Mond-Souvenirs für die Ewigkeit

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Diese "Andenken" ließen Neil Armstrong und Buzz Aldrin bei der ersten Mondlandung auf dem Erdtrabanten zurück.

Als im Juli 1969 die Apollo-11-Crew auf dem Mond landete, fieberte die ganze Welt dem Ereignis entgegen. Damals verlor der Mond seine "Unschuld", als der 2012 verstorbene Neil Armstrong die ersten Schritt auf dem Erdtrabanten machte.
Die Luna-Sonde der Apollo 11 landete im südwestlichen Teil des "Meeres der Ruhe". Dort steht auch heute noch die Landerampe. An dieser befestigten die Astronauten eine Plakette mit einer Botschaft für Außerirdische: "Wir sind als Vertreter der menschlichen Rasse in Frieden gekommen."
Buzz Aldrin (Bild) und Neil Armstrong brachten eine Flagge mit auf den Erdtrabanten. Sie steht heute noch am gleichen Platz, wo sie die Mondbesucher 1969 im Mondboden verankert hatten.
"Ranger 4" erreichte als erstes US-Raumfahrzeug den Mond. Das gut 300 Kilogramm schwere Objekt hatte jedoch kurz nach dem Start im April 1962 Probleme und zerschellte unkontrolliert auf dem Erdtrabanten. Damit dürften künftige Besucher wohl nur einen Haufen Schrott an der Einschlagstelle finden.
Die Nasa nannte dieses Gerät "Apollo Lunar Surface Experiments Package" (ALSEP). Auch bei der Apollo-14-Mission hatten die Astronauten ein Alsep für Langzeit-Experimente dabei. Das Glitzer-Dings steht noch heute im Fra-Mauro-Hochland.
Auch das ließen die US-Amerikaner auf dem Mond zurück: jede Menge Reflektoren. Mit diesen Geräten können Forscher von der Erde aus den Abstand zum Erdtrabanten messen. Man beachte auch die durchsichtige Plastiktüte rechts über dem Reflektor - Verpackungsmüll.
Bei der Apollo-15-Mission setzten die Amerikaner erstmals ein Mondfahrzeug ein. Damit konnten sich die Astronauten mehrere Kilometer vom Landeplatz entfernen. Wer sich jetzt eine wilde Fahrt über den grauen Mondsand vorstellt, wird enttäuscht: Die "Luna Roving Vehicles" fuhren maximal 13 Stundenkilometer schnell.
Der Nasa-Astronaut Jack Schmitt war der bislang letzte Mensch, der den Mond betreten hat. Unter anderem soll er einen Hammer dort gelassen haben und den Funksender, der auf diesem Bild zu sehen ist.
Den "Mondjäger" (Lunochod) schossen die Sowjets im November 1970 ins All. Der allererste eigenständige Raumfahrt-Rover landete im "Mare Imbrium", wo er auch heute noch steht. Doch das hinderte das Auktionshaus Sotheby's nicht daran, das Vehikel 1993 für gut 68.000 US-Dollar zu versteigern.