Udo Landbauer, der NÖ-Spitzenkandidat der FPÖ, tritt von allen politischen Funktionen zurück. Dies wurde am Donnerstagnachmittag bekannt.

Knalleffekt für die FPÖ in Niederösterreich: Spitzenkandidat Udo Landbauer zieht sich aufgrund des NS-Liedbuch-Skandals aus der Politik zurück.

Wie am Donnerstag bekannt wurde, legt der 31-Jährige alle seine politischen Ämter nieder.

Zuvor hatten die Freiheitlichen verkündet, dass sie nicht Udo Landbauer, sondern den bisherigen Klubobmann Gottfried Waldhäusl in die Landesregierung entsenden werden.

Mitgliedschaft in der FPÖ ruhend gestellt

Diese "richtige Entscheidung im Sinne Niederösterreichs" sei ihr am Donnerstag von der freiheitlichen Landesspitze mitgeteilt worden, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

Der FPÖ-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am Sonntag wird sein dabei erreichtes Landtagsmandat also nicht annehmen und auch als Stadtrat in Wiener Neustadt gehen.

Landbauers Rückzug von allen politischen Funktionen war davor unter anderem von der SPÖ und den NEOS gefordert worden.

Seine Mitgliedschaft in der FPÖ hat der 31-Jährige ruhend gestellt. Selbiges tat er zuvor schon bei der Burschenschaft. Landbauer trat nach seinem Statement am Donnerstagnachmittag einen Urlaub an. (fte/APA)