So scheint die Sonne auf Uranus

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Von anderen Planeten aus betrachtet sieht unser Zentralgestirn ganz anders aus.

Merkur ist der sonnennächste Planet in unserem Sonnensystem. Darum erscheint unser Zentralgestirn dort fast dreimal größer als von der Erde aus gesehen.
Von der Venus aus ist die Sonne nur zu erahnen. Die dichte Atmosphäre des Planeten lässt kaum Sonnenlicht durch.
Sonne und Mond erscheinen von der Erde aus betrachtet etwa gleich groß. Besonders gut kann man das bei einer Sonnenfinsternis erkennen.
Der Mars ist anderthalbmal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Entsprechend kleiner scheint sie durch die staubige Atmosphäre des Roten Planeten.
Diese Perspektive zeigt einen Sonnenaufgang hinter dem Jupiter von dessen Mond Europa aus. Das durch seine Atmosphäre weit gestreute Sonnenlicht erzeugt einen Lichtkranz um den Gasriesen herum.
Das Sonnenlicht bricht sich in der Gasatmosphäre des Saturn und erzeugt dadurch Phänomene wie Halos (ringförmige Lichteffekte) und Nebensonnen.
Wir befinden uns hier auf Neptuns größtem Trabanten Triton. Das Licht der winzigen Sonne bricht sich in den Gasschwaden, die aus seinen zahlreichen Geysiren aufsteigen.
Das Sonnenlicht, das den Zwergplaneten Pluto erreicht, ist 1.500-mal schwächer als das auf der Erde. Trotzdem scheint unser Zentralgestirn hier heller als jedes andere Objekt am Himmel. Auch von Pluto aus wäre es für das menschliche Auge schwer, direkt in die Sonne zu blicken.
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