Aktuelle Satellitenbilder: Faszinierende Bilder unseres Planeten

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Unsere Erde gewährt faszinierende Einblicke aus der Weltraum-Perspektive. Hier finden Sie - ständig aktualisiert - immer die beeindruckendsten Satellitenbilder.

Diese Risse im Osten der Antarktis geben Anlass zur Sorge. Der untere heißt Chasm 1 und wird schon seit langem beobachtet. Der von Ost nach West wurde Halloween Crack getauft, nachdem Wissenschaftler ihn am 31. Oktober 2016 entdeckten. Das Problem: Beide wachsen rasant, wie ein Bild von vor drei Jahren verdeutlicht ...
Hier waren beide Risse noch deutlich kleiner, wie das Bild der ESA (European Space Agency) vom September 2016 zeigt. Der Grund für ihre jetzige Größe ist eine Gesteinsformation unter Wasser, die weit hoch ragt. Sie stört den Fluss des Eises, dadurch entstehen Falten und Risse. Bald könnten sich die Risse treffen.
Dann, so prognostizieren die Wissenschaftler, werde ein Eisberg der Größe Londons im Weddelmeer treiben. Wann genau, wagt niemand vorherzusagen, aber: Die zwei Spalten liegen nur noch wenige Kilometer auseinander, wie das untere ESA-Bild vom November 2019 zeigt.
Dieses Falschfarben-Satellitenbild zeigt die mexikanische Insel Holbox. Die Vegetation wird rot dargestellt, um den Algenteppich vor der Küste besser sichtbar zu machen. In diesem Sommer wurden große Mengen Braunalgen an der mexikanischen Küste angeschwemmt.
Dieses Satellitenbild, das das nördliche Serbien zeigt, ist Teil der Ausstellung "Fragility and Beauty" in Mailand. Die ESA und die italienische Raumfahrtagentur sind Schirmherren der Ausstellung.
Der NASA-Astronaut Andrew Morgan hat einen der Waldbrände in Kalifornien von der ISS aus fotografiert. NASA-Satelliten entdecken oft als erste Waldbrände in abgelegenen Regionen.
Dieses Bild zeigt den Okjökull-Gletscher (roter Kreis) in Island am 7. September 1986. Mehr als 30 Jahre später, am ...
... 1. August 2019 ist nichts mehr übrig. Laut Experten ist der Okjökull der erste Gletscher in Island, der dem Klimawandel zum Opfer gefallen ist.
Auch in Grönland sind die Auswirkungen des Klimawandels zu sehen. Die Hitzewelle, die Ende Juli über Europa zog, erreichte schließlich Grönland (Aufnahme vom 30. Juli) und brachte große Eismassen zum Schmelzen - das Tauwasser sind die blauen Flächen. Schätzungsweise ...
... schmolzen etwa 55 Milliarden Tonnen Eis. Das Schmelzwasser sorgte für einen direkten Anstieg des Meeresspiegels im Atlantik.
Ein Blick über die von Schnee und Eis bedeckte Kamtschatka-Halbinsel. Die dunkleren Bereiche in der Mitte des Bildes werden von einer Reihe aktiver Vulkane verursacht.
Hier zu sehen: das Sturmtief "Yukon". Das Tiefdruckgebiet ist verantwortlich für das regnerische und stürmische Wetter in Europa Anfang Mai. Für die Experten des Deutschen Wetterdienstes ist "Yukon" hingegen ein "meteorologischer Augenschmaus".
Schnee und Sand treffen im Tian-Shan-Gebirge und der zweitgrößten Sandwüste der Welt, der Taklamakan-Wüste, in Zentralasien aufeinander.
Die gefrorene Südspitze der Hudson Bay im Norden Kanadas, eingefangen von Bord der ISS.
So schön funkeln die europäischen Städte bei Nacht. Aus 415 Kilometern Höhe wurden London, Amsterdam, Rotterdam, Brüssel, Antwerpen und andere Metropolen fotografiert.
Der Astronaut Thomas Pesquet nahm dieses eisige Bild des Dnieper im Winter auf. Der Fluss fließt durch Russland ins Schwarze Meer und ist 2.253 Kilometer lang.
Nairobi wächst unglaublich schnell. Dadurch macht die kenianische Hauptstadt, die inzwischen über drei Millionen Einwohner zählt, auch wirtschaftliche Fortschritte.
Diese zwei Flecken ist Kap Verde aus dem All betrachtet. Die Vulkaninseln werden von etwa 550.000 Menschen bewohnt und liegen im Atlantischen Ozean, westlich von Afrika.
Das im Südatlantik gelegene Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln - die politisch immer noch zu Großbritannien gehören - sind größtenteils von Schnee bedeckt.
Der Disappointment Lake im Nordwesten Australiens wurde 1897 von Frank Hann benannt. Er war auf der Suche nach einem Süßwassersee, doch als er nur auf ein Gewässer mit Salzwasser stieß, war er enttäuscht (engl.: disappointed). Das farblich bearbeitete Bild zeigt die unterschiedlichen Tiefen und den variierenden Salzgehalt des Sees.