Marie-Christine Fischer

Redakteurin Politik

Geboren 1989 in Augsburg. Studierte Medien & Kommunikation an der Universität Passau. Nach einem journalistischen Ausflug zu den Costa del Sol Nachrichten in Andalusien volontierte sie beim Münchner Merkur und arbeitete als Onlineredakteurin beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth. Als Online-Editor News ist sie für die Ressorts Politik, Wirtschaft und Panorama mitverantwortlich.

Artikel von Marie-Christine Fischer

Es begann mit David Camerons Wahlversprechen, die Briten entscheiden zu lassen, ob das Land aus der Europäischen Union ausscheiden soll: das Brexit-Drama. Über drei Jahre nach dem "Leave"-Votum ist der EU-Austritt noch immer nicht vollzogen. Für alle, die den Überblick verloren haben, eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

In Katar leben rund 320.000 Katarer - und über zwei Millionen Arbeitsmigranten. Wie Amnesty International jetzt dokumentiert hat, schuften die meisten von ihnen nach wie vor unter unwürdigen Bedingungen, allen Versprechen des Emirats zum Trotz. Katar-Expertin Regina Spöttl über skrupellose Arbeitgeber, Reformen, die das Papier nicht wert sind und Menschen, die sich trotz harter Arbeit aus dem Müll ernähren müssen. 

An diesem Freitag zeigt sich: "Fridays for Future" hat sich binnen eines Jahres zu einer weltumspannenden Bewegung entwickelt. In allen Ecken der Erde folgen Menschen dem Aufruf zum Streik für mehr Klimaschutz. Die besten Bilder.

Wie umgehen mit der AfD? Diese Frage spaltet die Union. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich von der rechten Konkurrenz deutlich distanziert und ist damit ganz gut gefahren. 

Matteo Salvini hat sich verzockt. Der Lega-Chef ließ Italiens Regierung platzen, um nach Neuwahlen selbst Ministerpräsident zu werden. Doch Fünf-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten haben ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem sie sich zu Koalitionären zusammenrauften. Salvini ist der Verlierer der Stunde. Um ihn abzuschreiben ist es aber zu früh. 

Donald Trump will die Regenwälder Alaskas zumindest in Teilen zur Abholzung freigeben. Was im Wissen um den Klimawandel und in Tagen verheerender Waldbrände im Amazonasgebiet schier unfassbar anmutet, ist nur eine von vielen Umweltsünden des US-Präsidenten. Denn auch wenn er gerne von sauberer Luft und klarem Wasser schwärmt: Trumps umweltpolitische Bilanz ist verheerend. 

Zwar findet die nächsten US-Präsidentschaftswahl erst im November 2020 statt. Doch viele Demokraten haben bereits jetzt angekündigt, Donald Trump herausfordern zu wollen. Ein Überblick über die Kandidaten für die parteiinterne Vorwahl - vom Altstar bis zum völligen Polit-Neuling. (mcf/dpa)

Berlin ist im Panda-Fieber: Es sieht ganz danach aus, dass Zoo-Bärin Meng Meng Nachwuchs erwartet, was bei Pandas selten ist. Die frohe Kunde dürfte ganz im Sinne der chinesischen Regierung sein, die Meng Meng und ihren Partner Jiao Qing an den Tierpark verliehen hat. Denn Peking verfolgt mit den niedlichen Tieren knallharte Interessen. 

Stunk auf der Lieblingsinsel der Deutschen: Ein Kreuzfahrtschiff hat vor Mallorca mit Sonnencreme verunreinigtes Poolwasser ins Meer gekippt. Umweltschützer sind empört. Denn anders als für den Menschen sind Sonnenschutzmittel für die Tiere und Pflanzen unter Wasser nicht Segen sondern Fluch. 

Ursula von der Leyen ist in Brüssel auf Werbetour in eigener Sache. Ein dringend nötiges Unterfangen. Denn ihre Wahl als Chefin der EU-Komission ist keinesfalls ausgemacht. Sofern sie nicht von der Gnade der Rechtsextremen abhängig sein will, braucht die deutsche Verteidigungsministerin die Stimmen von Sozialdemokraten und Grünen. Und die sind mit Gummibärchen und Kugelschreibern nicht zu bekommen. 

Als ehemaliger Anchorman ist es David Sassoli gewöhnt, vor der Kamera zu stehen. In Zukunft wird er sich dort wieder häufig wiederfinden, allerdings in einer völlig neuen, unverhofften Rolle: Der Italiener ist neuer Präsident des EU-Parlaments. Die Wahl des Sozialdemokraten lässt die Regierung in Rom vor Wut schäumen. Doch wie man Sassoli kennt, wird er sich davon kaum beeindrucken lassen. 

Als erster US-Präsident der Geschichte hat Donald Trump nordkoreanischen Boden betreten. Einen "großen Tag für die Welt" nennt Trump sein Treffen mit Machthaber Kim Jong Un und dessen Sprachrohr, die staatliche Nachrichtenagentur, stimmt in das Loblied ein. Doch was bleibt außer schöner Bilder? 

