Politische Talkshows: "Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner"

"Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner": An vier Tagen die Woche senden ARD und ZDF politische Talkshows. In unserer Rubrik finden Sie Nachberichte und Kritiken zu ausgewählten Sendungen und Themen.

Die Europäische Union feiert 60 Jahre Römische Verträge und damit ihre Anfänge. Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen, ob es in der Krise wirklich Grund zu feiern gibt und anhand von Zuschauerfragen, wofür die EU noch steht. Edmund Stoiber ist einer der Gäste. Der CSU-Politiker benennt die Flüchtlingsfrage als Krisensymptom - und tritt eine hitzige Debatte los.

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) will den ersten Tausend Menschen, die ab sofort freiwillig ausreisen, jeweils 1.000 Euro geben.

Der Bundestagswahlkampf beginnt: Bei "Anne Will" diskutiert eine hochkarätig besetzte Runde über die Folgen der Wahl im Saarland - und steckt die Themen für die nächsten Monate ab.

Schon wieder Erdogan? Zum Glück bietet Maybrit Illners Talkrunde am Donnerstagabend mehr, als der Titel verspricht. Ein Gast sorgt für Zunder – und aufschlussreiche Zahlen bescheren Aha-Momente.

Passende Suchen
  • Wahl Saarland
  • Recep Tayyip Erdoğan
  • WM Qualifikation 2018
  • Deutsche Börse
  • Formel 1

Frank Plasberg stellt seinen Gästen bei "Hart aber fair" die Frage, ob auch Frauen weit jenseits der 40 noch Kinder kriegen sollten. Auch ohne heftigen Streit ist das Thema spannend. Leider fehlt aber eine wichtige Perspektive.

Ein Kopftuchverbot schade allerdings den Frauen, sagen Kritiker. Denn Männer müssten ihre Rolle nicht hinterfragen. Also was ist das Kopftuch: ein religiöses Symbol, oder nicht? Das versuchte die ORF-Sendung "Thema" am Montag herauszufinden.

Mark Rutte hat in den Niederlanden Rechtspopulist Geert Wilders in die Schranken gewiesen, indem er gegen diesen und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen harten Kurs fuhr. Anne Will möchte von ihren Gästen wissen, ob das die richtige Strategie ist.

Der Aufwind des Populismus bleibt global ungebrochen. Ob es einen linken Populismus als Gegenpol zum Erstarken der Rechten braucht, diskutierte am Donnerstag der "Talk im Hangar 7".

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Das Verhältnis zwischen Türkei und Europa ist angespannt. Der türkische Präsident will auf Biegen und Brechen für sein Referendum auch bei EU-Türken werben. Mittlerweile hat die Diskussion auch Österreich erreicht.

Moderator Frank Plasberg rückte gestern die hier lebenden Deutschtürken in den Fokus. Und suchte Antworten auf die Frage: Warum feiern viele von ihnen Erdogan?

Ein türkischer Minister und Peter Altmaier waren zu Gast bei Anne Will. Nach einem Weg aus der Krise wolle man suchen. Das klingt so konstruktiv wie nötig. Doch auch nach der Sendung ist man das Gefühl nicht los, dass die Beziehung zwischen der Türkei und dem Rest Europas zerrüttet ist.

Die "Merkel-EU" solle die Isolationspolitik stoppen und auch Sanktionen gegen Russland aufheben, forderte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Dienstag im ORF-Interview. Ein Dilemma rund ums Führungsthema in seiner Partei sieht der Oppositionsführer nicht.

Die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei ist so angespannt wie nie zuvor. Ein deutscher Journalist sitzt in Istanbul in Haft und türkische Politiker werben für einen autokratischen Staat. "Wie soll man mit Erdogans Türkei umgehen?", wollte Anne Will wissen. Und bekam einige unbequeme Antworten.

Die Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei nehmen zu und Maybrit Illner das zum Anlass zu fragen, ob sich Erdogan alles erlauben darf. Das Ergebnis: Ein AKP-Abgeordneter mischt die Sendung auf. Ein Zuschauer stört. Und Markus Söder fordert das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

Was soll in Österreich Vorrang haben: das Wirtschaftswachstum oder der Umweltschutz?

Kann man mit dem neuen US-Präsidenten zusammenarbeiten oder nicht, will Anne Will in ihrer Talkshow wissen. Doch für eine nüchterne Diskussion sind ihre Gäste viel zu aufgebracht.

Noch immer ist nicht klar, wie eng Donald Trump und Wladimir Putin zusammenarbeiten werden. Und was Trump bezüglich der Nato vorhat. Maybrit Illner sucht mit ihren Gästen nach Antworten. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirbt für eine stärkere Bundeswehr, ein russischer Gesandter irritiert.

