Wie geht es weiter in der ÖVP? Schon am Wochenende wird ein Interimschef gewählt - der im Anschluss einen neuen Vizekanzler sowie Wissenschafts- und Forschungsminister nominiert.

Mit kommendem Montag legt ÖVP-Chef und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner seine politischen Ämter nieder. Schon am Sonntag soll der Bundesparteivorstand der ÖVP über einen interimistischen Parteichef abstimmen.

Vorstand macht Vorschläge

Der Vorstand schlägt einen Parteiobmann oder eine -obfrau vor, über die abgestimmt wird. Einer von Mitterlehners Stellvertretern wird wohl einspringen - dazu gehören Außenminister Sebastian Kurz, Klubchef Reinhold Lopatka, Europaabgeordnete Elisabeth Köstinger sowie Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Innenminister Wolfgang Sobotka hat übrigens keinen Sitz im Parteivorstand.

Vorstand beschließt, wer Vizekanzler wird

Der Interimschef oder die Interimschefin macht in der Folge Vorschläge für die Funktion des Vizekanzlers und des Wirtschafts- und Wissenschaftsministers. Diese werden ebenfalls vom Vorstand beschlossen.

Innerhalb von drei Monaten beruft der Generalsekretär einen Bundesparteitag ein, bei dem der neue Parteichef gewählt wird. In Vorbereitung auf den Parteitag entscheidet sich der neue Obmann für seine Stellvertreter.

Wann genau der Bundesparteitag stattfinden wird, steht noch nicht fest. (ank)