• Die Sommerhitze hat endlich ein Ende und der Herbst steht vor der Tür.
  • Gartenbesitzer und -besitzerinnen fragen sich, ob verbrannter Rasen jetzt noch zu retten ist.
  • Mit diesen Tricks funktioniert es.

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Der Sommer 2022 hat einige Hitze-Rekorde geknackt – zum Leid vieler Menschen, Tiere und der Natur. Um Trinkwasser zu sparen, verzichtete man trotz Dürre vielerorts darauf, den Rasen zu gießen. Mit ein paar Tricks lässt sich das heimische Grün dennoch retten.

Verbrannter Rasen: Der Natur vertrauen und Vorbereitungen treffen

Abwarten und Tee trinken – auch wenn's schwerfällt, das ist vielleicht der beste Tipp. Der nahende Herbst verspricht wieder häufigere Regenfälle, die den Boden mit ausreichend Wasser versorgen. Laut "Ökotest" kann das und Zutrauen in die Selbstheilungskräfte der Natur schon ausreichen, um den grünen Teppich wieder zum Sprießen zu bringen.

Vorausgesetzt, die Wurzeln sind nicht vertrocknet. Dann müsse nachgesät werden. Unkraut, wie etwa Löwenzahn, sollte man entfernen und vor dem nächsten angekündigten Regen einmal grünlich mähen. So kann das gesunde Grün gut nachwachsen.

Gemüse

Diese Gemüsesorten lassen sich noch im September aussäen

Für viele Obst- und Gemüsesorten ist im September Erntezeit. Doch auch wenn es herbstlich wird - im September lassen sich hierzulande noch einige Gemüsesorten anpflanzen und sind noch vor dem ersten Frost erntereif.

Moos uns Rasenfilz beseitigen

Laut "Mein schöner Garten" stellt Vertikutieren die Methode der Wahl bei Moos und Rasenfilz dar. Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten, um den ohnehin schon geschädigten Rasen nicht noch mehr zu zerstören.

Das Gras und der Boden sollten absolut trocken sein und die Messer nicht tiefer als drei Millimeter in den Boden ragen. Außerdem gilt es, gleichmäßig und vorsichtig vorzugehen. Früh und Spätsommer sind der ideale Zeitraum.

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Wann soll man neuen Rasen säen?

Laut "Ökotest" ist der September der optimale Monat, um zu säen. Sinkende Temperaturen und häufiger Regen begünstigen den Vorgang. Wer bereits für den nächsten Sommer vorbeugen möchte, könne dabei auf spezielle "Trockenrasen"-Saat zurückgreifen.

Danach sollte ein- bis zweimal die Woche morgens oder abends kräftig gegossen werden – bis zu 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter raten die Experten. Um Wasser zu sparen, kann man sich eine Regentonne zulegen und sich daraus bedienen.

Ansonsten gilt es, dem Rasen im Herbst die nötige Ruhe zu gönnen. Gelegentliches Schneiden und das Entfernen von Laub tragen dazu bei, dass er in den dunkleren Herbst- und Wintermonaten ausreichend Licht abbekommt und im Frühjahr wieder in einem satten Grün erstrahlt.  © 1&1 Mail & Media/spot on news