Es geht um Donald Trump, zu Gast ist Thilo Sarrazin. Deutschlands Polit-Provokateur soll mit Sandra Maischberger und anderen Gästen also über den Wüterich im Weißen Haus diskutieren. Das klingt spektakulär. Doch die Runde bleibt recht zahm und ratlos.

Das Regierungsabkommen steht – und mit ihm beginnen die Verhandlungen der Sozialpartnerschaft. Mindestlohn und Flexibilisierung der Arbeitszeit. Bis Juli haben Arbeiter- und Wirtschaftskammer Zeit, eine Lösung auszuarbeiten und der Regierung vorzulegen. Wenn das nicht passiert, wird die Regierung selbst einen Gesetzesentwurf ausarbeiten.

Donald Trump beherrscht die Talk-Shows, auch bei Maybrit Illner. Eigentlich. Doch dann entgleitet die Diskussion in einen heftigen Streit zwischen einem ehemaligen Ministerpräsidenten und einem "Bild"-Journalisten. Schließlich geht es um Wladimir Putin, nicht mehr um Trump.

Sandra Maischberger hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eingeladen. Alles kommt zur Diskussion: das Verhältnis zur CSU, ein möglicher EU-Austritt der Franzosen und die vermeintliche Unantastbarkeit der Kanzlerin. Fußballfan Schäuble verteidigt nebenbei Steuersünder Uli Hoeneß.

Soldaten sollen Grenzkontrollen im Ausland, Festnahmen sowie Grenzkontrollen in Zügen durchführen. Neue Grenzschutzoffensive mit 15 Ländern entlang der Balkan-Route geplant.

Bei Frank Plasberg dürfen diesmal wegen Donald Trump besorgte Zuschauer Fragen stellen. Gleich mehrfach vergleichen die Experten den US-Präsidenten mit Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.

Hasstiraden über Twitter, diplomatische Fehlgriffe und persönliche Fehden – Donald Trump ist der unberechenbarste US-Präsident der Geschichte. Seine emotionale Politik schadet nicht nur den USA, sondern weltweit. Bis nach Österreich sind die Auswirkungen seiner Dekrete zu spüren.    

Ist der neue US-Präsident Donald Trump eine Gefahr für die freie Welt? Darum dreht sich die Debatte bei Anne Will. Ein Historiker warnt dramatisch vor einem "schleichenden Staatsstreich", ein Wirtschaftswissenschaftler polarisiert, weil er sich allzu positiv über Trumps rechtsextremen Chefberater Steve Bannon äußert.

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Expressmaßnahmen von US-Präsident Donald Trump diskutiert. Dabei ist die Moderatorin gar nicht da. Dafür tritt eine junge Dame in den Vordergrund. Doch wer ist sie?

"Maybrit Illner" ohne Maybrit Illner: Die Gastgeberin der gleichnamigen ZDF-Politiksendung hat ihre Moderation am Donnerstag krankheitsbedingt absagen müssen. 

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) will das Koalitionsprogramm mittragen und die Überwachung in Österreich stärken. Darin sind ständige Autokennzeichenerfassung sowie Bundestrojaner geplant. Verfassungsrechtler Bernd-Christian Funk hält das jedoch für "rechtlich bedenklich."

Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht noch nach dem geeigneten Umgang mit US-Präsident Donald Trump. Auch Frank Plasberg diskutiert Lösungen. Oskar Lafontaine gibt überraschend den Sympathisanten Trumps, ein Publizist würde diesen am liebsten "richtig abfüllen".

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz für die SPD diskutiert. Ein SPIEGEL-Journalist wagt einen brisanten Vergleich mit einem einstigen Star der CSU – und nennt Angela Merkel die erste Sozialdemokratin des Landes.

Die SPD macht Martin Schulz zu ihrem Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2017 und Sandra Maischberger möchte von ihren Gästen wissen, wie die Chancen des Sozialdemokraten gegen Angela Merkel stehen. Deutschlands bekannteste Putzfrau motzt gegen einen CSU-Mann, der spricht von Therapie für Sigmar Gabriel.

ARD-Moderatorin Sandra Maischberger lädt zum Talk über Donald Trump. Es wird unterhaltsam und ernst zugleich. Trump-Anhänger Frédéric Prinz von Anhalt wettert gegen Jürgen Trittin. Eine Journalistin wirft der Bundesregierung "absolute Ratlosigkeit" vor. Und ein Schauspieler warnt vor dem Mann mit dem angeblich größten Einfluss auf den künftigen US-Präsidenten.

Im aktuellen ORF-Report spricht Finanzminister Hans Jörg Schelling über seine Pläne. Sein neues Arbeitsprogramm sei zu 75 Prozent ohne Ideologiestreit umsetzbar. Bis 2020 sollen 3,8 Milliarden in allen Ressorts eingespart werden. Davon wolle er ein Drittel sofort wieder investieren.

