Berlin (dpa) - Der Streamingriese Roku wird seine Software auch auf Fernsehgeräte in Deutschland bringen. Zur Technikmesse IFA stellte Roku seine ersten Partner Metz und TCL vor. Sie werden die Roku-TV-Modelle auf den Markt bringen.

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Bislang war Roku in Deutschland nur über Sticks und Settopboxen verfügbar. Damit lassen sich globale Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ oder Mediatheken von Sendern aus Deutschland unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenführen.

Die Software kann auch Live TV und Peripherie verwalten

Mit der in den Fernseher integrierten Lösung kann man auch das Live-TV-Signal über Kabel, Satellit oder digitales Antennenfernsehen empfangen. Außerdem wird darüber der Anschluss von externen Geräten wie Blu-ray-Player oder Spielekonsole gesteuert.

Nach Angaben von Roku werden von Oktober an die Roku-TV-Modelle im Handel in Deutschland angeboten. Die Verbraucher haben dabai die Auswahl zwischen verschiedenen Modellen zwischen 32 Zoll und 65 Zoll Größe und in HD- oder 4K-Auflösung.

Umfangreiches Betriebssystem im Budget-Bereich

Metz und TCL erhalten mit der Roku-Software eine vollwertige Smart-TV-Oberfläche, die sonst im unteren Preissegment nicht so oft zu finden ist. Von den Premium-Fernseher-Herstellern leistet sich vor allem Samsung eine eigene Entwicklung der Smart-TV-Oberfläche. Andere Hersteller greifen in der Regel auf Betriebssysteme wie webOS von LG oder Android-TV von Google zurück.

Mit einem Roku-TV von Metz blue oder TCL erhalten Nutzerinnen und Nutzer auch einen Zugriff auf den Roku Channel Store, der Tausende kostenlose und kostenpflichtige Streaming Channel bereithält.

Um neue Unterhaltungsangebote zu entdecken, kann man eine integrierte Universalsuche über die wichtigsten Channels hinweg nutzen. Die angezeigten Ergebnisse werden dann nach ihrem Preis sortiert – kostenfreie Angebote an vorderster Stelle.

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