Laut einem Bericht der Funke Mediengruppe prüft die Bundesregierung derzeit eine Rückführung von deutschen Mitgliedern der Terrororganisation "Islamischer Staat" nach Deutschland.

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Die Bundesregierung prüft laut einem Zeitungsbericht, deutsche IS-Anhänger mit Hilfe des Roten Kreuzes und syrischer Kurden nach Deutschland zurück zu holen.

Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch) unter Berufung auf die Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage der Linken.

"Die Bundesregierung prüft alle Optionen hinsichtlich einer möglichen Rückkehr deutscher Staatsangehöriger nach Deutschland sorgfältig", zitieren die Zeitungen aus dieser Antwort.

Generalbundesanwaltschaft ermittelt gegen IS-Verdächtige

Demnach ermittelt der Generalbundesanwalt derzeit gegen 14 Deutsche in Syrien, die der Mitgliedschaft bei der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) beschuldigt sind, darunter 13 Männer und eine Frau.

Laut dem Bericht sind derzeit mindestens 35 mutmaßliche deutsche IS-Anhänger in Gefangenschaft der Kurden in Syrien, darunter 10 Männer, 10 Frauen und 15 Kinder.

Da Deutschland in Syrien anders als im Irak derzeit keine Auslandsvertretung hat, könnte die Bundesregierung dem Bericht zufolge Mitarbeiter des Roten Kreuzes oder Vertreter der kurdischen Autonomiegebiete bitten, die Verdächtigen an die syrisch-irakische Grenze zu transportieren. (dpa/mwo)

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Bürgerkrieg in Syrien: Eine Chronologie des Konflikts

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