Das Wahljahr 2019

Alle Informationen rund um die Landtagswahlen 2018 in Bayern und Hessen sowie den Wahl-O-Mat für Bayern und den Wahl-O-Mat für Hessen. Informationen zu Kandidaten, Wahlprogrammen, Hintergründen und Wahlprognosen. Zudem Nachrichten und ausführliche Hintergründe zu wichtigen internationalen Wahlterminen wie beispielsweise die Kongresswahlen in den USA sowie die Präsidentenwahl in Russland.

GroKo oder NoGroKo? Die SPD-Mitglieder gehen in diesen Tagen zum Briefkasten und schicken wichtige Post nach Berlin. Angela Merkel kann nur im Kanzleramt sitzen und hoffen. Beflügelnd für ein Ja zur Koalition könnte ausgerechnet der dramatische Zustand der SPD sein.

Nach dem Schleudergang der letzten Tage bekommt die einstige Volkspartei SPD die Quittung, sie spürt den Atem der AfD.

Juso-Chef Kevin Kühnert zeigt öffentlich den Stinkefinger. Er tut es damit seinem Parteikollegen Peer Steinbrück gleich, der 2013 mit einer ganz ähnlichen Aktion für Aufsehen gesorgt hat.

Klare Worte von Ralf Stegner: Der Bundesvize der SPD sagt, dass die Personaldebatten seiner Partei geschadet hätten. Viele hätten in den vergangenen Tagen "in den Abgrund geschaut".

Nicht jeder kann Minister. Das ist eine Tatsache. Aber wie können Fehlbesetzungen verhindert werden? Fachkenntnisse allein reichen jedenfalls nicht aus. Es geht wohl um andere Fähigkeiten.

Martin Schulz hat seinen sofortigen Rücktritt als Parteivorsitzender erklärt. Das SPD-Präsidium hat die Bundestags-Fraktionschefin Andrea Nahles einstimmig für den Parteivorsitz nominiert. 

Mit Andrea Nahles könnte erstmals eine Frau den Vorsitz der SPD übernehmen - zunächst zumindest kommissarisch. Doch gegen ein solches Verfahren gibt es massive Bedenken. Und plötzlich auch eine Gegenkandidatin. Die punktet vor allem mit Bürgernähe.

Ausgerechnet nach einer derart aufregenden Polit-Wochen wie der vergangenen wurde Deutschlands renommierteste Talkshows "Anne Will" nicht ausgestrahlt. Wie nun bekannt wurde, hatte die Redaktion durchaus versucht, kurzfristig eine Sendung auf die Beine zu stellen - allerdings fanden sich offenbar keine Gäste.

Seine Aussagen sorgten für ein enormes Echo - nun hat Sigmar Gabriel seine kritischen Aussagen gegenüber Martin Schulz revidiert. Er bedauert, dass er ein Zitat seiner eigenen Tochter verwendet hat, weshalb ihm ein geschmackloser Umgang mit Schulz attestiert worden war.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat den Rückzug von Parteichef Martin Schulz als persönliche Entscheidung dargestellt.

Am Dienstag könnte Andrea Nahles - zunächst kommissarisch - zur ersten Vorsitzenden der SPD bestimmt werden. Nach dem tiefen Fall des Martin Schulz lastet riesiger Druck auf ihren Schultern. Und der Start steht nicht unbedingt unter einem guten Stern.

Martin Schulz: ein tragischer Fall. Sigmar Gabriel: isoliert nach einer Boshaftigkeit. Andrea Nahles: hat eine Mitschuld am Desaster. Das Publikum staunt über die Kabale bei der SPD - bei denen Töchter, Schwestern und Jugendfreunde als Kronzeugen ins Feld geführt werden.

Der Wechsel an der Spitze der SPD vollzieht sich möglicherweise schneller als bislang geplant. Nach einem Bericht soll Andrea Nahles bereits an diesem Dienstag kommissarische Parteivorsitzende werden.

Martin Schulz: ein tragischer Fall. Sigmar Gabriel: isoliert nach einer Boshaftigkeit. Andrea Nahles: ein fragwürdiger Start. Die SPD müsste eigentlich geschlossen mal zur Therapie - stattdessen muss nun das endgültige Debakel abgewendet werden.

