Die eisige Kälte hatte im Jänner weite Teile Österreichs im Griff. Damit ist nun erstmal Schluss, denn die Temperaturen steigen an. Ein Tief bringt von Nordwesten Regen - damit steigt die Glatteis-Gefahr durch Eisregen und gefrierenden Regen erheblich.

Der Jänner war einer der kältesten seit 30 Jahren: Die Messwerte lagen kurz vor Monatsende 3,0 °C unter dem vieljährigen Mittel. Jetzt steigen die Temperaturen wieder an. Am Dienstag überwiegen in weiten Teilen Österreichs dichte Wolken - Regen und Schneefälle werden sich in den nächsten Stunden intensiv ausbreiten. Nach der eisigen Kälte im Jänner steigen die Temperaturen jetzt an. Nur im Süden bleibt es bis in den Nachmittag hinein weitgehend trocken, ab und zu zeigt sich hier die Sonne.

Hohe Glatteisgefahr

Der Schwerpunkt der Regenfälle liegt an der Alpennordseite, aber auch in Salzburg und Oberösterreich kann es bis zum Abend stark regnen. In den Regengebieten muss man großflächig mit Glatteis rechnen, da der Niederschlag hier auf gefrorenem Boden trifft. Besonders hoch ist die Gefahr laut Warnung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol. Außerdem kann es dichten Nebel geben.

Wetter bleibt wechselhaft

Auch am Mittwoch bleibt das Wetter wechselhaft - vielfach überwiegen die Wolken und es kann immer wieder leicht schneien. Die Temperaturen steigen im Laufe des Tages auf 2 bis 12 Grad an. Der Donnerstag startet trüb durch Nebel, Hochnebel und Wolken.

Einzelne kurze sonnige Phasen gibt es am ehesten an der Alpennordseite - auch im Bergland scheint zeitweise die Sonne. In Vorarlberg und Tirol setzt lokal Föhn ein - hier können die Temperaturen auf bis zu 14 Grad ansteigen.

Am Freitag halten sich Nebel und Wolken - im Westen und im Südosten kommt teilweise die Sonne durch. Im Westen und im Südosten bläst Teils kräftiger Wind bzw. Föhn. Auch am Samstag bleibt es wechselnd bis stark bewölkt - von Vorarlberg bis Oberkärnten kann es etwas Regen oder Schneefall geben. (rs)

So wird das Wetter in ihrer Region: