Große Aufregung bei der Deutschen Islam-Konferenz: In Berlin haben die Gastgeber am Mittwoch Blutwurst serviert. Und es ist nicht das erste Mal, dass die Teilnehmer Schweinefleisch auf dem Buffet vorfinden.

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Die Deutsche Islam-Konferenz ist am Mittwoch und Donnerstag in die vierte Phase gegangen. Bundesinnenminister Horst Seehofer bekräftigte zum Auftakt vor den rund 240 Teilnehmern unter anderem, dass Muslime zu Deutschland gehören.

Allerdings sorgte ein Detail für Aufregung: Wie der WDR-Redakteur Tuncay Özdamar auf Twitter berichtet, haben die Gastgeber Blutwurst serviert. Diese besteht unter anderem aus Schweineblut, Speck und Schweinefleisch. Allerdings essen viele Muslime kein Schwein.

In einem Twitter-Post schrieb Özdamar, dies sei ein "Verhalten wie ein Elefant im Porzellanladen":

Und es ist nicht das erste Mal, dass das Innenministerium Schweinefleisch auf der Konferenz serviert. Wie die Journalistin Ferda Ataman auf Twitter schreibt, wurden bereits auf einer früheren Konferenz Schinkenschnittchen serviert.

Die Deutsche Islam-Konferenz war im Jahr 2006 vom damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble ins Leben gerufen worden. Das Gesprächsforum soll die Integration voranbringen sowie den Austausch zwischen Staat und Muslimen verbessern. (ff)

Verwendete Quellen:

  • Spiegel Online: CDU als Migrationspartei - Anjela Märköl
  • Twitter
  • dpa
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