Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer ‐ Steckbrief

Name Annegret Kramp-Karrenbauer
Beruf Politiker, CSU-Vorsitzende, Bundesministerin für Verteidigung
Geburtstag
Sternzeichen Löwe
Geburtsort Völklingen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
Links www.kramp-karrenbauer.de

Annegret Kramp-Karrenbauer ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Annegret Kramp-Karrenbauer wurde 1962 in Völklingen geboren und wuchs mit fünf Geschwistern im südlichen Saarland, genauer Püttlingen, auf. Ihre politische Karriere hat sie laut eigener Aussage einigen glücklichen Zufällen zu verdanken: Vor dem Abitur wollte sie Hebamme werden. Nach dem Abitur Lehrerin. Doch die "Lehrerschwemme" hielt sie davon ab.

Kramp-Karrenbauer ist seit 1981 Mitglied der CDU. Von 1984 bis 1990 absolvierte sie ein Magister-Studium der Rechts- und Politikwissenschaft an den Universitäten in Saarbrücken und Trier. Im Unijournal erklärte sie 2014, was sie an der Politik fasziniert: "Etwas gestalten und Probleme lösen zu können in einem sehr komplexen Umfeld".

1998 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2000 bis 2011 war sie Ministerin in der Regierung des Saarlandes, von 2011 bis 2018 war sie Ministerpräsidentin des Saarlandes und als erste Frau überhaupt Landesvorsitzende der CDU Saar. Im Februar 2018 wurde sie mit dem höchsten Ergebnis in der Geschichte der CDU – 98,87 Prozent - zur Generalsekretärin der Partei gewählt.

AKK, wie sie auch genannt wird, gilt als enge Vertraute von Angela Merkel. Nachdem diese im Oktober 2018 angekündigt hatte, nach 18 Jahren nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren, kündigte Kramp-Karrenbauer ihre Kandidatur an. Der Landesvorstand der CDU Saar nominierte sie ein paar Tage später einstimmig für den Bundesvorsitz beim Bundesparteitag, den sie seit Dezember 2018 innehat.

Kramp-Karrenbauer setzt sich für eine Frauenquote ein und unterstützt die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. Eine Kontroverse löste sie 2015 aus, als sie sich in einem Interview mit der "Saarbrücker Zeitung" gegen die Homo-Ehe aussprach. Die könnte ihrer Meinung nach weitere "Forderungen" nach sich ziehen, "...etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen", so Kramp-Karrenbauer.

Kramp-Karrenbauer übernahm im Juli 2019 den Posten der Verteidigungsministerin, nachdem Ursula von der Leyen das Amt aufgab, um nach Brüssel zu gehen. Dort wurde von der Leyen vom EU-Parlament als neue EU-Kommissionschefin gewählt.

Privat ist sie seit 1984 mit dem Bergbauingenieur Helmut Karrenbauer verheiratet, mit dem sie auch drei Kinder hat.

Annegret Kramp-Karrenbauer ‐ alle News

Ein noch nicht zugelassenes Medikament mit dem Wirkstoff Remdesivir soll Schwerkranken im Kampf gegen COVID-19 helfen, Armin Laschet gibt düstere Prognose für den Profifußball ab und Markus Söder hält die Einführung einer Tragepflicht eines Mundschutzes für hochwahrscheinlich. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker. 

Er gab sich nach seiner Corona-Infektion noch optimistisch, wirkte aber schon angeschlagen. Jetzt hat sich Boris Johnsons Zustand so stark verschlechtert, dass er auf die Intensivstation musste.  Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Der Ex-Unionsfraktionschef und mögliche Kanzlerkandidat hat sich mit dem Coronavirus infiziert: "Ich werde bis Ende nächster Woche zu Hause unter Quarantäne stehen." Der Politiker leidet nach eigenen Angaben unter "leichten bis mittleren" Symptomen.

Drei Bewerber wollen CDU-Vorsitzender werden, doch wegen der Coronakrise ruht der interne Wahlkampf vorerst. Das Land habe andere Sorgen, meint auch die scheidende Chefin. Schon kommen Vorschläge, den Dreikampf zwischen Laschet, Merz und Röttgen ganz abzublasen.

Vor ziemlich genau zwei Jahren nahm die dritte Große Koalition unter Merkel ihre Arbeit auf. Turbulente Zeiten liegen hinter dem Regierungsbündnis. Politikwissenschaftler Herfried Münkler zieht Bilanz für die politische Zwangsehe - auch im Hinblick auf die Coronavirus-Krise.

Das Rennen um den CDU-Vorsitz nimmt an Fahrt auf. Armin Laschet kandidiert für den Posten mit Gesundheitsminister Jens Spahn als Vize. Steckt hinter diesem Zusammenschluss ein Angriff auf Friedrich Merz?

In der Union sind gleich mehrere Fässer übergelaufen: Keine Führung, keine Richtung und ungeklärte Fragen destabilisieren die größte deutsche Volkspartei.

Friedrich Merz will CDU-Chef werden. Nachdem seine Konkurrenten Norbert Röttgen, Armin Laschet und Jens Spahn ihre jeweiligen (Team-)Kandidaturen bekanntgegeben haben, zieht der ehemalige Blackrock-Vorstand nun nach.

Der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz bewirbt sich wieder für den CDU-Vorsitz. 2018 war der Politiker noch an AKK gescheitert, jetzt versucht er es erneut. Merz kann in der CDU auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken.

Der Zeitplan für die Wahl eines neuen CDU-Chefs steht fest - und nach Röttgen will auch Merz offiziell aus der Deckung kommen. Dass es noch zu einer gütlichen "Teamlösung" kommt, ist unwahrscheinlich. Die Zeichen stehen auf Kampfkandidatur - inklusive der Gefahr, dass die dramatische Führungskrise der CDU damit nicht endet.

Bis Ende April will die CDU ihre Führungsfrage neu regeln. Eine einvernehmliche Lösung ist nicht in Sicht, Konflikte in der Partei dürften bleiben. Und die CSU fühlt sich auch schon wieder übergangen.

Nach der Hamburger Bürgerschaftswahl blickt nun alles auf den Verlierer Marcus Weinberg: Die querelengeplagte CDU will nun entscheiden, wie es weitergeht. Die Liste ihrer Probleme ist lang, nicht nur im Bund, nicht nur in Hamburg. Ein Überblick.

Der Ex-Regierungschef rechnet fest mit seiner Wiederwahl. Und das, obwohl die Vereinbarung der CDU mit Rot-Rot-Grün in Thüringen in der Bundespartei auf massive Ablehnung stößt.

Norbert Röttgen hatte alles, was ein Kanzler braucht: Charisma, ein Ministeramt, Kompetenz. Doch auf einen schwerwiegenden politischen Fehler folgte sein Absturz. Diesmal will Röttgen es besser machen – und stürzt seine CDU in eine ungewisse Zukunft.