Prof. Dr. Miriam Meckel

Publizistin, Verlegerin

ada – Future Skills for Professionals

ada ist die neue Plattform für das digitale Leben und die Wirtschaft der Zukunft. Gemeinsam getragen von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien, setzt sich die digitale Bildungsoffensive für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland ein und trägt zur innovativen Weiterbildung des 21. Jahrhunderts bei.

ada wurde 2018 von Prof. Dr. Miriam Meckel als Gründungsverlegerin ins Leben gerufen. Neben verschiedenen journalistischen Kanälen (Magazin, Newsletter und Podcast) bietet ada ein Fellowship für die digitale Weiterbildung – ein Jahresbildungsprogramm, das die digitalen Zukunftsfähigkeiten vermittelt, um Deutschland auch in Zukunft als "Wirtschaftswunder-Land" voranzutreiben.

Artikel von Prof. Dr. Miriam Meckel

Der Zustand der Arbeitswelt stand als Thema auf der Agenda des Global Peter Drucker Forums in Wien. Vor allem die Rollen von Führungskräften und die Zusammenarbeit auf Distanz wurden diskutiert - und auch, ob Flugreisen zu Management-Meetings in Zeiten der Klimakrise noch gerechtfertigt sind.

Das Bundeskabinett hat kürzlich ein "Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität" beschlossen – und die ersten beiden Punkte drehen sich explizit um Hetze im Internet: Zum einen sollen die entsprechenden Täter*innen leichter identifiziert, zum anderen soll das Strafgesetzbuch angepasst werden.

Chatbots sind stupide, unpraktisch und unausgereift – so die Meinung vieler Menschen. Doch diese Vorwürfe sind nicht nur unoriginell, sondern auch falsch. Denn in Wahrheit sind die Systeme inzwischen ziemlich gut – und bisweilen sogar bessere Verkäufer als echte Menschen.

Ist die digitale Technologie nun gut oder schlecht? Am Ende kommt es eben immer drauf an, was die Nutzer*innen draus machen. Ein Rückblick auf den Giga Gipfel 2019 in Österreich.

Eine Roboterhand benötigt für die Lösung eines Zauberwürfels über vier Minuten - ein Mensch schafft es in wenigen Sekunden. Es lohnt sich aber, genauer hinzuschauen: Denn die Leistung ist ein Zeichen für den Fortschritt von Künstlicher Intelligenz.

Man muss nur ein "smart" davor setzen, und schon wird alles digital. Dieses Prinzip der sprachlichen Digitalisierung hat ein japanisches Unternehmen nun ins Absurde getrieben. Es produziert einen "klugen Holzklotz" ("smart wood"). Der soll helfen, endlich mal ganz smart abzuschalten und sich nicht vom Smartphone dominieren zu lassen.

Kann man sein Kind noch Alexa nennen? Oder Lisa? Die Digitalbranche hat viele Namen okkupiert und macht es jungen Eltern damit schwer. ada hilft gerne bei der Orientierung, welche Namen man tunlichst vermeiden sollte.

Bücher lesen ist out und altmodisch - so könnte man meinen. Doch im Zeitalter der Digitalisierung gibt es immer wieder neue Wege wie Weltliteratur erfahrbar wird: Das Projekt "Insta Novels" zeigt, wie die Social-Media- und Fotoplattform Instagram zum Lesezirkel umfunktioniert werden kann.

Die fabelhafte Welt der Start-ups, oft als Einhörner bezeichnet, prophezeit Gründern uptopische Renditen und Anwender*innen, dass sie unser aller Leben entscheidend verbessern können. Sind diese Versprechen realistisch? Von der digitalen Welt sind wir gleichermaßen überfordert wie fasziniert und greifen im Alltag immer mehr auf künstliche Intelligenz zurück - jetzt drängen schon Assistenz-Apps für Beziehungen auf den Markt. Ein digitaler Rundumschlag.