• Einmal einen Lotto-Jackpot knacken, davon träumen viele.
  • Doch diese Gewinner hatten nicht sehr lange etwas von ihrem Geld.

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Wer einen Lotto-Jackpot knackt, schwebt normalerweise auf Wolke sieben. Doch es gibt einige Unglücksraben, die nicht lange an ihrem Gewinn Freude hatten.

Dazu gehört etwa Evelyn Adams aus den USA. Sie gewann sogar zweimal in New Jersey – 1985 und ein Jahr später erneut. Insgesamt räumte sie dadurch 5,4 Millionen US-Dollar ab. Doch leider kämpfte Adams mit einer Spielsucht, verzockte große Summen ihres Gewinns in den Casinos von Atlantic City. Zudem hatte sie bei Geschäftsabschlüssen kein glückliches Händchen, verschenkte auch einiges an Freunde und Bekannte. Bis zum Jahr 2012 war vom Gewinn nichts mehr übrig.

Lottogewinner ertrank, bevor er Gewinn abholen konnte

Einen 57-Jährigen aus Michigan, USA, traf es noch schlimmer. Gregory Jarvis knackte den Lotto-Jackpot, sahnte 45.000 US-Dollar ab. Doch einlösen konnte er den Gewinn nie. Wie mehrere Medien berichteten, ertrank Javis noch bevor er seinen Jackpot abholen konnte. In seiner Brieftasche habe sich noch der Schein befunden, hieß es damals.

Im Jahr 2018 ereilte Donald Savastano ein ähnliches Schicksal. Er hatte sich ein Rubbellos gekauft und den Hauptgewinn der New Yorker Lotterie "Merry Millionaire" eingesackt. Die eine Million US-Dollar konnte er allerdings nur 23 Tage genießen – dann starb der gebürtige Australier. Der selbständige Schreiner erzählte US-Medien zufolge noch von seinen Plänen, wie er das Geld ausgeben wollte. Das meiste sollte in seinen Ruhestand fließen. Am Ende erlag er einer Krebserkrankung.

Das Geld wurde schnell verprasst

"Lotto-Lothar" gehört zu den prominentesten Fällen in Deutschland. Lothar Kuzydlowski aus Hannover war einst arbeitslos, bis er 1994 3,9 Millionen Mark gewann. Mit beiden Händen gab er das Geld aus – für schnelle Autos, Partys und mehr. Doch nur fünf Jahre nach dem lebensverändernden Ereignis starb der einstige Millionär. Er griff seit längerem zur Flasche und litt an Leberzirrhose.

Die Britin Callie Rogers sahnte 2003 mit 16 Jahren 1,9 Millionen Pfund ab – und war damals die jüngste Lotto-Gewinnerin des Landes. Doch das Geld veränderte das Leben des jungen Mädchens nicht zum Guten. Sie gab es für Drogen, Häuser und Autos aus. "Ich habe Häuser gekauft, als ich nicht die geringste Vorstellung davon hatte, welche Aufgaben damit verbunden sind", erzählte sie 2018 der britischen "Daily Mail". Von ihrem Gewinn war schon damals nichts mehr übrig.

1,34 Milliarden Dollar: US-Tipper knackt "Mega Millions"-Jackpot

Der 1,34 Milliarden Dollar-Jackpot der „Mega Millions"-Lotterie hat seit Freitag einen Gewinner oder eine Gewinnerin. Eine Tankstelle in Des Plaines im US-Bundesstaat Illinois hatte das Los verkauft. Der Glückspilz kann auf eigenen Wunsch anonym bleiben.

Achim Bubert und seine Frau Petra haben in den 90er Jahren acht Millionen Mark abgestaubt. Schon nach wenigen Wochen war der Gewinn ausgegeben, wie RTL berichtet. Unter anderem für Immobilien, ein Angelboot und andere Luxusgegenstände. Zudem verschenkten sie einiges an Freunde und sind auf Betrüger hereingefallen. "Manchmal habe ich den Gewinn schon verdammt, weil es mir dreckig ging", sagte Achim Bubert dem Sender.  © 1&1 Mail & Media/spot on news