Bodo Klarsfeld

Artikel von Bodo Klarsfeld

"Verstehen Sie Spaß", das einstige Flaggschiff der deutschsprachigen Fernsehunterhaltung, schleppte sich am Samstag drei Stunden dröge durch den Abend. Selbst Promis wie Schlagersängerin Mary Roos, Schauspieler Sky du Mont oder Musiker Götz Alsmann vermochten den Abend für die Generation „Kaffeefahrt“ nicht zu retten.

Trotz großer Angst vor Günther Jauch beantwortete Sophia Thomalla am Montagabend Frage um Frage. Nur bei jener nach einem einst gegebenen Versprechen war sie weniger souverän. Teil der Promi-Ausgabe waren auch noch Tim Mälzer, der Thomalla in Sachen Gewinn um nichts nachstand, sowie Smudo und Julius Brink. Gemeinsam erspielten die Promis 346.000 Euro für einen guten Zweck.

Auf eine Kandidatin aus Neuss, die am Montagabend bei "Wer wird Millionär?" wenig Lust auf Konversation mit Günther Jauch hatte, folgte ein Hamburger Pointenlieferant in Plauderlaune. Über jede Menge Scheinchen durften sich letztlich beide freuen.

Niki Lauda ist tot. Der dreifache Formel-1-Weltmeister, Pilot und Unternehmer ist am 20. Mai 2019 im Alter von 70 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben. Ein Nachruf.

Weder hatte sie die Auswahlfrage am schnellsten beantwortet, noch war es ihr Name, den Günther Jauch rief. Und dennoch machte sich Tina Graupner am Montag lautstark frohlockend zum Moderator bei "Wer wird Millionär?" auf. Was sonst noch so war? Ein gewiefter 27-jähriger Klempner streifte satte 64.000 Euro ein.

Unglaubliche 250.000 Euro konnten am Montagabend beim großen Gezocke VON "Wer wird Millionär? – Zocker-Special" von nur zwei Kandidaten "erwirtschaftet" werden.

Die RTL-Show "Mario Barth räumt auf" irrlichtert zwischen Servicesendung ohne Tiefgang und Comedy-Format frei von Pointen. Dabei setzt man mit Themen wie "YouPorn", "Überfüllte Notaufnahmen", "Hundesteuer", "Deutsche Bahn" und "Pipi auf der Haut" auf einen ziemlich schrägen Inhalte-Mix. Das konnte im Grunde fast nicht gutgehen.

Unter Anleitung einer Sexologin musste Günther Jauch am Montagabend auf seinen Sitzbeinhöckern herumkullern. Seine Freude hielt sich in Grenzen. Danach musste er dabei zusehen, wie ein Hanfladen-Inhaber vom gediegenen Höhenflug in den kapitalen Sturzflug überging. Erfolgreich waren nur die Damen: Sie knöpften Jauch knapp 100.000 Euro ab.

Es war im Grunde der Abend dreier junger Herren, die sich durch eine Vielzahl an Fragen antworteten und ihren Träumen – etwa jenem einer Alpaka-Zucht - ein Stück näher rückten. Dass bei der 500-Euro-Frage der Konfettiregen niederging, überraschte selbst Günther Jauch, der am Ende dann noch mit einer Sexologin über Donald Trump parlierte.

Sie haben es wieder getan: Sat.1 hat das banale Spiel "Fangen" zur übertriebenen Show aufgeblasen. Es war nicht damit zu rechnen, dass dies unterhaltend sein kann. Ex-Kicker David Odonkor sorgte allerdings für Spaß, indem er erstaunliches von sich gab und sein Team mit herausragender Leistung ins große Finale joggte.

In "Spieglein, Spieglein" von Drehbuchautor Benjamin Hessler und Regisseur Matthias Tiefenbacher jagen Frank Thiel und Karl-Friedrich Boerne einen Killer, der es auf die Doppelgänger der Ermittlungsbelegschaft abgesehen hat. Was nach echtem Krimi klingt, erwies sich rasch als seichte Komödie, deren Ende man in der Mitte kannte.

