Walter Lübcke

Walter Lübcke war Kasseler Regierungspräsident. Der Politiker wurde auf seiner Terrasse in der Nacht zum Sonntag, 2. Juni 2019, mit einer tödlichen Schusswunde gefunden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt in dem Fall.

Neue Details im Fall des getöteten Politikers Walter Lübcke: Der Hauptverdächtige Stephan E. soll die AfD 2018 im hessischen Landtagswahlkampf unterstützt haben.

Kassels Regierungspräsident Lübcke wird auf seiner Terrasse erschossen - die Nachricht hat die Bundesrepublik im Sommer erschüttert. Was genau in der Tatnacht geschah, wird weiter ermittelt. Ein Haftbefehl wird nun zumindest aufgehoben.

Im Fall der Ermordung von Walter Lübcke bestreitet der tatverdächtige Stephan E., den tödlichen Schuss abgegeben zu haben. Nun müssen die Angaben von Ermittlern geprüft werden.

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde am 2. Juni in seinem Wohnhaus erschossen. Nun wurde der CDU-Politiker posthum mit der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen geehrt.

Vor einem halben Jahr wurde Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet. Der Hauptverdächtige Stephan E. hatte ein erstes Geständnis widerrufen. Doch nun will er sich erneut äußern. Gab es einen zweiten Täter?

Erst der Anschlag auf AfD-Politiker Frank Magnitz, dann der Mord an CDU-Politiker Walter Lübcke, hinzu kommen Drohungen gegen unter anderem den Thüringer CDU-Politiker Mike Mohring (CDU), den Bürgermeister von Altena Andreas Hollstein und aktuell gegen die Grünen-Politiker Cem Özdemir und Claudia Roth: Politiker werden immer häufiger zur Zielscheibe. Politikpsychologe Prof. Dr. Thomas Kliche erklärt im Interview die Hintergründe.

Stephan E., Hauptverdächtiger im Mordfall Walter Lübcke, soll versucht haben, einen irakischen Asylbewerber zu töten. Erst durch den Lübcke-Fall geriet er in den Fokus, berichtet der "Spiegel".

Beleidigung, Drohung, Volksverhetzung und Aufruf zu Straftaten - nach dem Mord an Walter Lübcke haben hessische Ermittler viel Arbeit mit Hasskommentaren.

Am 31. Juli 1919 verabschiedete die Nationalversammlung in Weimar die erste demokratische Verfassung der deutschen Geschichte. Doch schon vierzehn Jahre später wurde sie von den Nationalsozialisten zerstört. Ist unsere heutige Verfassung stabiler? Oder ist auch die bundesdeutsche Demokratie bedroht? Wir sprachen mit Dr. Andreas Braune, dem stellvertretenden Leiter der Forschungsstelle Weimar an der Universität Jena.

Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben Kriminaltechniker die Tatwaffe zweifelsfrei identifiziert. Laut eines Medienberichts belastet ihr Gutachten den Tatverdächtigen Stephan E. schwer.

In einer E-Mail wurde Siemens-Chef Joe Kaeser mit dem Leben bedroht. Offenbar führt die Spur in die rechte Szene. Via Twitter wandte sich der 62-Jährige jetzt an die Öffentlichkeit. 

Im Mordfall Lübcke haben die Ermittler weitere Fortschritte gemacht. Sie fanden nach dpa-Informationen in Kassel ein gesuchtes Auto mit thüringischem Kennzeichen, das mit dem Tatverdächtigen Stephan E. in Verbindung gebracht wird. Zuvor hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" über den Fund berichtet. 

Nach den rechtfertigenden Äußerungen von Teilnehmern einer Pegida-Demonstration über die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat sich die Justiz eingeschaltet.