Der Reisebus war auf dem Weg in die Kolonialstadt Trinidad im Süden der Karibikinsel, als er mit einem Lastwagen zusammenstieß. Ein Österreicher und der Busfahren sollen dabei ums Leben gekommen sein. Zwei Dutzend weitere Passagiere wurden verletzt.

Auf Kuba ist ein Reisebus mit deutschen und österreichischen Urlaubern verunglückt. Der Bus sei am Samstagabend (Ortszeit) zwischen Santiago de Cuba und Trinidad mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen, berichtete die Zeitung "Escambray".

Dabei seien zwei Menschen ums Leben gekommen und 28 verletzt worden, drei von ihnen schwer. Einer der Toten sei der Busfahrer. Beim zweiten handle es sich um Touristen aus Österreich.

Ein Österreicher tot, fünf verletzt

DAs österreichische Außenministerium bestätigte den Bericht. "Nach Mitteilung der kubanischen Behörden und der Krankenanstalt hat sich die vorläufige Opferzahl erhöht", sagte der Sprecher des Außenministeriums in Wien, Thomas Schnöll, Sonntagabend der APA.

Fünf Österreicher wurden demnach verletzt in ein Krankenhaus in die Kolonialstadt Trinidad eingeliefert.

Das österreichische Außenministerium ist mit den kubanischen Behörden in Kontakt. Ein Vertreter sei im Auftrag der österreichischen Botschaft in das Krankenhaus, um sich um die verunglückten Österreicher zu kümmern, meldete die APA.

In dem Zeitungsbericht hieß es, der Reisebus sei bei dem Zusammenstoß so schwer beschädigt worden, dass es schwierig gewesen sei, das Gepäck und die Dokumente der Insassen zu bergen. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus in der Stadt Sancti Spíritus gebracht.

Bei den Passagieren handelte es sich laut der Zeitung vor allem um Deutsche und einige Österreicher. Sie wollten demnach einen zweiwöchigen Urlaub in Kuba verbringen. Unter anderem sei ein Aufenthalt in dem Badeort Varadero geplant gewesen. (dpa/ank)  © dpa