Die Wiener Panda-Zwillinge erkunden langsam ihre Wurfbox und können auch schon Kontraste unterscheiden. Als nächstes sollen sie Namen bekommen.

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Knapp zwei Monate sind die Panda-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn jetzt alt - und haben mittlerweile auch die Augen vollständig geöffnet. Anfangs sehen sie die Welt aber nur in Hell-Dunkel-Kontrasten.

Panda-Zwillinge, Tiergarten Schönbrunn
Die Kleinen kugeln schon fröhlich durch die Wurfbox.

Im Alter zwischen 30 und 45 Tagen beginnen sich bei Panda-Jungtieren die Augen zu öffnen. Ein bis zwei Wochen später sind sie vollständig offen.

Die Panda-Zwillinge werden von Tag zu Tag aktiver, quäken, heben ihre Köpfe, zappeln mit den Beinchen und kugeln auf dem Bauch ihrer Mutter Yang Yang herum. Mittlerweile verlässt die Panda-Mama mehrmals täglich die Wurfbox, um Bambus zu fressen und zu trinken.

Einen solchen Moment haben die Tierpfleger genutzt, um erste Fotos der Zwerge zu machen. Da haben die Panda-Babys allerdings geschlafen.

Als nächstes kommen die Namen

Mutter Yang Yang war vergangene Woche erstmals seit der Geburt der Jungtiere auf der Waage. Diese zeigte 97,5 Kilogramm an - nach Angabe des Tiergartens ein gutes Gewicht für diese Jahreszeit. Die Panda-Mama bekommt von ihren Pflegern zusätzlich zur normalen Ration gedämpftes Bambusbrot, um sie ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen.

Rund 100 Tage nach seiner Geburt wird das Panda-Pärchen seine Namen erhalten. Dazu laufen gerade Gespräche zwischen dem Tiergarten Schönbrunn und seinen chinesischen Vertragspartnern.

Bis auch die Babys die Wurfbox verlassen, wird es noch etwa zwei Monate dauern. Seit kurzem steht fest, dass es sich um ein männliches und ein weibliches Jungtier handelt. Es ist nach drei großen Brüdern das erste Weibchen, das in Schönbrunn zur Welt gekommen ist.

Panda-Zwillinge, Tiergarten Schönbrunn, Wien, Großer Panda
Sooo müde! Bei ihrem ersten Solo-Fotoshooting schliefen die Panda-Kinder glatt durch.
Teaserbild: © Tiergarten Schönbrunn