Politische Talkshows: "Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner"

"Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner": An vier Tagen die Woche senden ARD und ZDF politische Talkshows. In unserer Rubrik finden Sie Nachberichte und Kritiken zu ausgewählten Sendungen und Themen.

Noch immer ist nicht klar, wie eng Donald Trump und Wladimir Putin zusammenarbeiten werden. Und was Trump bezüglich der Nato vorhat. Maybrit Illner sucht mit ihren Gästen nach Antworten. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirbt für eine stärkere Bundeswehr, ein russischer Gesandter irritiert.

Es geht um Donald Trump, zu Gast ist Thilo Sarrazin. Deutschlands Polit-Provokateur soll mit Sandra Maischberger und anderen Gästen also über den Wüterich im Weißen Haus diskutieren. Das klingt spektakulär. Doch die Runde bleibt recht zahm und ratlos.

Das Regierungsabkommen steht – und mit ihm beginnen die Verhandlungen der Sozialpartnerschaft. Mindestlohn und Flexibilisierung der Arbeitszeit. Bis Juli haben Arbeiter- und Wirtschaftskammer Zeit, eine Lösung auszuarbeiten und der Regierung vorzulegen. Wenn das nicht passiert, wird die Regierung selbst einen Gesetzesentwurf ausarbeiten.

Donald Trump beherrscht die Talk-Shows, auch bei Maybrit Illner. Eigentlich. Doch dann entgleitet die Diskussion in einen heftigen Streit zwischen einem ehemaligen Ministerpräsidenten und einem "Bild"-Journalisten. Schließlich geht es um Wladimir Putin, nicht mehr um Trump.

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Sandra Maischberger hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eingeladen. Alles kommt zur Diskussion: das Verhältnis zur CSU, ein möglicher EU-Austritt der Franzosen und die vermeintliche Unantastbarkeit der Kanzlerin. Fußballfan Schäuble verteidigt nebenbei Steuersünder Uli Hoeneß.

Soldaten sollen Grenzkontrollen im Ausland, Festnahmen sowie Grenzkontrollen in Zügen durchführen. Neue Grenzschutzoffensive mit 15 Ländern entlang der Balkan-Route geplant.

Bei Frank Plasberg dürfen diesmal wegen Donald Trump besorgte Zuschauer Fragen stellen. Gleich mehrfach vergleichen die Experten den US-Präsidenten mit Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.

Hasstiraden über Twitter, diplomatische Fehlgriffe und persönliche Fehden – Donald Trump ist der unberechenbarste US-Präsident der Geschichte. Seine emotionale Politik schadet nicht nur den USA, sondern weltweit. Bis nach Österreich sind die Auswirkungen seiner Dekrete zu spüren.    

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

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Ist der neue US-Präsident Donald Trump eine Gefahr für die freie Welt? Darum dreht sich die Debatte bei Anne Will. Ein Historiker warnt dramatisch vor einem "schleichenden Staatsstreich", ein Wirtschaftswissenschaftler polarisiert, weil er sich allzu positiv über Trumps rechtsextremen Chefberater Steve Bannon äußert.

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Expressmaßnahmen von US-Präsident Donald Trump diskutiert. Dabei ist die Moderatorin gar nicht da. Dafür tritt eine junge Dame in den Vordergrund. Doch wer ist sie?

"Maybrit Illner" ohne Maybrit Illner: Die Gastgeberin der gleichnamigen ZDF-Politiksendung hat ihre Moderation am Donnerstag krankheitsbedingt absagen müssen. 

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) will das Koalitionsprogramm mittragen und die Überwachung in Österreich stärken. Darin sind ständige Autokennzeichenerfassung sowie Bundestrojaner geplant. Verfassungsrechtler Bernd-Christian Funk hält das jedoch für "rechtlich bedenklich."

Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht noch nach dem geeigneten Umgang mit US-Präsident Donald Trump. Auch Frank Plasberg diskutiert Lösungen. Oskar Lafontaine gibt überraschend den Sympathisanten Trumps, ein Publizist würde diesen am liebsten "richtig abfüllen".

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz für die SPD diskutiert. Ein SPIEGEL-Journalist wagt einen brisanten Vergleich mit einem einstigen Star der CSU – und nennt Angela Merkel die erste Sozialdemokratin des Landes.

Die SPD macht Martin Schulz zu ihrem Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2017 und Sandra Maischberger möchte von ihren Gästen wissen, wie die Chancen des Sozialdemokraten gegen Angela Merkel stehen. Deutschlands bekannteste Putzfrau motzt gegen einen CSU-Mann, der spricht von Therapie für Sigmar Gabriel.

ARD-Moderatorin Sandra Maischberger lädt zum Talk über Donald Trump. Es wird unterhaltsam und ernst zugleich. Trump-Anhänger Frédéric Prinz von Anhalt wettert gegen Jürgen Trittin. Eine Journalistin wirft der Bundesregierung "absolute Ratlosigkeit" vor. Und ein Schauspieler warnt vor dem Mann mit dem angeblich größten Einfluss auf den künftigen US-Präsidenten.

