Anne-Kathrin Jeschke

Freie Autorin

Artikel von Anne-Kathrin Jeschke

Ein russischer Investor kauft Real. Länger schon versuchte Wladimir Jewtuschenkow, einen Fuß in die deutsche Wirtschaft zu bekommen. Ein "stiller Oligarch" auf Expansionskurs.

Greta Thunberg und Fridays for Future haben das Thema Klimaschutz lautstark auf die Agenda gebracht. Doch auch andere Bewegungen setzen sich für die Umwelt ein. Eine Auswahl aus verschiedenen Teilen der Welt.

Die 17-Jährige Klimaaktivistin Helena Marschall spricht heute bei der Siemens-Hauptversammlung. Im Interview warnt sie Unternehmen, die Macht von Fridays For Future zu ignorieren und richtet einen konkrete Forderung an Siemens und Co.

Unter den Anhängern des US-Präsidenten finden sich viele streng Gläubige. Was treibt sie an? Und wie viel Einfluss haben sie auf die US-Politik?

Politiker haben bereits seit Monaten ein Verbot von Combat 18 gefordert, nun hat Innenminister Horst Seehofer durchgegriffen. Wer steckt hinter dem rechtsextremen Netzwerk gewaltbereiter Neonazis?

Die Fridays-for-Future-Bewegung setzt das Thema Klimaschutz mit Nachdruck auf die öffentliche Agenda. Die jungen Klimaaktivisten um Greta Thunberg ernten viel Zuspruch – aber auch Hass und Hetze im Internet.

Der EU-Haushalt ist in dieser Woche Thema beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Dabei stellen der Brexit und neue drängende Aufgaben wie der Klimaschutz die Mitgliedstaaten vor besondere Herausforderungen. Politikwissenschaftler Peter Becker erklärt, ob sie sich trotzdem einigen werden.

Die Klimakonferenz in Madrid läuft – und die Fridays-for-Future-Bewegung hat das Thema Klimaschutz in diesem Jahr ganz oben auf die Agenda gebracht. Aber wie realistisch sind die Forderungen der Aktivisten? Zwei Experten, zwei Einschätzungen.

Vor 40 Jahren gelingt zwei Familien eine spektakuläre Flucht aus der DDR: Mit einem selbstgebauten Heißluftballon überfliegen sie die deutsch-deutsche Grenze. Doch bis es so weit war, mussten sie Dutzende brenzlige Situationen überstehen. Gleich mehrfach droht ihr Fluchtvorhaben aufzufliegen.

Der 1. September 1939 gehört zu den schlimmsten Tagen der Weltgeschichte: Die Nationalsozialisten greifen mit perfiden Methoden und ohne jede Vorwarnung Polen an – der Auftakt zum Zweiten Weltkrieg. Wir dokumentieren noch einmal die dramatischsten und fatalsten Entscheidungen heute vor 80 Jahren.

Der Titel von Carola Racketes Buch sagt viel über die Überzeugungen der jungen Aktivistin. Sie will die Klimakrise stoppen – und nicht auf ihren umstrittenen Einsatz als Flüchtlingshelferin reduziert werden.

Überraschend hat sich die Türkei in Verhandlungen mit den USA auf eine vorläufige Kampfpause in Nordsyrien eingelassen. Doch das Abkommen ist fragil, die Gemengelage schwierig. Während Russland geschickt handelt, haben die Europäer ihren Einfluss schon lange verspielt – profitieren könnte am Ende der Islamische Staat, warnt ein Experte.

Polens Regierungspartei PiS wirbt mit Sozialleistungen und Ressentiments gegen die LGBT-Bewegung. Ein Wahlsieg der Nationalkonservativen am Sonntag ist sehr wahrscheinlich. Im Vorfeld warnen ehemalige Präsidenten allerdings vor einer autoritären Diktatur.

Die AfD wirft den Medien immer wieder unfaire Berichterstattung vor - blockiert allerdings auch selbst Informationen. Journalisten haben beim Umgang mit der Partei inzwischen dazugelernt. Doch nicht immer sind sie gut vorbereitet.

Der Mitarbeiter-Verschleiß von Donald Trump ist hoch, Sicherheitsberater John Bolton das jüngste Opfer. Ein Muster hinter den vielen Entlassungen: Wer öffentlich anderer Meinung ist als der US-Präsident, muss um seinen Posten bangen.

Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Doch der Kampf für mehr Demokratie tobt nicht erst seit wenigen Wochen. Bereits vor fünf Jahren gingen Massen auf die Straßen, damals, weil Peking Reformen in Hongkong verhindert hat. Eine Chronologie.

Die Massaker in Texas und Ohio mit mindestens 30 Toten entfachen in den USA erneut die Debatte über schärfere Waffengesetze. Doch die Lobby-Organisation NRA ist mächtig  - es geht um viel Geld, Macht und Einfluss.

Der neue britische Premierminister Boris Johnson will sein Land nach dem Brexit zum "großartigsten der Welt" machen. Der EU begegnet er vor allem mit Drohgebärden. Für nötige Kompromisse ist der Konservative kaum zu haben, bedauert Politikwissenschaftler Roland Sturm im Interview.

Über die umstrittene Rettungsaktion von "Sea-Watch 3"-Kapitänin Carola Rackete im Mittelmeer wird auch Wochen später noch emotional diskutiert. Klar ist: Sie hatte die Pflicht, den Geflüchteten in Seenot zu helfen. Aber hatte sie auch das Recht, sie nach Lampedusa zu bringen? Ein Gespräch über die komplexe Gesetzeslage auf See.

Boris Johnson und Jeremy Hunt wollen Vorsitzender der britischen Konservativen werden. Auch wenn sie beim Brexit ähnliche Positionen vertreten, gibt es Streitthemen. Die Unterschiede liegen im Detail - und im Auftreten.

Russlands Präsident Wladimir Putin präsentiert sich gerne als starker Mann - und wird dafür von vielen Russen verehrt. Doch Armut, Arbeitslosigkeit und fehlende staatliche Unterstützung sorgen dafür, dass der Rückhalt in der Bevölkerung bröckelt.

Am Montag ist Gedenktag für die Opfer des SED-Regimes. Bis heute leiden Menschen an den Folgen der DDR-Diktatur. Die Bundesrepublik hat sie bislang mit mehr als 2,5 Milliarden Euro entschädigt. Doch nicht alle Betroffenen würden berücksichtigt, kritisieren Interessenvertreter.

Teure Klagen, eingebrochene Aktie, wütende Anteilseigner: Für 63 Milliarden Dollar hat der Pharma- und Chemieriese Bayer den US-Konzern Monsanto übernommen.

Vor der Europawahl schließen sich internationale Rechte zur Europäischen Allianz der Völker und Nationen (EAPN) zusammen. Auch AfD und FPÖ gehören zu der Gruppe. Ihre Mitglieder wollen Europa gemeinsam "radikal verändern". Doch in der Praxis trennt sie vieles.

So setzen sich EVP, Sozialdemokraten, EKR und ALDE für Steuergerechtigkeit ein. Ein Überblick vor der Europawahl.