Ein 19 Jahre alter Mann hat am Samstagabend vor einem Lokal in Wien-Josefstadt randaliert. Seiner Festnahme versuchte er sich zu widersetzen. Dabei biss er einer Polizistin in die Hand, sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch in der Arrestzelle der Polizei wurde er erneut aggressiv und griff Beamte an. Zwei weitere Polizisten wurden verletzt, hieß es am Sonntag.

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Die Polizei wurde kurz vor 23.00 Uhr zu einem Lokal in den U-Bahn-Bögen bei der U6-Station Josefstädter Straße gerufen. Dort soll der Mann aus Eritrea randaliert haben. Beamte hielten den schreienden Mann an, woraufhin er sie beschimpfte.

Er weigerte sich, einen Ausweis zu zeigen, vielmehr versuchte er, davonzulaufen. Als ihn die Beamten zurückhielten, versuchte er zunächst, einer Polizistin einen Kopfstoß zu versetzen.

Rangelei mit drei Beamten auf Revier

Die Beamten brachten ihn unter Gewaltanwendung zu Boden, wobei er die Polizistin biss. Sie wurde aufgrund der Gefahr ansteckender Krankheiten sofort ins Krankenhaus gebracht. Ein strafrechtliches Delikt hatte der Mann vor seiner Festnahme nicht gesetzt, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Der 19-Jährige wurde in eine spezielle Sicherungszelle gebracht. Kurz vor 4.00 Uhr wollte er auf die Toilette gebracht werden. Gleich drei Beamte rückten aufgrund seiner Aggressivität zur Begleitung aus. Als sie ihn aus der Zelle holten, attackierte er sie. Bei der folgenden Rangelei wurden zwei Beamte leicht verletzt. Der subsidiär Schutzberechtigte ist in Haft.  © APA

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