Antonia Fuchs

Redakteurin Consumer

1979 in München geboren, versorgte Antonia schon in Kindheitstagen die Familie mit einer Wochenzeitung. Denn Mails und Blogs? Gab es damals noch nicht! Nach einem Jahr Studium der Kommunikationswissenschaft zog es sie ins geliebte Österreich – zunächst nach Klagenfurt, später nach Wien. Sie promovierte in Philosophie, absolvierte die Journalistenausbildung an der "Katholischen Medien Akademie" und arbeitete mehrere Jahre für den ORF. Privat halten sie ihre drei Kinder in Atem.

Artikel von Antonia Fuchs

Ein "Kopf an Kopf"-Rennen war angekündigt worden. Das "blaue Wunder" hatten Meinungsumfragen und im Nachzug renommierte Journalisten schon prophezeit. Doch dann: ein vollkommen klares Ergebnis. In sozialen Medien steht vor allem sie jetzt als großer Verlierer da: die Meinungsforschung. Zu Recht?

"Verschaukelt" haben sich am Donnerstag die Abgeordneten im Hypo-Untersuchungsausschuss gefühlt. Jörg Haiders früherer "Schatzmeister" Harald Dobernig war zwar diesmal der Ladung gefolgt, sein wiederholtes Ausweichen auf Fragen führte aber dazu, dass die Sitzung wieder und wieder unterbrochen werden musste.

Als "Zensur" bezeichnet die FPÖ die Weigerung mehrerer TV-Sender, Werbespots der Partei auszustrahlen. FP-Chef Heinz-Christian Strache geht in die Offensive und attackierte die Verantwortlichen auf Facebook scharf. Bis auf ATV bleiben die Privatsender aber dabei: kein Werbe-Sendeplatz für Strache.

Fast 200.000 Flüchtlinge sind allein im September in Österreich angekommen, 8.000 davon suchten hierzulande um Asyl an. Nun sickerten Zahlen durch, nach denen die Asyl-Kosten viel höher sein könnten als bisher kolportiert. Die Regierung dementiert: Ein "Geheimpapier", aus dem die Zahlen stammen sollen, gebe es nicht.

Hartes Vorgehen gegen Flüchtlinge hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Dienstag skizziert für den Fall, dass sich ein massiver Rückstau an der Grenze bildet. Einen Plan B für den Fall deutscher Grenzschließungen hält Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) unterdessen für unnötig.

Einen Shitstorm hatte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Sonntag mit einem Sager ausgelöst, hinter dem viele eine NS-Anspielung vermuteten. Schützenhilfe bekam er ausgerechnet von Journalist Armin Wolf. Wer das schon skurril findet, wird sich über die Reaktionen auf Wolfs Posting erst recht amüsieren.

Seit 15 Jahren gibt es die Millionenshow, nur sieben Kandidaten haben die letzte Frage beantwortet. Testen Sie sich: Hätten Sie's gewusst?

Diese Niederlage dürfte für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nicht unerwartet kommen: Sein Misstrauensantrag gegen Wiens Bürgermeister Michael Häupl wurde am Freitag abgelehnt. Häupl muss nicht zurücktreten. Überraschend allerdings: Es gab eine "Überläuferin".

Was für ein Trost für alle, die es dieses Jahr nicht aufs Münchner Oktoberfest schaffen: Arnold Schwarzenegger lässt es stellvertretend krachen und nimmt die ganze Welt mit ins Bierzelt - zumindest digital.