Fabian Busch

Freier Autor

Fabian Busch ist in Versmold (Westfalen) aufgewachsen und hat in Heidelberg Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Französisch studiert. Danach folgten Volontariat und fünf Jahre als Redakteur bei der Tageszeitung "Mannheimer Morgen". Seit 2016 arbeitet er als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Onlinemedien und schreibt hauptsächlich über Politik, Gesellschaft und Kultur.

Artikel von Fabian Busch

Am 15. März wählen die Niederländer. Außerhalb des Landes beherrscht Geert Wilders die Schlagzeilen, dabei wird der Populist bei der Regierungsbildung wohl kaum mitreden. Und im Wahlkampf stehlen ihm inzwischen andere die Show.

Ein türkischer Minister und Peter Altmaier waren zu Gast bei Anne Will. Nach einem Weg aus der Krise wolle man suchen. Das klingt so konstruktiv wie nötig. Doch auch nach der Sendung ist man das Gefühl nicht los, dass die Beziehung zwischen der Türkei und dem Rest Europas zerrüttet ist.

Seit einem Jahr gilt die Balkanroute als geschlossen. Doch nach wie vor versuchen Flüchtlinge ihr Glück auf diesem Weg. Andere hängen noch immer dort fest. Und ausgerechnet die Schlepper profitieren von dieser Situation.

Seit 100 Jahren sind die Einwohner von Puerto Rico US-amerikanische Staatsbürger. Ihr Gouverneur will nun, dass die Karibikinsel als 51. Bundesstaat künftig auch volles Mitglied der Vereinigten Staaten wird. Für die USA könnte das teuer werden.

Russland, die Nato, Israel, China – mal wählt Donald Trump harte Worte, mal gibt er den engen Partner. Gerade vor Beginn der Nato-Sicherheitskonferenz in München, fragt sich die Welt: Was will der US-Präsident außenpolitisch denn nun wirklich?

Es geht um Donald Trump, zu Gast ist Thilo Sarrazin. Deutschlands Polit-Provokateur soll mit Sandra Maischberger und anderen Gästen also über den Wüterich im Weißen Haus diskutieren. Das klingt spektakulär. Doch die Runde bleibt recht zahm und ratlos.

Seit 14 Tagen ist Donald Trump im Amt, noch nie hat ein US-Präsident in so kurzer Zeit für so viel Aufregung gesorgt. Zeit für eine kurze Bilanz und einen vagen Blick in die Zukunft: Was hat Trump bereits auf den Weg gebracht? Und wie stehen die Chancen, dass er weitere Ankündigungen in die Tat umsetzt?

Donald Trump will mit seinem Einreiseverbot für Muslime die USA vor Terroristen schützen. Experten aber warnen: Die Maßnahme ist nur wirkungslose Symbolpolitik - und könnte im schlimmsten Fall sogar Islamisten in die Hände spielen.

Die Äußerungen von Donald Trump über Nato und EU sorgen in Europa für Bestürzung. Auch seine Bewunderung für Wladimir Putin und seine Meinung zum Thema Folter sind umstritten. Aber der neue US-Präsident regiert nicht alleine. Seine Minister und Berater denken bei manchen Themen anders als ihr Chef. Und das ist durchaus von Bedeutung.

Erst in den Urlaub, dann was Soziales. Viel mehr ist über die Zukunftspläne von Barack Obama nicht bekannt. Klar aber ist: An Aufgaben und Geld wird es ihm nicht mangeln.

Der nächste US-Präsident bleibt seinem Ruf treu. Donald Trump giftet gegen die Medien, schafft sich seine eigene Realität. Wissenschaftler glauben, dass sein Politikstil auch in anderen Ländern Nachahmer finden wird.

SPD-Chef Sigmar Gabriel will offenbar Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten werden. Ist das eine gute Idee? Parteienforscher Werner Patzelt glaubt: In der Partei gibt es schlicht und einfach keinen anderen, der es machen würde.

Das US-Außenministerium hat Osama bin Ladens Sohn Hamza als globalen Terroristen eingestuft. Experten rechnen damit, dass der 27-Jährige seinem Vater bald als Chef des Terrornetzwerks Al Kaida nachfolgen könnte.

Terror vom IS, der Dauerkonflikt mit den Kurden, dazu das harte Vorgehen gegen innenpolitische Gegner: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Partei kämpfen derzeit an vielen Stellen. Das könnte Folgen haben für das Gleichgewicht im Land, das für seine europäischen Partner lange ein Stabilitätsanker war.

In Berichten und Diskussionen zum Syrien-Krieg ist oft von "den" Rebellen die Rede, die gegen das Assad-Regime kämpfen. Doch wer sind "die" Rebellen überhaupt? Eine wichtige Frage, denn die Lage in Syrien ist unübersichtlich. Gemäßigte Kräfte haben es schwer. Radikal-islamistische Gruppen beherrschen inzwischen die Rebellen-Gebiete.

Zehntausende Menschen fliehen in Syrien aus dem Osten Aleppos. Sie suchen Zuflucht im Westen der Stadt oder in großen Notunterkünften. Selbst wenn die Kämpfe der Bürgerkriegsparteien bald ein Ende haben sollten: Viele Zivilisten sind weiterhin nicht in Sicherheit.

Ein niederländisches Gericht hat Geert Wilders wegen Gruppenbeleidigung und Anstiftung zu Diskriminierung schuldig gesprochen. Eine Strafe muss der Rechtspopulist allerdings nicht zahlen. Und freuen kann er sich über viel Aufmerksamkeit in den Medien.