Antonia Fuchs

Redakteurin Consumer

1979 in München geboren, versorgte Antonia schon in Kindheitstagen die Familie mit einer Wochenzeitung. Denn Mails und Blogs? Gab es damals noch nicht! Nach einem Jahr Studium der Kommunikationswissenschaft zog es sie ins geliebte Österreich – zunächst nach Klagenfurt, später nach Wien. Sie promovierte in Philosophie, absolvierte die Journalistenausbildung an der "Katholischen Medien Akademie" und arbeitete mehrere Jahre für den ORF. Privat halten sie ihre drei Kinder in Atem.

Artikel von Antonia Fuchs

Die Universität Salzburg hat dem österreichischen Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz die Ehrendoktorwürde entzogen. Grund ist die Verbreitung nationalsozialistischer Ideologie durch Lorenz, die die Uni mit erschreckenden Zitaten belegt.

Wenn Autofahren so ist wie Fahrradfahren, muss sich Heinz Fischer keine Sorgen machen. Auf Ö3 gab er allerdings zu, dank seinem Chauffeur ein wenig aus der Übung zu sein. Wie wird das, wenn er 2016 das Amt des Bundespräsidenten abgibt und wieder ein normaleres Leben führt?

Nun ist fix, wie Österreich den steirischen Grenzübergang Spielfeld sichern will: Auf einen 25 Kilometer langen Zaun wird Innenministerin Johanna Mikl-Leitner nun doch verzichten - allerdings nur in "Phase 1". Innerhalb 48 Stunden kann sich alles ändern.

Da hat einer Humor bewiesen: Ein Hotel verunstaltet den Namen von Fußballprofi Christian Fuchs - der postet prompt ein Foto und bringt damit die Twittergemeinde zum Lachen.

Es ist nicht nur eine Flüchtlingskrise. Es ist eine Krise der Koalition. Das zeigte sich einmal mehr im Pressefoyer im Anschluss an den Ministerrat am Mittwoch. Vizekanzler Michael Mitterlehner sprach von einem fertigen Konzept zur Sicherung der Grenze - Kanzler Werner Faymann hingegen will es noch nicht einmal gesehen haben.

Seit Jahren fällt die Abgeordnete Susanne Winter immer wieder durch diskriminierende Äußerungen auf - und stand deswegen auch schon vor Gericht. Eine Chronologie.

Es ist ein herber Rückschlag für sie gewesen: Ihr Unfall von vergangener Woche bedeutete für das österreichische Ski-Ass Anna Fenninger zugleich das Saison-Aus. Via Facebook meldet sie sich nun mit einem Lächeln bei ihren Fans.

"Zentrum der Flüchtlingskrise" wird der österreichisch-slowenischen Grenzübergang Spielfeld seit einigen Tagen genannt, nachdem sich dort in den vergangenen Tagen immer wieder chaotische Szenen abgespielt hatten. Dass es ein "Durchwinken" von Flüchtlingen nie gegeben habe, betonte man am Dienstag bei der Landespolizeidirektion Steiermark.

Auch nach der Obduktion von Miss Austria Ena Kadic bleiben viele Fragen offen. Wie kam es zu dem tödlichen Sturz der 26-Jährigen? Ihren Unglücksort, das Areal am Bergisel bei Innsbruck, kannte die Tirolerin sehr gut. Die Ermittler hoffen nun, dass die Auswertung ihres Handys Hinweise liefert.

Ein "Kopf an Kopf"-Rennen war angekündigt worden. Das "blaue Wunder" hatten Meinungsumfragen und im Nachzug renommierte Journalisten schon prophezeit. Doch dann: ein vollkommen klares Ergebnis. In sozialen Medien steht vor allem sie jetzt als großer Verlierer da: die Meinungsforschung. Zu Recht?

"Verschaukelt" haben sich am Donnerstag die Abgeordneten im Hypo-Untersuchungsausschuss gefühlt. Jörg Haiders früherer "Schatzmeister" Harald Dobernig war zwar diesmal der Ladung gefolgt, sein wiederholtes Ausweichen auf Fragen führte aber dazu, dass die Sitzung wieder und wieder unterbrochen werden musste.

Als "Zensur" bezeichnet die FPÖ die Weigerung mehrerer TV-Sender, Werbespots der Partei auszustrahlen. FP-Chef Heinz-Christian Strache geht in die Offensive und attackierte die Verantwortlichen auf Facebook scharf. Bis auf ATV bleiben die Privatsender aber dabei: kein Werbe-Sendeplatz für Strache.

Fast 200.000 Flüchtlinge sind allein im September in Österreich angekommen, 8.000 davon suchten hierzulande um Asyl an. Nun sickerten Zahlen durch, nach denen die Asyl-Kosten viel höher sein könnten als bisher kolportiert. Die Regierung dementiert: Ein "Geheimpapier", aus dem die Zahlen stammen sollen, gebe es nicht.

Hartes Vorgehen gegen Flüchtlinge hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Dienstag skizziert für den Fall, dass sich ein massiver Rückstau an der Grenze bildet. Einen Plan B für den Fall deutscher Grenzschließungen hält Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) unterdessen für unnötig.

Einen Shitstorm hatte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Sonntag mit einem Sager ausgelöst, hinter dem viele eine NS-Anspielung vermuteten. Schützenhilfe bekam er ausgerechnet von Journalist Armin Wolf. Wer das schon skurril findet, wird sich über die Reaktionen auf Wolfs Posting erst recht amüsieren.

Seit 15 Jahren gibt es die Millionenshow, nur sieben Kandidaten haben die letzte Frage beantwortet. Testen Sie sich: Hätten Sie's gewusst?

Diese Niederlage dürfte für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nicht unerwartet kommen: Sein Misstrauensantrag gegen Wiens Bürgermeister Michael Häupl wurde am Freitag abgelehnt. Häupl muss nicht zurücktreten. Überraschend allerdings: Es gab eine "Überläuferin".

Was für ein Trost für alle, die es dieses Jahr nicht aufs Münchner Oktoberfest schaffen: Arnold Schwarzenegger lässt es stellvertretend krachen und nimmt die ganze Welt mit ins Bierzelt - zumindest digital.