Im aktuellen ORF-Report spricht Finanzminister Hans Jörg Schelling über seine Pläne. Sein neues Arbeitsprogramm sei zu 75 Prozent ohne Ideologiestreit umsetzbar. Bis 2020 sollen 3,8 Milliarden in allen Ressorts eingespart werden. Davon wolle er ein Drittel sofort wieder investieren.

Aufgriffe sanken von 90.000 auf 40.000 im Jahr 2016. Hotspot verlagerte sich von Oberösterreich nach Salzburg. Experten kritisieren: Balkanroute nicht völlig geschlossen, Schlepper weiter aktiv.

Nach dem Doppelmord in Perchtoldsdorf kommen immer mehr Details ans Tageslicht. Die Geschwister des mutmaßlichen Mörders haben nun in der ORF-Sendung "Thema" erstmals Stellung bezogen - und nehmen den Bruder in Schutz.

Einen Tag nach der Todesfahrt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt diskutierte Sandra Maischberger mir ihren Gästen über Anschläge, Angst und politische Konsequenzen. Ein Terrorexperte sprach von einem "11. September für Deutschland" - und wunderte sich über die laschen Sicherheitsvorkehrungen in Berlin.

Bundespräsident a.D. Heinz Fischer sieht im ORF-Interview keine Spaltung im Land, dafür die Regierung mit Kern auf dem richtigen Weg. Die Asylpolitik sei erfolgreich, der Terrorismus werde nur eine Episode bleiben.

Erstmals seit dem Ende der Bundespräsidentschaftswahl trafen am Dienstag Regierungsspitzen und Opposition öffentlich aufeinander. Im ORF-Bürgerforum stellten sie sich den Fragen von 300 Bürgerinnen und Bürgern. Es war eine sehr leidenschaftliche Diskussion, die Peter Resetarits zu leiten hatte und eine Diskussion, die vor allem den beiden Regierungsvertretern, Kanzler Christian Kern (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP), zusetzte.

Anfang Dezember kamen zwei Flüchtlinge während ihrer illegalen Reise auf einem Güterzug in Wörgl ums Leben. Die Toten waren eine Frau und ein Mann aus Afrika, ein Dritter überlebte schwer verletzt. Die beiden Personen dürften aufgrund der klirrenden Kälte erfroren sein.

Kanzlerin Angela Merkel wird an diesem Dienstag wohl zur CDU-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 ernannt werden. Frank Plasberg will in seiner Talk-Runde besprechen, ob vier weitere Jahre Merkel mehr Chance oder Stagnation wären. Die Diskussion driftet in Richtung eines anderen Themas ab.

Medien stehen in der Kritik, nicht nur bei Pegida-Demonstranten, die laut "Lügenpresse" rufen. Sie ließen sich instrumentalisieren oder verschwiegen bewusst manche Fakten, heißt es. Viel Stoff für Diskussionen. Das Interesse ist groß.

Cool, stylish, modern – diese Adjektive werden gerne mit Bundeskanzler Christian Kern assoziiert. Dass er rhetorisch um ein Vielfaches besser ist als sein Vorgänger. Gerne nutzt Kern die Boulevardmedien für sich. Für manche ist das ein bisschen viel Populismus.

Die Sozialen Medien und Internetportale werden oft zu Zonen politischen Hasses. Was man für mehr Vernunft und gemäßigte Umgangsformen im Netz tun könne, war Thema in "Pro und Contra" auf Puls 4.

Manchmal zeigt Nora Illi Humor: Beim Suppenessen könne ein Niqab schon störend sein, erklärte sie augenzwinkernd. Öfter aber löst die Schweizerin mit vollverschleierten Medienauftritten Empörung aus.

Anne Will: Frauenbeauftragte des Islam-Zentralrats der Schweiz in Vollverschleierung sorgt für Zündstoff.

Im ORF-Magazin "Kreuz und quer" wurde Dienstagabend darüber diskutiert, was jugendliche Dschihadisten antreibt. Werden Jugendliche zunehmend von links und rechts radikalisiert? Experten glauben: Ja. Und haben zumindest Lösungsansätze parat.

Wie zerrüttet ist die österreichische Regierung? Stehen Neuwahlen kurz bevor? So tief wie heute waren die Gräben zwischen SPÖ und ÖVP schon lange nicht mehr, scheint es.

Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist mit seiner Klage gegen das Brettspiel "KHG" auch in zweiter Instanz abgeblitzt. Nun versucht er es in dritter Instanz ein weiteres Mal.

Streit sei der Auslöser gewesen. Im Verhör gestand der Polizeibeamte, seine 25-jährige Freundin, die im sechsten Monat schwanger war, erschossen und im Anschluss den gemeinsamen zweijährigen Sohn erwürgt zu haben.

Im Studio der ORF-Sendung "Report" war gestern AMS-Chef Johannes Kopf zu Gast, um über die Arbeitsmarktsituation der Flüchtlinge in Österreich zu sprechen.