Der Doch-Noch-Verzicht Martin Schulz' auf das Außenamt hat die SPD ins Chaos gestürzt. Anstatt sich über einen Koalitionsvertrag mit sozialdemokratischer Handschrift zu freuen, geht es bei den Genossen um Personalien und große Egos. Ein Blick in die Geschichte der SPD zeigt: Die Partei hat aus Fehlern von früher nicht gelernt. 

Nach zähem Ringen haben sich Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag geeinigt. Was hat das Papier inhaltlich zu bieten? Ist es Zeichen politischen Stillstands oder steht es für einen wirklichen Neuanfang?

Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet nach massivem Druck aus den eigenen Reihen auf das Außenministerium. Die Personaldebatte drohte den Mitgliederentscheid über die große Koalition zu gefährden.

Mike Groschek kommt gerne als Frohnatur daher. Doch das SPD-Urgestein kann kraftvoll zubeißen - jetzt auch bei Martin Schulz.

Martin Schulz verzichtet auf das Außenamt. Doch wer wird nun Nachfolger von Sigmar Gabriel? Bleibt er doch Außenminister - oder einigt sich die SPD doch auf einen anderen Kandidaten? Diese Namen kursieren.

Schulz erklärte am Freitag schriftlich, er sehe durch die parteiinterne Diskussion um seine Person ein erfolgreiches Votum beim SPD-Mitgliederentscheid über Schwarz-Rot gefährdet. 

Martin Schulz verzichtet nicht nur auf den Parteivorsitz, sondern auch auf den Posten als Außenminister. Das gab er am Freitagnachmittag bekannt. Nun äußert sich seine designierte Nachfolgerin an der SPD-Spitze - und nennt die Entscheidung "menschlich groß".

Union und SPD haben sich auf eine neue Koalition geeinigt. Im Interview erklärt Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, wo SPD und Union seiner Meinung nach versagen und wo jetzt gehandelt werden muss.

In der letzten Verhandlungsnacht wurde über Stunden hinweg eigentlich nur geschwiegen - weil die SPD von ihrer Maximalforderung nach Außen-, Finanz- und Sozialministerium nicht abgerückt ist. Wie kurios es zuging, erzählt Horst Seehofer.

Martin Schulz hat nach der Wahl gesagt: "Ganz klar. In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten." Nun will er unter Merkel Außenminister werden. Die restliche Parteispitze unterstützt ihn - aber der Fall könnte zur Belastung beim GroKo-Votum werden.

Vom VIP-Abteil im Regierungsflieger auf die Hinterbank des Bundestags: Sigmar Gabriel hat hoch gepokert und am Ende fast alles verloren. Jetzt steht er vor der politischen Bedeutungslosigkeit. Aber so ganz geschlagen geben will er sich noch nicht.

Der Begriff Heimat mag für manchen altbacken anmuten. Doch in Zeiten von Globalisierung und Zuwanderung hat er Hochkonjunktur. In zwei Bundesländern gibt es bereits ein Heimatministerium - für den Bund planen Union und SPD jetzt, das Innenministerium um den Bereich Heimat zu erweitern. Was hinter der Entscheidung steckt und worum sich der designierte Bundesheimatminister Horst Seehofer (CSU) kümmern soll. 

Olaf Scholz gilt als arrogant und überheblich. Doch dass er das Zeug zum Finanzminister und Vizekanzler hat, daran zweifeln nicht einmal seine politischen Gegner. Einen faden Beigeschmack bekommt Scholz' Karrieresprung indes durch den Wortbruch, den der 59-Jährige mit dem Wechsel von Hamburg nach Berlin begeht. 

Der Bundeskanzler ist der mächtigste Politikern in Deutschland. Er bestimmt die Geschicke seines Landes und hat auch international großen Einfluss.

Diese historische Regierungsbildung bekommt am Ende eine besonders dramatische Note. Statt Martin Schulz soll es künftig Andrea Nahles für die Sozialdemokraten richten. Er wirkt erschöpft - nach der Aufgabe seines SPD-Vorsitzes. Ausgerechnet im Hauptquartier der CDU.

Fast 50 Milliarden Euro zusätzlich will die geplante große Koalition verteilen - auch um die Bürger von einer Alternative zur AfD zu überzeugen. Ein Überblick, wer dabei besonders profitieren könnte.

"Schande", "Zukunftsverweigerung", "Zukunft geht anders": Die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag haben die Einigung zwischen Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag scharf kritisiert. Die ersten Reaktionen im Überblick.

