Österreichische Volkspartei

Auf 30 Millionen Euro soll der österreichische Familienhärtefonds aufgestockt werden. Er soll sicherstellen, dass Familien, die von den Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen wurden, einen Einkommensausgleich erhalten.

Kurz vor Ostern richtet sich Bundeskanzler Sebastian Kurz an die Bevölkerung. Er ruft die Österreicher dazu auf, auch an Ostern keine Familienfeste zu feiern und zu Hause zu bleiben.

Der ÖVP-Politiker hat angekündigt, das Land nach Ostern Schritt für Schritt wieder in die Normalität zurückzuführen. Die Auflagen im Umgang mit der Coronakrise werden zunächst für den Einzelhandel geändert, jedoch bleiben Ausgangsbeschränkungen bis Ende April bestehen.

Wegen des hohen Bedarfs an Unterstützung für Kurzarbeit in der Coronakrise stockt die Regierung die dafür vorgesehenen Mittel auf. Bis Freitag wurden bereits Corona-Kurzarbeitsanträge im Ausmaß von einer Milliarde Euro bewilligt.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigt einen "neuen Sammelerlass" anlässlich der bevorstehenden Osterfeiertage an.

Kommt die Maskenpflicht für alle und überall? Kanzler Sebastian Kurz hält dies für sinnvoll als Maßnahme nach den Maßnahmen. Er warnt aber vor einer vorschnellen Entwarnung: "Eine zweite Welle kann schlimmer sein als die erste."

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) will schon kommende Woche die Fahrpläne für das langsame Hochfahren vorstellen. Auch Sebastian Kurz macht der Bevölkerung ganz vorsichtig Hoffnung.

Die Österreicher vertrauen in der Coronakrise der Arbeit der Regierung von ÖVP und Grünen in außerordentlicher Weise. Vor allem Kanzler Sebastian Kurz darf sich über Rekordwerte freuen.

Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz beweist in Zeiten der Coronakrise sein außergewöhnlich gutes Krisenmanagement. Ein Experte erklärt, warum der junge Kanzler so gut ankommt - und weshalb ihn selbst Ischgl nicht einholen wird.

FPÖ-Vizebundesparteichef Manfred Haimbuchner hatte in Sachen Ischgl bereits einen U-Ausschuss ins Spiel gebracht. Die SPÖ hält sich noch zurück.

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sagte, der Härtefallfonds für Selbstständige werde von 1 auf 2 Mrd. Euro verdoppelt. Kogler erwartet, dass die Zahl der Mitarbeiter in Kurzarbeit noch steigen wird.

Das Land Salzburg weitet seine Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aus. Drei weitere Gemeinden werden daher unter Quarantäne gestellt.

Ungarns Premier Viktor Orban regiert mit einer Notstandsverordnung und hat das Parlament ausgeschaltet. Das kritisiert Vizekanzler Werner Kogler scharf und fordert die EU auf, zu handeln.

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die Bevölkerung nochmals auf die verschärften Regelungen zur Bewältigung der Corona-Krise hingewiesen. Die Entschlüsse seien "alternativlos". Gleichzeitig hofft Kurz, dass es bald wieder zu Lockerungen kommen könnte.

Ausländische Angestellte und österreichische Urlauber in den Tiroler Quarantänegebieten - insgesamt 3.480 an der Zahl - sollen "im Laufe der Woche" ausreisen können.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, baut die Regierung seine Maßnahmen aus. Eine davon sieht vor, dass Supermärkte von nun an nur noch mit Mund- und Nasenschutz betreten werden dürfen.

Finanzminister Gernot Blümel betonte, dass das Land die Fehler vergangener Krisen nicht wiederholen darf. Italiens Ex-Premier Enrico Letta hatte Österreichs Haltung zuvor als "verantwortungslos" kritisiert.

Eigentlich hätte die Verordnung für das Paznauntal und St. Anton am Freitag geendet. Um aber im "Gleichklang" mit den österreichweiten Ausgangsbeschränkungen zu agieren, wird die Komplettisolation nun verlängert.

Zu bezahlen seien lediglich die regulären Abgaben und Steuern. Erntehelfer würden jetzt zum Beispiel dringend gebraucht.

Die Regierung wird die Prämien für Supermarkt-Beschäftigte während der Coronakrise nicht besteuern. Es sei klar, dass der Staat vom Einsatz der Mitarbeiter nicht profitieren dürfe, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz.

100 Millionen Euro sollen Notsituationen im Pflegebereich vermeiden. Die Regierung unterstützt im Rahmen des Corona-Notfallprogramms mit dem Ziel "niemanden allein zu lassen".

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus werden erstmals in der Geschichte Teile der Miliz mobilgemacht.

Fünf Prozent der Bevölkerung haben laut Innenminister Karl Nehammer die Situation "noch nicht begriffen". Die Polizei geht konsequent gegen Missachtungen des COVID-19-Maßnahmengesetzes vor.

Der Nationalrat hat nun auch seinen ersten Corona-Fall. Die Gefahr einer Ansteckung für weitere Abgeordnete durch den Betroffenen besteht aber offenbar nicht.

Für Infektionsfälle innerhalb des Führungsstabs hat das Bundeskanzleramt Maßnahmen getroffen. Zur Not bleibt die Regierungsspitze auch über Nacht im Kanzleramt.