Die Angst vor einer militärischen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wächst stetig. Die Iraner müssen in dieser Drohkulisse den Alltag meistern - und der wird immer härter, denn die Sanktionen treffen die Wirtschaft massiv. Ein Blick auf das Leben einer geschundenen Nation.

Die illegale Migration und die Flüchtlingspolitik der Trump-Regierung sind in den USA einmal mehr das bestimmende Thema: Kleinkinder vegetieren, von ihren Eltern getrennt, unter katastrophalen Bedingungen in Lagern dahin. Die Einwanderungsbehörde gibt zu, überfordert zu sein. Der Oberste Grenzschützer tritt nach nur zwei Monaten zurück. Und dann ist da noch ein bestürzendes Foto. 

Nach Massenprotesten und dem Sturz von Langzeit-Diktator Umar al-Baschir tobt im Sudan ein Machtkampf zwischen dem Militär und der zivilen Opposition. Nach gescheiterten Verhandlungen griffen Milizionäre die Demonstranten in der Hauptstadt Karthum an, plünderten, vergewaltigten, mordeten. Düstere Erinnerungen an den Völkermord in Darfur werden wach, denn zu den aktuellen Akteuren zählen auch Schergen von damals. 

Das Istanbuler Oberbürgermeisteramt ist für die AKP verloren. Doch was heißt das für Türkei-Präsident Erdogan? Ist seine Machtära am Ende? Die Experten sind sich nicht ganz einig.

Der Bundestag hat am Freitag ein Gesetz mit härteren Regeln für Abschiebungen beschlossen. Grüne, Linke und Nichtregierungsorganisationen laufen gegen die von Horst Seehofers Innenministerium initiierte Neuregelung Sturm. Pro Asyl spricht vom "Hau-ab-Gesetz". Zusätzliche Kritik muss Seehofer einstecken, weil er ganz unumwunden erklärt hat, wie er versucht, umstrittene Vorhaben stillschweigend durchzudrücken. 

Mihai-Alexandru Hash ist der erfolgreichste YouTuber Rumäniens. Seine Karriere als Influencer begann mit einer Comedyshow, doch irgendwann wollte er mehr als nur Quatsch machen. Seither informiert er seine Follower über Politik. Er fühlt sich verpflichtet, seine Popularität zu nutzen - in einem Land, dessen zutiefst korrupte Regierung den Glauben an die Demokratie erschwert und wo bei Wahlen zwei Drittel der Menschen zu Hause bleiben. 

So umfassend wie nur wenige hat der Augsburger Fotograf Daniel Biskup (56) die Wende und das Leben in Ostdeutschland nach dem Mauerfall dokumentiert. Nicht umsonst nannte ihn die "Bild" einst das "Auge der deutschen Einheit". Sein neuer Bildband zeigt bislang größtenteils unveröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 1990 bis 1995. Biskup glaubt, in seinem Archiv Hinweise auf die Ursachen für den heutigen Frust vieler Ostdeutscher gefunden zu haben. 

Das politische Österreich steht Kopf. Nicht nur, dass die Ibiza-Affäre die Koalition aus ÖVP und FPÖ gesprengt hat. Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz muss um seinen Posten bangen. Unabhängig davon, ob der Regierungschef stürzt oder nicht, stehen dem Land turbulente Monate bevor.

Am Mittwochabend schallt die Eurovisions-Melodie durch den Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel, die vielen TV-Zuschauern von "Wetten, dass ...?" oder dem "Eurovision Song Contest" vertraut ist. Zwar wird weder gewettet noch gesungen, wohl aber gewetteifert: Eineinhalb Wochen vor der Europawahl geben die Spitzenkandidaten der sechs größten Fraktionen im EU-Parlament alles, um vor laufender Kamera Wähler zu überzeugen. 

In Norwegen ist ein Beluga-Wal mit Kameragurt aufgetaucht - und die Spekulationen blühen: Ist der Wal ein russischer Spion? Tatsächlich wäre es nicht das erste Mal, dass ein Staat Tiere zu Spionagezwecken missbraucht. Doch Vorsicht: Neben bestätigter Geschichten über verkabelte Katzen und Kampfdelfine gibt es auch jede Menge Mythen. 

Auf Bestreben der AKP unter Recep Tayyip Erdogan wird die Bürgermeisterwahl in Istanbul wiederholt. Laut Cem Özdemir hat der türkische Staatspräsident seine Maske fallengelassen, Dr. Renate Sommer glaubt, es werde so lange gewählt, bis das Ergebnis zugunsten der AKP passt.

Manfred Weber will EU-Kommissionspräsident werden, doch kaum einer kennt ihn.

Neun Jahre lang hat Sonja Vonderschmitt auf eine Spenderleber gewartet. Neun Jahre, in denen die Ehefrau und Mutter zweier Töchter dem Tod näher war, als dem Leben. In der Hoffnung, zumindest bei einem Menschen die Bereitschaft zur Organspende zu wecken, erzählt sie hier ihre Geschichte. Eine Geschichte von Gedächtnisverlust, inneren Blutungen und Notoperationen, vielen geplatzten Geburtstagsfeiern und einem alles verändernden Anruf.