Aktuelle Satellitenbilder: Faszinierende Bilder unseres Planeten

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Unsere Erde gewährt faszinierende Einblicke aus der Weltraum-Perspektive. Hier finden Sie - ständig aktualisiert - die beeindruckendsten Satellitenbilder.

Auf der Erde gibt es Regionen, die (für irdische Verhältnisse) Ähnlichkeiten zu den Bedingungen auf dem Mars aufweisen. Die Truelove Lowlands auf Kanadas Devon Island gehören dazu. Im Sommer steigen die Temperaturen dort nur bis auf etwa 10 Grad, während im Winter bis zu minus 50 Grad Celsius herrschen.
Dieses beeindruckende Foto wurde im September 2019 von der Internationalen Raumstation aufgenommen. Zu sehen ist das "Auge der Sahara" - ein ringförmiges und kraterähnliches geologisches Gebilde in Mauretanien im Westen der Sahara.
13. Juli: Daten von Erdbeobachtungssatelliten zeigen die ungewöhnliche Ausdehnung einer Wolke aus Saharastaub bei ihrer Reise über den Atlantik. Die gigantische Staubwolke, die den Namen "Godzilla" trägt, erreichte Ende Juni die Karibik und die USA. In diesem Jahr war die Staubkonzentration ungewöhnlich dicht und die Wolke legte eine Strecke von etwa 8.000 Kilometern zurück.
15. Juni: Weltweit bleiben aufgrund der Coronakrise Flugzeuge am Boden. Auf dieser Collage aus vier Satellitenbildern der ESA wird ersichtlich, wo sie parken. Ob in Kalifornien, Spanien, Frankreich oder Australien: Aus dem All lassen sich die - zum Teil improvisierten - Flugzeugparkplätze nahe der Rollbahnen erkennen.
4. Juni: Das erste Mal seit neun Jahren sind NASA-Astronauten von amerikanischem Boden ins All gestartet. Das erste Mal in der Geschichte der Raumfahrt ist dafür ein privates Unternehmen verantwortlich. Hier nähert sich die Crew-Dragon-Raumkapsel von SpaceX der Internationalen Raumstation ISS.
4. Juni: Auf der chinesischen Insel Hainan türmt sich eine Cumulonimbus-Wolke auf. Diese Wolken verursachen heftige Gewitter und sind auf Hainan sowie in der angrenzenden Guangdong-Provinz häufig anzutreffen. Deshalb zählt die chinesische Region die meisten Blitzeinschläge des Landes.
14. Mai: Die "Great Bahama Bank" vor der Küste der Bahamas besteht größtenteils aus Kalkstein. Das Wasser dort ist sehr flach, selten tiefer als 25 Meter. So lassen sich die atemberaubenden Unterwasser-Strukturen auf Satellitenbildern sehr gut erkennen.
14. Mai: Dieses bereits im Jahr 2001 entstandene Satellitenbild der "Great Bahama Bank" hat gerade den Wettbewerb "Tornament Earth" zum 20-jährigen Jubiläum des "NASA Earth Observatory" gewonnen. Damit wurde es sozusagen zum schönsten Satellitenbild der Welt gekürt.
7. Mai: Auf dem Konsen-Plateau in der japanischen Präfektur Hokkaido unterteilen 180 Meter breite und etwa drei Kilometer lange Waldstreifen, die als Windbrecher dienen, das Land in Quadrate. Dadurch werden Felder und Tiere vor den oft harschen Witterungsbedingungen geschützt.
7. Mai: Auch unter einer Schneedecke ist das Muster zu erkennen. Die japanische Regierung begann mit der Urbarmachung der Landschaft bereits in den 1890er-Jahren. Die bewaldeten Streifen wurden nicht etwa gepflanzt, sondern die Flächen dazwischen präzise gerodet.
23. April: Auch der Anak Krakatau in der indonesischen Sundastraße zeigt sich aktiv und spuckt gigantische Rauchfahnen wie diese. Die momentanen Eruptionen gelten trotzdem als eher klein - der Vulkan wäre bei einem großen Ausbruch in der Lage, einen Tsunami zu verursachen.
21. April: Der Kljutschewskoi in Kamtschatka (Russland) ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Auf diesem Falschfarbenbild rinnt Lava die südöstliche Flanke des Vulkans hinab.
30. März: Nachdem bereits im Februar Satellitenbilder auf einen Rückgang des Stickstoffdioxid-Ausstoßes in China im Zuge des dortigen Lockdowns hingewiesen hatten, werden nun auch über Europa Veränderungen zum Vorjahr sichtbar. Die ESA misst einen deutlich geringeren durchschnittlichen Ausstoß im Zeitraum vom 14. bis zum 25. März im Vergleich zum Monatsmittelwert des Vorjahres.
30. März: Mit Blick auf Italien zeigen die Satellitendaten der ESA ebenfalls einen deutlich geringeren Stickstoffdioxid-Ausstoß als im Vorjahr. Die Besserung der Luftqualität ist auf die - aufgrund der Verbreitung des Coronavirus verhängten - weitreichenden Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Drosselung der Wirtschaft und des Verkehrs zurückzuführen.
2. März: Satelliten der NASA und ESA, die die Luftverschmutzung messen, haben einen signifikant geringeren Stickstoffdioxid-Ausstoss in China festgestellt, seit der Coronavirus grassiert. Vermutlich hängt die Verbesserung der Luftqualität mit der durch den Virus beeinträchtigten Wirtschaft des Landes zusammen.
2. März: Diese aus Satellitendaten aufbereiteten Bilder zeigen den Rückgang der Stickstoffdioxid-Belastung in Wuhan im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem 23. Januar 2020 steht die zentralchinesische unter Quarantäne, auch örtliche Unternehmen wurden geschlossen.
24. Februar: Anlässlich des Valentinstags veröffentlichte die ESA dieses Flaschfarben-Bild aus dem Hochland Boliviens. Die geologische Struktur in der Mitte des Satellitenbildes erinnert, passend zum Veröffentlichungsdatum, an ein Herz.
3. Februar: Lange war ungeklärt, was Eisringe wie diesen auf dem Baikalsee verursacht. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass warme Wasserwirbel unter der Eisfläche die fünf bis sieben Kilometer breiten Eisringe entstehen lassen. Weiterhin ungeklärt ist aber, wie es zu den warmen Wasserwirbeln kommt.
11. November: Dieses Falschfarben-Satellitenbild zeigt die mexikanische Insel Holbox. Die Vegetation wird rot dargestellt, um den Algenteppich vor der Küste besser sichtbar zu machen. In diesem Sommer wurden große Mengen Braunalgen an der mexikanischen Küste angeschwemmt.
11. November: Dieses Satellitenbild, das das nördliche Serbien zeigt, ist Teil der Ausstellung "Fragility and Beauty" in Mailand. Die ESA und die italienische Raumfahrtagentur sind Schirmherren der Ausstellung.