Bienen surren meistens recht friedlich über die Wiesen. Sie haben wenig Interesse daran, Menschen zu stechen. Manchmal passiert das aber doch - zum Beispiel, wenn man aus Versehen barfuß auf eine Biene tritt. Danach hilft es am besten, den Stich zu kühlen.

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Mal eben barfuß durch das Gras gelaufen und schon ist es passiert: Eine Biene hat zugestochen. Die Insekten surren oft auf Wiesen herum, auf denen sie Pollen und Nektar suchen.

Dabei passiert es schon einmal, dass man in eine Biene tritt - und wenn man dabei barfuß ist, kann das ziemlich schmerzhaft werden.

Bienen sind eigentlich recht zurückhaltend. Wenn sie gestochen haben, reißt ein Teil ihres Hinterleibs ab und sie sterben. Deshalb greifen sie nur dann an, wenn sie große Gefahr wittern.

Am besten ist es daher, Ruhe zu bewahren, wenn eine Biene einen umschwirrt. In der Regel düst sie nach kurzer Zeit von selbst wieder ab.

Stachel bleibt in der Haut stecken

Hat einen dann aber doch ein Stich erwischt, dann tut dieser ziemlich weh. Der Stachel der Biene ist mit Widerhaken besetzt und bleibt in der Haut stecken. Man sollte ihn so schnell wie möglich entfernen, da er das Gift enthält.

Solange der Stachel in der Haut steckt, sickert es weiter in den Körper. Wichtig ist, beim Entfernen nicht auf den Stachel zu drücken, da sonst weiteres Gift ausgepumpt wird.

Der Stachel lässt sich gut mit einer Pinzette entfernen. Gut funktioniert es auch, den Bienenstachel mit einer Scheckkarte flach aus der Haut zu streifen. Wer nichts dabei hat, nimmt die Finger - dabei aber vorsichtig sein, da man so schnell Gift aus dem Stachel presst.

Hat man den Stachel gezogen, sollte man die Stelle desinfizieren. Zur Not hilft dabei Spucke.

Bienenstiche schwellen schnell an. Gegen die Schwellung und die Schmerzen hilft es am besten, den Stich zu kühlen. Dafür eignet sich ein Coolpack oder auch eine Packung mit gefrorenem Gemüse aus dem Tiefkühler. Auch ein feuchtes kaltes Tuch hilft.

Danach sollte man eine abschwellende Salbe auftragen. Hat es den Fuß erwischt, sollte man die Stelle nicht zusätzlich reizen und am besten barfuß bleiben. Ist das nicht möglich, sollte man Sandalen oder zumindest weite Schuhe tragen, die an der Stelle nicht reiben oder drücken.

Bienenstiche jucken noch einige Tage nach dem Stich

Nach einem Tag fühlt der Stich sich schon deutlich erträglicher an, er wird aber noch einige Tage lang penetrant jucken. Dagegen hilft Salbe. Nicht kratzen! Mehr muss man nicht beachten – es sei denn, man fühlt sich unwohl.
Bei Kreislaufproblemen und Atemnot nach dem Stich sollte man unbedingt zum Arzt gehen oder sogar einen Notarzt rufen, da das Ausdruck einer Allergie sein kann.

Wer weiß, dass er auf Bienen allergisch ist, sollte ein Notfallset dabeihaben. Sonst kann Lebensgefahr drohen.