Wenn die Sommerferien vorbei sind, fängt für bestimmte Deutsche die Urlaubszeit erst an: Wer keine Rücksicht auf schulpflichtige Kinder nehmen muss, kann außerhalb der Ferien Geld sparen. Nach den Nachrichten zu den Tornados vor Mallorca fragen sich viele angehende Urlauber: Fällt der Mittelmeer-Urlaub dieses Jahr ins Wasser?

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Zehntausende Touristen wurden am Dienstag Zeuge eines seltenen Naturspektakels: Zwei Tornados wüteten nebeneinander vor der Küste von Mallorca.

So eindrucksvoll und selten die Sichtung einer doppelten Windhose auch sein mag - Urlauber auf der Baleareninsel konnten sich an dem eindrucksvollen Anblick des Naturphänomens wohl kaum erfreuen. Begleitet wurden die beiden Wirbelstürme nämlich von massivem Starkregen und riesigen Hagelkörnern.

Doch nicht nur Mallorca wird derzeit von schlechtem Wetter heimgesucht, auch Urlauber auf Menorca, Ibiza oder Sizilien müssen sich seit einigen Tagen mit anhaltendem Regen arrangieren.

Wetter am Mittelmeer: "Kaltlufttropfen" vermasselt Strandwetter

Schuld an dem schlechten Wetter im Mittelmeer ist ein sogenannter "Kaltlufttropfen". Hierbei trifft kalte Polarluft auf aufgewärmte Luft in Erdnähe. Diese Kombination führt meist zu starkem Niederschlag, schweren Stürmen - und manchmal eben auch Tornados.

Doch müssen sich Mittelmeer-Urlauber nun auf einen komplett verregneten Urlaub einstellen? Die Antwort des "Deutschen Wetterdienst" lautet: Nein.

Zwar kann es am Mittwoch und Donnerstag noch vereinzelt zu starken Regenschauern kommen, bis zum Ende der Woche verzieht sich die ungünstige Wetterlage jedoch und macht der Sonne Platz. Dann heißt es auch am Mittelmeer endlich wieder: (Spät-)Sommer, Sonne, Sonnenschein. (lag)

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