Aufgriffe sanken von 90.000 auf 40.000 im Jahr 2016. Hotspot verlagerte sich von Oberösterreich nach Salzburg. Experten kritisieren: Balkanroute nicht völlig geschlossen, Schlepper weiter aktiv.

Nach dem Doppelmord in Perchtoldsdorf kommen immer mehr Details ans Tageslicht. Die Geschwister des mutmaßlichen Mörders haben nun in der ORF-Sendung "Thema" erstmals Stellung bezogen - und nehmen den Bruder in Schutz.

Einen Tag nach der Todesfahrt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt diskutierte Sandra Maischberger mir ihren Gästen über Anschläge, Angst und politische Konsequenzen. Ein Terrorexperte sprach von einem "11. September für Deutschland" - und wunderte sich über die laschen Sicherheitsvorkehrungen in Berlin.

Bundespräsident a.D. Heinz Fischer sieht im ORF-Interview keine Spaltung im Land, dafür die Regierung mit Kern auf dem richtigen Weg. Die Asylpolitik sei erfolgreich, der Terrorismus werde nur eine Episode bleiben.

Erstmals seit dem Ende der Bundespräsidentschaftswahl trafen am Dienstag Regierungsspitzen und Opposition öffentlich aufeinander. Im ORF-Bürgerforum stellten sie sich den Fragen von 300 Bürgerinnen und Bürgern. Es war eine sehr leidenschaftliche Diskussion, die Peter Resetarits zu leiten hatte und eine Diskussion, die vor allem den beiden Regierungsvertretern, Kanzler Christian Kern (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP), zusetzte.

Anfang Dezember kamen zwei Flüchtlinge während ihrer illegalen Reise auf einem Güterzug in Wörgl ums Leben. Die Toten waren eine Frau und ein Mann aus Afrika, ein Dritter überlebte schwer verletzt. Die beiden Personen dürften aufgrund der klirrenden Kälte erfroren sein.

Kanzlerin Angela Merkel wird an diesem Dienstag wohl zur CDU-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 ernannt werden. Frank Plasberg will in seiner Talk-Runde besprechen, ob vier weitere Jahre Merkel mehr Chance oder Stagnation wären. Die Diskussion driftet in Richtung eines anderen Themas ab.

Medien stehen in der Kritik, nicht nur bei Pegida-Demonstranten, die laut "Lügenpresse" rufen. Sie ließen sich instrumentalisieren oder verschwiegen bewusst manche Fakten, heißt es. Viel Stoff für Diskussionen. Das Interesse ist groß.

Cool, stylish, modern – diese Adjektive werden gerne mit Bundeskanzler Christian Kern assoziiert. Dass er rhetorisch um ein Vielfaches besser ist als sein Vorgänger. Gerne nutzt Kern die Boulevardmedien für sich. Für manche ist das ein bisschen viel Populismus.

Die Sozialen Medien und Internetportale werden oft zu Zonen politischen Hasses. Was man für mehr Vernunft und gemäßigte Umgangsformen im Netz tun könne, war Thema in "Pro und Contra" auf Puls 4.

Manchmal zeigt Nora Illi Humor: Beim Suppenessen könne ein Niqab schon störend sein, erklärte sie augenzwinkernd. Öfter aber löst die Schweizerin mit vollverschleierten Medienauftritten Empörung aus.

Anne Will: Frauenbeauftragte des Islam-Zentralrats der Schweiz in Vollverschleierung sorgt für Zündstoff.

Im ORF-Magazin "Kreuz und quer" wurde Dienstagabend darüber diskutiert, was jugendliche Dschihadisten antreibt. Werden Jugendliche zunehmend von links und rechts radikalisiert? Experten glauben: Ja. Und haben zumindest Lösungsansätze parat.

Wie zerrüttet ist die österreichische Regierung? Stehen Neuwahlen kurz bevor? So tief wie heute waren die Gräben zwischen SPÖ und ÖVP schon lange nicht mehr, scheint es.

Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist mit seiner Klage gegen das Brettspiel "KHG" auch in zweiter Instanz abgeblitzt. Nun versucht er es in dritter Instanz ein weiteres Mal.

Streit sei der Auslöser gewesen. Im Verhör gestand der Polizeibeamte, seine 25-jährige Freundin, die im sechsten Monat schwanger war, erschossen und im Anschluss den gemeinsamen zweijährigen Sohn erwürgt zu haben.

Im Studio der ORF-Sendung "Report" war gestern AMS-Chef Johannes Kopf zu Gast, um über die Arbeitsmarktsituation der Flüchtlinge in Österreich zu sprechen.