Alte Socken oder verschwitzte Sport-Shirts: Schweißgeruch kann wirklich penetrant und unangenehm sein. Ein neues Material könnte allen empfindlichen Nasen echte Erleichterung bringen.

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Schwitzen ist wichtig – das wissen nicht nur Sportler. Auf diese Art reguliert der menschliche Körper seinen Wärmehaushalt und verhindert eine Überhitzung. Wird es uns zu warm, fließt der Schweiß – manchmal in den sprichwörtlichen Strömen – und verdunstet auf der Hautoberfläche. Dadurch wird der Körper gekühlt.

Schweiß besteht zu 99 Prozent aus Wasser, der Rest sind Salze, Säuren und Harnstoff. An sich ist Schweiß geruchslos. Auf der Haut jedoch wird er von Bakterien zersetzt und die dabei entstehenden Säuren sorgen für den bisweilen intensiven Geruch.

Den ganz speziellen Duft geliebter Menschen empfinden wir meist als angenehm; auch Babys und Kleinkinder schlafen oft besser ein, wenn man ihnen ein getragenes Shirt der Mutter mit ins Bettchen legt. Doch der Geruch, der von verschwitzten Sportsocken oder länger getragenen Shirts ausgeht, ist oft schwer zu ertragen.

Wenn die Temperaturen wie in diesem Sommer jenseits der 40 Grad steigen, ist ausreichend Kühlung gefragt. Hierfür eignen sich Ventilatoren besonders gut. Wir stellen Ihnen die besten Modelle vor.

Nie wieder Schweißgeruch?

Abhilfe könnte ein speziell bearbeitetes Material schaffen, das Forscher von der Universität Minho in Portugal entwickelt haben. Mit zwei möglichen Methoden wird ein Baumwollgewebe so verändert, dass es Zitronenduft abgibt, sobald es mit Schweiß in Berührung kommt.

Bei einer Methode wird ein Protein verwendet, das in Schweine-Nasen vorkommt und Geruchsmoleküle bindet. Das behandelte Material gibt dann einen Hauch Zitrone ab, wenn es mit Schweiß in Berührung kommt.

Bei der zweiten Methode wird ein fett-ähnliches Liposom genutzt, das den angenehmen Geruch an das Gewebe bindet. Beide Methoden haben laut den Forschern hohes Potenzial.

Positiver Nebeneffekt

Der besondere Clou dabei: Der Schweißgeruch wird nicht nur leicht überdeckt. Je stärker man schwitzt, umso stärker soll auch das Zitronenaroma abgegeben werden.

Einen Nebeneffekt könnte das neue Material haben, der nicht nur Sportler freuen dürfte: Der intensive Zitronengeruch wirkt auch wunderbar gegen Mücken und andere Plagegeister. (dh)

Verwendete Quellen:

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