Die "Schlag den Star"-Kandidaten schleppen sich durch die Sendung. Erst im Finale kommt Spannung auf.

Hundetrainer Martin Rütter kann wohl mit verbundenen Augen fühlen, ob ein 200 Meter entfernter Dobermann gerade kuscheln oder doch lieber zwei Zwergpinscher fressen will.

Sie drehten sich durch den "Fleischwolf", klebten an der "Fliegenklatsche" und segelten allgemein drei Viertel der Sendezeit durch die Gegend: 32 Promis, darunter Sportler, Schauspieler und große Influencer vor dem Herrn, stellten sich in den Dienst der guten Sache und überprüften ihre Herzleistung auf anspruchsvollen Parcours. 

Waren Sie ihm zu langweilig? Nicht so ganz sympathisch? Obwohl es noch nicht um allzu viel Geld ging, machte Günther Jauch am Rosenmontag keinerlei Anstalten, zwei Kandidatinnen unter die Arme zu greifen. Nicht einmal einen Joker legte er ihnen nahe, als sie im Begriff waren, die falsche Antwort einzuloggen. Beide Damen sausten schließlich auf 500 Euro herunter.

Die Idee, im Rahmen einer TV-Show ein konkretes Jahr aus den 1980ern aufzugreifen, hat Potenzial. Lädt man aber die gängigen Show-Nomaden á la Atze Schröder und Sonya Kraus in die Sendung und greift auf Spiele zurück, mit denen man bereits frühen Paläozoikum Langeweile produziert hätte, muss man schlichtweg scheitern.

Manchmal braucht es einfach ein wenig Zeit, um Dinge richtig zu erfassen. Dass Studenten nicht fliegen können, war Andreas Reck am gestrigen Abend lange Zeit nicht so ganz klar. Auch Sandra Harloff hatte bei der 500-Euro-Frage ein gewaltiges Brett vor dem Kopf. Dennoch haben beide jetzt ein paar Scheinchen mehr.

Dass Aleksandra Bechtel gestern zwischenzeitlich plötzlich ein bisschen eislaufen konnte, war die Enttäuschung des Abends. Dass sie dann doch noch zur alten Form auflief, jedoch ein versöhnliches Ende. Der Kollateralschaden: Sie wird nächste Woche im Finale nicht dabei sein, genau wie Timur Bartels, der völlig unerwartet gar nicht antrat. Im Finale gibt es mit Sarah Lombardi, die gestern erstmals zehn Punkte einheimste, eine haushohe Favoritin.

Es war nicht der Abend der Katarina Witt, deren Geschwurbel durchaus Anlass zur Sorge gab. Ganz sicher war es auch nicht der der Abend von Sarah Lombardi, die gar nicht dabei war, weil ihr Hüftbeuger streikte. Am wenigsten war es aber jener von Detlef Soost, dessen Körper auf dem Eis kurzerhand meinte, der Schwerkraft folgen zu müssen.

Bei "My Hit. Your Song." interpretieren kaum bekannte Künstler die Hits von Stars. Diesmal: Sido, Namika und "Ace of Base"-Sängerin Jenny Berggren.

Wir müssen nicht immer zur Chemiekeule greifen, wenn uns Schlafprobleme plagen. Mit Baldrian, Melisse, Passionsblume und Hopfen hat die Natur jede Menge Hilfsmittel für uns parat, die uns sanft in Morpheus' Arme befördern.

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Nach 2006 schickt "Sat.1" also ein weiteres Mal die Eislaufshow "Dancing on Ice" ins Rennen. Acht Prominente versuchen dabei, mit ihren Tanzpartnern – allesamt Eiskunstlauf-Profis – den mühsamen Weg vom mitunter ersten Schlittschuh-Schritt bis zur Kür auf glattem Eis irgendwie zu meistern. 

Bitterstoffe sind wahre Multitalente: Sie kurbeln unsere Verdauung an, stärken unser Immunsystem und unterstützen uns beim Abnehmen. Zudem helfen sie uns, wenn wir richtig "sauer" sind. Denn gute Basenspender sind sie obendrein.