Insgesamt 900 Millionen Euro plant die EU-Kommission für das laufende Jahr für Hilfen in Krisengebieten ein, vor allem für Menschen in Afrika und im Nahen Osten.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

In Afrika sollen 400 Millionen Euro unter anderem denen zugute kommen, die vom Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo betroffen sind, wie die Kommission am Montag mitteilte. Für den Nahen Osten werden 345 Millionen Euro bereitgestellt, unter anderem für die Bürgerkriegsländer Syrien und Jemen.

Die EU-Mittel sollen auch dazu verwendet werden, Menschen besser auf Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Waldbrände vorzubereiten. "Obwohl Konflikte weiterhin die Hauptursache von Hungersnöten und Flucht sind, werden deren Folgen durch den Klimawandel erheblich verschärft", erklärte der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic.

UNHCR: Zahl der 2019 über Ägäis geflüchteten Migranten gestiegen

Die Zahl der über die Ägäis ankommenden Flüchtlinge erreicht 2019 ihren Höchststand, seitdem der EU-Türkei-Flüchtlingspakt im März 2016 in Kraft getreten ist.


  © dpa