• Silvio Berlusconi ist laut seiner Partei aus dem Krankenhaus entlassen worden.
  • Seit September leidet der italienische Ex-Ministerpräsident an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung.
  • Zuvor mussten bereits Gerüchte dementiert werden, laut denen Berlusconi im Sterben liege.

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Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist nach Angaben seiner Partei aus dem Krankenhaus in Mailand wieder entlassen worden. Der 84-Jährige, der an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung von 2020 leidet, war dort seit Anfang der Woche behandelt worden. Wie der Vizechef seiner Partei Forza Italia, Antonio Tajani, am Samstagabend auf Facebook mitteilte, will sich Berlusconi zu Hause in Arcore in der Lombardei weiter erholen. Der Chef der in Rom mitregierenden Forza hatte sich im September mit dem Coronavirus angesteckt.

Gerüchte über kritischen Gesundheitszustand wurden von Partei und Arzt zerschlagen

Berlusconi war im Laufe des Jahres wiederholt in der San Raffaele Klinik gewesen. Am Freitag hatte es in sozialen Netzwerken und in Rom deswegen sogar Gerüchte gegeben, dass der Medien-Unternehmer im Sterben liegen könnte. Seine Partei hatte das vehement dementiert, und auch Berlusconis Arzt sah sich veranlasst einzugreifen und die Welle im Netz zu stoppen: Professor Alberto Zangrillo schrieb am Freitagnachmittag auf Twitter, dass es allen seinen Patienten gut gehe.

Berlusconi war zwischen den Jahren 1994 und 2011 insgesamt viermal italienischer Regierungschef. (dpa/nkm)  © dpa

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