Genau ein Jahr nach Angela Merkels "Wir schaffen das!" diskutierte Maybrit Illner mit ihren Gästen über die Folgen der Flüchtlingskrise. Aufreger des Abends waren das Burkaverbot und ein verweigerter Handschlag.

Politisch relevante Themen werden im ORF-Sommergespräch mit Reinhold Mitterlehner zur Seite geschoben, um auf die internen Vorgänge in der ÖVP einzugehen. Vor allem die Frage, wann Sebastian Kurz zum ÖVP-Spitzenkandidaten wird, steht im Zentrum. Der Vizekanzler ist bemüht das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen.

FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache gibt sich in seinem zehnten ORF-Sommergespräch selbstbewusst. Er beginnt zahm, wird dann aber doch angriffig. Van der Bellen wolle eine Präsidialdemokratie a la Erdogan, da er die FPÖ nicht angeloben wolle.

Im ORF-Sommergespräch ist diesmal Grünen-Chefin Eva Glawischnig bei Susanne Schnabl zu Gast. Offenbar aufgrund der bevorstehenden Bundespräsidentenwahl gibt es keine Kritik an anderen Parteien. Nur an der FPÖ. Aber im Lager von Norbert Hofer wird man ohnehin nicht auf Stimmenjagd gehen.

Matthias Strolz, Parteivorsitzender der Neos, im ORF-Sommergespräch über die Angst vor dem Terror, die Demokratiedefizite in der Türkei und über seinen Respekt für Irmgard Griss.

Dunja Hayali ist die Urlaubsvertretung für Maybrit Illner im ZDF und hat nach den Geschehnissen der vergangenen Tage in Deutschland in ihrer Sendung gleich den ganz harten Tobak zu bewältigen. Terror, Türkei und ein Trip in die virtuelle Realität – sie hatte sich viel vorgenommen.

Frank Plasberg sprach mit seinen Gästen über den Amoklauf in München. Die Runde traf eher die leisen Töne, verzettelte sich aber in einer Debatte um die Ursachen solcher Gewalttaten - anders als der Titel der Sendung versprach.

Brexit, Rechtspopulismus, Flüchtlingskrise, Wirtschaftspolitik – die Europäische Union hat in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren einige Dämonen, gegen die sie kämpfen muss.

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Einige davon auf dem Weg nach Europa, nach Österreich und Deutschland. Doch Österreich macht die Grenzen dicht. Aber auch für die Menschen, die bereits hier sind, wird es zunehmend schwieriger Fuß zu fassen.

ARD-Moderatorin Anne Will diskutiert die fragwürdige und polarisierende Aussage von AfD-Vize Alexander Gauland über Weltmeister Jerome Boateng. Gauland kommt in der Diskussion schlecht weg - weil er sich erneut rausredet und in einem neuen Streitfall auch erneut ahnungslos darstellt. Der heimliche Star der Debatte ist ein Spitzenpolitiker aus der Bundesregierung.

Rassismus-Talk bei "Anne Will" in der ARD: Erneut hat sich AfD-Vize Alexander Gauland wegen seiner umstrittenen Nachbarn-Aussage über Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng verteidigt. Der FAZ warf Gauland vor, ihn reingelegt zu haben - und wirft dem Redakteur sogar indirekt Rassismus vor.

Dienen die Maßnahmen der türkischen Regierung zur Terrorismus-Bekämpfung nur als Vorwand für eine Aushebelung der Demokratie? "Erdogans Durchmarsch - Wer stoppt den Boss vom Bosporus?", fragt Anne Will in ihrer Berliner Runde.

Ob die Volksparteien an ihrer Krise selbst schuld sind, wollte Anne Will am Sonntag von ihren Gästen wissen. Angesichts des österreichischen Wahlkrimis diskutierte sie, ob auch hierzulande ein Erstarken der extremistischen Ränder droht.

Europa-kritische Politiker befinden sich auf dem aufsteigenden Ast, die Briten stimmen in einigen Wochen über den EU-Austritt ab: Europa steckt in einer großen Krise. Woran das liegt und ob die EU noch zu retten ist, darüber diskutierten die Gäste bei Maischberger.

Bei Sandra Maischberger ist ein angeblich frauenfeindliches Bild das Thema. Die Debatte ist hitzig. Feministin Alice Schwarzer und ein Vertreter der deutschen Moscheen-Gemeinden gehen mit harschen Vorwürfen regelrecht aufeinander los. Maischberger entgleitet die Debatte.

Ein Verbot von Minaretten, Muezzins und Vollverschleierung – das sind nur einige der Forderungen der AfD. Die Partei mehrt mit ihren Aussagen die Angst vor fremden Kulturen und Religionen, erhält durch die neuen Thesen von Thilo Sarrazin womöglich momentan sogar noch Rückenwind. Dementsprechend hitzig wird bei "Maischberger" diskutiert.