• In der Schweiz ist eine Frau an Halloween auf verkleidete Kinder losgegangen.
  • Den Brauch des Grusel-Festes habe sie nicht gekannt.
  • Ein Kind wurde ins Krankenhaus gebracht.

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Weil sie das Halloween-Fest nicht kannte, ist eine Frau in der Schweiz auf verkleidete Kinder losgegangen, die bei ihr geklingelt hatten und sie vor der Tür erschrecken wollten. Ihr droht nun nach Medienberichten von Dienstag eine Anzeige.

Der Zeitung "Blick" sagte die Äthiopierin, sie sei untröstlich. Sie habe den Brauch, dass Kinder sich am 31. Oktober verkleiden, Nachbarn spielerisch Angst einjagen und dann mit Süßigkeiten beschenkt werden, nicht gekannt. Der Vorfall tue ihr leid.

Junge mit Blessuren ins Krankenhaus gebracht

Drei Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren hatten am Sonntagabend in St. Gallen mit Masken verkleidet an der Tür der Frau geklingelt. "Ich bekam wahnsinnige Angst", sagte sie der Zeitung.

"Da standen fürchterliche Kreaturen mit hochgehaltenen Händen und Masken. Sie waren wie Monster und haben mich angeschrien." Sie sei in Panik geraten und habe die Kinder nur verscheuchen wollen.

Sie habe aber nur einen Bleistift in der Hand gehabt, nicht eine Schere, wie die Kinder meinten. Ein Neunjähriger war mit Blessuren zunächst ins Krankenhaus gebracht worden.

Alter Brauch inzwischen auch in Europa üblich

Halloween geht auf einen alten Kelten-Brauch zurück, Ende Oktober böse Geister zu verscheuchen.

Kinder verkleiden sich heute als Hexen oder Gespenster und erschrecken andere, um dann Süßigkeiten von ihnen zu bekommen. Das war früher vor allem in den USA üblich, hat sich seitdem aber auch in Europa ausgebreitet. (dpa/msc)

Möwe in der Alster
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