Planeten des Sonnensystems: So schön sind Mars, Jupiter und Saturn

Mars, Jupiter, Saturn: Sonden schicken seit Jahrzehnten beeindruckende Bilder der Planeten unseres Sonnensystems zurück zur Erde. Hinweis: Diese Bildergalerie ist aus unserem Archiv und wird ständig aktualisiert.

Dieses Panoramafoto wurde geschossen, als die Sonde 11.000 Kilometer vom Mars entfernt war. Tianwen-1 befand sich dabei auf der Rückseite des Roten Planeten.
Ein faszinierendes Bild des Roten Planeten: Der Mars besitzt einen eigenen Grand Canyon, der Valles Marineris genannt wird. Das weitläufige Grabenbruchsystem erstreckt sich entlang des Äquators. Es ist 4.000 Kilometer lang und teilweise bis zu sieben Kilometer tief. Zum Vergleich: Der Grand Canyon in Arizona ist etwa 450 Kilometer lang und 1,6 Kilometer tief.
Dieses Bild zeigt einen seltenen Drillingskrater auf dem Mars. Er befindet sich in der Region Noachis Terra im südlichen Hochland, wo es deutlich mehr Einschlagskrater gibt als auf der Nordhemisphäre des Roten Planeten. Die Krater haben einen Durchmesser von 45, 34 und 28 Kilometern. Ob der Drillingskrater bei einem oder mehreren Ereignissen entstanden ist, können die Forscher nicht mit Gewissheit sagen.
Die Nasa-Sonde Juno hat diese faszinierende Aufnahme von Jupiter geschossen. Der riesige Schatten, der auf dem Gasplaneten zu sehen ist, wird durch seinen Vulkanmond Io während einer Sonnenfinsternis verursacht. Sonnenfinsternisse kommen im Jupiter-System mit seinen 79 Satelliten oft vor.
Das Hubble-Weltraumteleskop hat ein ein besonders scharfes Bild vom Jupiter gemacht. Mithilfe der Aufnahme haben die Forscher einen aktualisierten Wetterbericht der turbulenten Atmosphäre bekommen. Das Foto zeigt, wie sich ein neuer, bemerkenswerter Sturm zusammenbraut. Auch Jupiters Mond Europa ist links von dem Planeten zu sehen.
Die 2004 gestartete MESSENGER-Sonde erforschte den sonnennächsten Planeten Merkur. Dieses Bild gelang 2013, zwei Jahre bevor die Mission mit dem Einschlag der Sonde auf dem Planeten endete.
Weiter geht es zur Venus, die stets von einer Wolkendecke umhüllt ist. Der Magellan-Sonde gelang in den frühen Neunzigern ein Blick auf die Oberfläche.
Dieses Bild namens "Crater Farm" zeigt Einschlagskrater und Zeichen vulkanischer Aktivität auf unserem Nachbar-Planeten.
Leichter ist es, an Bilder der Oberfläche unseres zweiten Nachbar-Planeten zu kommen: dem Mars. Dieses Bild lieferte die ESA-Sonde Rosetta im Jahr 2007.
Die Sanddünen in der Nordpolarregion: Roter Staub überzieht dunkleren Basalt-Sand.
Hier ist eine von der Erosion zerklüftete Marslandschaft zu sehen. Die dunkleren wurmartigen Gebilde sind in Wirklichkeit langgezogene Sanddünen.
Auch das ist der Mars: Die "Brain Terrain" genannte Oberflächenstruktur liegt in den Mars-Regionen mittlerer Breite.
Was hier wie Wasser aussieht, ist in Wirklichkeit eine Sanddüne im Wirtz-Krater.
Verlassen wir den Mars und nähern uns dem Gasriesen Jupiter. Hier ein Blick auf die südliche Hemisphäre.
Auf diesem Bild sind die parallel zum Äquator verlaufenden Wolkenbänder des Jupiter zu erkennen. Der sogenannte "Große Rote Fleck" ist der größte Wirbelsturm des Sonnensystems. Er umkreist den Planeten ständig und wurde bereits vor 300 Jahren mit einfachen Fernrohren beobachtet.
Die Wolkenformationen des Gasriesen Jupiter sorgen für spektakuläre Bilder, die an Ölgemälde erinnern.
Im November 2019 entstand diese Aufnahme eines Wirbelsturms im sogenannten "north north north north temperate belt" des Jupiters.
Unweit des dunklen Zentrums eines Wirbelsturms lassen sich auch helle Wolken in größerer Höhe erkennen.
Auf zum nächsten Gasriesen: Saturn. Die Nasa-Sonde Cassini lieferte zwischen 2004 und 2017 spektakuläre Bilder wie dieses, auf dem Saturn in seinen natürlichen Farben strahlt.
Im Juli 2020 machte das Hubble-Weltraumteleskop dieses Foto. Es zeigt gleich zwei von Saturns Monden: Mimas ist rechts zu sehen, Enceladus unter dem Gasriesen.