Vor einem Jahr sorgte das Ibiza-Video um Heinz-Christian Strache für ein politisches Beben in Österreich. Zum Jahrestag hat der Ex-FPÖ-Chef erneut seine Unschuld beteuert.

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Am Jahrestag der Veröffentlichung des Ibiza-Videos hat der darüber gestürzte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Sonntagabend einen Videobeitrag veröffentlicht, in dem die "Wahrheit" über dieses versprochen wurde. Tatsächlich enthüllt der sechsminütige Auftritt nichts Neues. Strache beteuert darin wiederholt seine Unschuld.

Mehrfach wird in Straches Beitrag jene Sequenz aus dem am 17. Mai 2019 veröffentlichten Video wiederholt, in dem er vor der vorgeblichen Oligarchennichte betont hatte, dass alles "immer rechtskonform, legal und mit unserem Programm übereinstimmen" müsse. "Ein kriminelles Verhalten habe ich schlichtweg nicht an Tag gelegt", so der nun an seinem Comeback mit dem "Team HC Strache" arbeitende Ex-Parteichef.

Obermayer: "Wirklich nichts in diesem Video spricht für Strache"

Als vermeintlicher Beleg werden Passagen aus dem Aufdeckerbuch "Die Ibiza-Affäre" von Bastian Obermayer und Frederik Obermaier zitiert. Die beiden Autoren haben Straches entsprechende Behauptungen allerdings wiederholt zurückgewiesen.

Erst am Sonntag meinte Obermayer in der "Kleinen Zeitung": "Wirklich nichts in diesem Video spricht für Strache."

"Sieben Stunden lang beginnt er immer wieder von Strabag-Vergaben und einer Übernahme der 'Kronen Zeitung' zu sprechen, er selbst bringt illegale Spendenpraktiken in Spiel - und das alles ganz ohne Not oder Anfrage. Heute behauptet er, heldenhaft alles Illegale abgewehrt zu haben. Aber das ist schlicht nicht wahr."  © APA

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