Was ist die weiteste Strecke, die ein Mensch je von der Erde aus zurückgelegt hat? Wie weit sind unsere Instrumente schon ins All vorgedrungen, um uns Daten und Bilder zu liefern? Und wie stehen diese Entfernungen im Verhältnis zueinander? Anhand von Zahlen kann man sich nur schwer vorstellen, wie die Eroberung des Weltalls durch die Menschen aussieht. Wir haben die Dimensionen in einer Grafik sichtbar gemacht.

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1957 begann die Menschheit mit den Sputnik-Missionen, ihre Fühler ins Weltall auszustrecken. Keine 60 Jahre später ist die Erde von einer dichten Hülle aus Satelliten und Weltraumschrott umgeben. Astronauten verbringen mehrere Monate am Stück auf der Internationalen Raumstation ISS. Die Vorstellung eines Spaziergangs auf dem Mond wirkt auf Forscher fast schon langweilig – denn heute arbeiten mehrere Organisationen daran, Menschen in absehbarer Zukunft zum Mars zu fliegen.

Raumsonden sind die Verlängerung der menschlichen Sinne, die am weitesten ins All vorgedrungen sind. Das fahrende Nasa-Labor Curiosity rollt bereits seit 2012 über den Mars und liefert seitdem Daten von der Oberfläche unseres Nachbarplaneten. Das große Raumfahrt-Highlight im Jahr 2015 war zweifelsohne der Vorbeiflug der Sonde New Horizons am Pluto. In neun Jahren legte sie rund fünf Milliarden Kilometer zurück, um der Wissenschaft Bilder und andere Daten aus der nächsten Umgebung des Zwergplaneten am Rande unseres Sonnensystems zu senden.

Die Dimensionen bei der Eroberung des Weltraums durch den Menschen sind allein anhand von Zahlen und Berichten nur schwer vorstellbar. Darum haben wir die Erkundung des Alls grafisch für Sie aufbereitet:

Teaserbild: © 1&1 Mail & Media