Christian Kern ortet in Berichten über sein Gehalt eine "kleine Intrige". Zuvor hatte die "Tiroler Tageszeitung" berichtet, dass die SPÖ das Gehalt des Kanzlers auffettet.

Auf Berichte über eine SPÖ-interne "Gehaltserhöhung" für ihn hat Bundeskanzler Christian Kern am Freitag in Brüssel recht gelassen reagiert.

Dies sei "eine kleine Intrige, eine österreichische, die wunderbare Resonanz in österreichischen Medien findet", sagte er am Freitag vor dem EU-Gipfel der östlichen Partnerschaft in Brüssel. Man sollte dies aber "nicht überbewerten".

Kern bekommt im Monat 6.100 Euro zusätzlich

Zuvor war bekannt geworden, dass die SPÖ ihrem Parteichef Kern eine Gehaltsaufbesserung gönnt.

Damit der Fall vom Kanzlersalär zu jenem eines einfachen Abgeordneten nicht zu tief wird, wird die Bundespartei Kern gut 6.100 Euro monatlich überweisen, berichtete die "Tiroler Tageszeitung". Damit kommt er auf das selbe Gehalt wie der geschäftsführende Klubobmann Andreas Schieder, nämlich 14.885 Euro.

Mehr Gehalt dank SPÖ Ist die "Gehaltserhöhung" für Christian Kern gerechtfertigt?
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    Das passt schon. Aber die Argumentation finde ich seltsam.
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Auf die Frage, ob dies sein letzter EU-Gipfel sei, antwortete Kern: "Wer weiß? Spätestens im Jahr 2022 werden wir uns wieder sehen", sagte er in Hinblick auf die nächste planmäßige Nationalratswahl. (APA/ank)  © APA

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