Algen färben das Wasser türkis.
Selbst aus diesem Blickwinkel des ESA-Astronauten Thomas Pesquet wirkt der Vesuv noch imposant. Rund herum erstreckt sich die Metropolregion von Neapel bis an den Fuß des noch aktiven Vulkans.
Bei der EarthKAM auf der ISS haben Schüler das Sagen. Gesteuert wird die Kamera über Befehle, die die teilnehmenden Jugendlichen aus der Mittelstufe über ein Online-Programm an die Kamera senden. Das Bild vom Grand Canyon wurde am 3. April 2017 aufgenommen.
Waldbrände sind im Osten Russlands im Sommer keine Besonderheit. Doch 2016 traf es die Region um Irkutsk schwer. Die extrem heißen und trockenen Monate machten es dem Feuer leicht. Am 28. September überfolg der Satellit Copernicus Sentinel-2A die Gegend und dokumentierte das Ausmaß der Brände.
Schiffsrouten-Optimierung aus dem Weltall: Mit Hilfe von Daten verschiedener Satellitensysteme werden von der ESA Karten für das Mittelmeer angelegt. Dadurch werden Wassertemperaturen und Strömungen sichtbar. Die weiß gestrichelte Route würde die Oberflächenströme perfekt ausnutzen.
Ein Feuer in Florida zerstörte kürzlich dutzende Hektar an Vegetation. Der NASA-Satellit Suomi NPP hat dieses faszinierende Bild am 6. Mai aufgenommen.
Ist das der Mars? Nein, dieses Bild wurde über der Grenze der US-Bundesstaaten Colorado und Utah vom Satelliten Copernicus Sentinel-2A aufgenommen. Die hellen roten Flecken sind landwirtschaftlich genutzte Flächen - das Bild wurde nachkoloriert.
Dänemark in seiner ganzen Pracht: Der Schnee im Norden strahlt in weiß. So schön hat man die eleganten Küstenlinien des Landes selten gesehen. Das Bild von der ISS wurde im Februar aufgenommen, aber erst jetzt veröffentlicht.
Die bisher klarste Ansicht der Erde bei Nacht hat die Nasa aus verschiedenen Satellitenbildern zusammengesetzt und erreicht dabei mittlerweile eine erstaunliche Detailtreue.
Der französische Astronaut Thomas Pesquet machte im März diesen Schnappschuss auf der ISS. "Ich kann gar nicht von den Fenstern wegschauen", sagt er fasziniert beim Anblick der Nordlichter.
1.500 Scans benötigte es um diese Aufnahme von Deutschland zu generieren. Der Satelit Sentinel-1 benötigte für die Aufnahmen über 2 Jahre. Danach werden die Daten zu einem Falschfarben-Bild verarbeitet. Städte strahlen besonders hell, Wasserflächen erscheinen dunkel. Anbauflächen werden lila angezeigt, da sie sich in der Zeitspanne häufig verändert haben.
Eine Aufnahme vom NASA-Satelliten Aqua. Sie zeigt Wirbelsturm "Debbie", der am 27.03. die Küste von Queensland (Australien) erreicht hat. Die Wetterbehörde NOAA warnt, dass die "extrem gefährlichen Winde großen Schaden anrichten" könnten. Tausende Bewohner haben die Flucht vor dem Hurrikan ergriffen.
Der glühende Vulkan Ätna auf Sizilien bläst eine schwarze Rauchwolke in den Raum: Nicht nur für die Beobachter auf der Erde ein aufregendes Spektakel. So sieht der Ausbruch vom Weltraum gesehen aus. Der ESA-Satellit Copernicus Sentinel-2A hielt den Anblick fest.
Vor der mit Vulkanen übersäten russischen Halbinsel Kamchatka ist das Meer teilweise gefroren. Die hellblauen Muster sind Eisschollen, die auf dem Meer treiben, die hellgrauen Bereiche sind Wolken.
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