Die 463.723 SPD-Mitglieder dürfen zwischem dem 20. Februar und dem 2. März über den Koalitionsvertrag mit CDU und CSU abstimmen. Am Wochenende danach werden die Stimmen ausgezählt. Das hat der Parteivorstand beschlossen. 

CDU, CSU und SPD haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf einen Koalitionsvertrag für eine neue große Koalition geeinigt. Die Entwicklungen des Tages in der Ticker-Nachlese.

Der neue Koalitionsvertrag steht, die Ministerien sind vergeben - aber noch steht das Ganze unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der SPD-Basis. Im Blickpunkt: die Zukunft von Martin Schulz.

Deutschland ist in Sachen Regierungsbildung einen großen Schritt weiter: An Tag zwölf haben Union und SPD die Koalitionsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen.

CDU, CSU und SPD haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen einen Durchbruch bei der Verteilung der künftigen Ministerien erzielt.

Geschmeidig lief es von Anfang an nicht zwischen Union und SPD. Zum Ende hin aber verhaken sie sich aber noch mal besonders. Das steigert die Dramatik des Finales.

Wenn Union und SPD sich einigen, ist die GroKo noch nicht in trockenen Tüchern - denn dann ist die Basis der SPD am Zug. In den vergangene Wochen gab es eine Eintrittswelle bei den Genossen - nur, um nein zu sagen?

Was passiert mit Martin Schulz? Will er Minister werden oder doch Vizekanzler? Und was ist mit seiner Glaubwürdigkeit?

In Berlin ringen Union und SPD um die Posten im nächsten Kabinett. Vor allem das Finanzministerium gilt als strategisch wichtig. 

Ist der geplante SPD-Mitgliederentscheid zur großen Koalition verfassungswidrig? Das prüft das Bundesverfassungsgericht. Es gebe mehrere Anträge, das Votum zu untersagen.

Für Union und SPD geht es nochmal in die Verlängerung. Die Brocken auf der Zielgeraden sind wohl schwerer als gedacht. Und was wird aus Martin Schulz?

Selbst wenn die Kanzlerin rund 135 Tage nach der Wahl doch noch einen Koalitionsvertrag vorlegen kann - sicher ist auch danach nichts. In der SPD gärt es. Parteichef Schulz muss Heckenschützen fürchten. Und auch die CSU hat eine große Aufgabe vor sich.

Es sieht nicht so aus, als könnten sich CDU, CSU und SPD wie geplant am Sonntag auf einen Koalitionsvertrag einigen. Sie müssen wohl in die Verlängerung. Vor allem bei sozialen Themen knirscht es noch gewaltig. Doch es gibt auch neue Kompromisse.

Die SPD ist hochnervös. Kurz vor dem Ende der Koalitionsverhandlungen stellen sich immer mehr die Frage, ob Parteichef Martin Schulz nicht besser auf das Amt eines Ministers und Vizekanzlers verzichten soll.

Allmählich, ganz allmählich geht es voran. Ein Thema nach dem anderen räumen CDU, CSU und SPD bei ihren Koalitionsgesprächen ab. Doch dicke Brocken bei der Gesundheit und im Arbeitsmarkt bleiben. Brauchen Union und SPD die Puffertage?

Eigentlich ist dieser Satz eng mit Kanzlerin Angela Merkel verbunden - nun hat ihn auch Horst Seehofer gesagt. Der CSU-Vorsitzende sagte in Bezug auf ein Gelingen der GroKo-Verhandlungen: "Wir schaffen das die nächsten Tage".

Die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Großen Koalition gehen auf die Zielgerade. Doch einige strittige Themen müssen am Wochenende noch verhandelt werden. Wo herrscht Einigkeit? Welche Punkte sind noch offen?

Keine guten Nachrichten für die SPD und ihren Parteichef Martin Schulz: Im ZDF-"Politbarometer" sinkt die SPD unter 20 Prozent. Im ARD-"Deutschlandtrend" geht es noch weiter runter - auf einen historischen Tiefstwert. Die Umfragen zeigen aber auch positives: Eine Mehrheit der SPD-Anhänger scheint für die GroKo zu sein. Und ein Sozialdemokrat ist beliebtester Politiker.

Die erste große Einigung bei den Koalitionsverhandlungen - noch dazu beim aufgeheizten Thema Familiennachzug. Aber ein Happy End ist damit noch lange nicht in Sicht. Und SPD-Chef Schulz muss nun erst mal Überzeugungsarbeit leisten.