Nahe der Stadt Bozeman im US-Bundesstaat Montana ist es zu einem skurrilen Lkw-Unfall gekommen. In einer Kurve kippte der Lastwagen um und verlor einen Teil seiner wertvollen Fracht: Etwa 133 Millionen Bienen reisten in dem Truck.

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Über 18.000 Kilo Bienen sollte ein Trucker in den Bundesstaat North Dakota transportieren. Doch westlich der Stadt Bozeman kippte laut Nachrichtensender NBC sein Lkw in einer Kurve auf die Seite. Die Strecke musste wegen der Bergungsarbeiten mehrere Stunden lang gesperrt werden. Weder der Fahrer noch sein Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt.

Bienen in Freiheit

Problematisch war der Unfall insbesondere für die Ladung des Trucks: Viele Bienen gelangten durch den Zwischenfall in die Freiheit. Bilder des TV-Senders KBZK zeigen einen über und über mit Bienen bedeckten Lkw am Straßenrand. Anwohner wurden dazu aufgerufen, auf die Tiere zu achten. Insbesondere für Menschen mit einer Allergie können Bienenstiche gefährlich werden. Wie viele Tiere entkommen waren, war zunächst unklar.

Glück im Unglück: Viele Bienen überleben

Tatsächlich sind die Schäden geringer, als bisher gedacht. Zwar zeigt die Straße noch immer Spuren des Unfalls, doch die Bienen sind mittlerweile wieder unterwegs. Es sei unglaublich, dass die Bienen ihre Reise nach North Dakota fortsetzen könnten, sagte der unterstützende Imker Steve Thorson im Interview mit KBZK.

Thorson habe sich für die Rettung der Bienen eingesetzt, er habe sie nicht mit Schaum oder Spray töten wollen. Stattdessen wurde ein Netz eingesetzt. Da das umhüllende Netz des Lkw nicht zu stark beschädigt worden sei, seien viele Tiere im Fahrzeug geblieben. Zudem hätten Kälte und Dunkelheit die Bienen gutmütiger gemacht.

Für viele der über 400 Bienenstöcke ging der Unfall glimpflich aus. Ruhe sei, falls sich ein derartiger Fall erneut ereignen sollte, essentiell, meint Thorson. "Wir hätten gestern Millionen von Bienen töten können und mussten es nicht", freut sich der Imker.  © 1&1 Mail & Media / CF

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