Walter Lübcke

Walter Lübcke war Kasseler Regierungspräsident. Der Politiker wurde auf seiner Terrasse in der Nacht zum Sonntag, 2. Juni 2019, mit einer tödlichen Schusswunde gefunden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt in dem Fall.

Beleidigung, Drohung, Volksverhetzung und Aufruf zu Straftaten - nach dem Mord an Walter Lübcke haben hessische Ermittler viel Arbeit mit Hasskommentaren.

Am 31. Juli 1919 verabschiedete die Nationalversammlung in Weimar die erste demokratische Verfassung der deutschen Geschichte. Doch schon vierzehn Jahre später wurde sie von den Nationalsozialisten zerstört. Ist unsere heutige Verfassung stabiler? Oder ist auch die bundesdeutsche Demokratie bedroht? Wir sprachen mit Dr. Andreas Braune, dem stellvertretenden Leiter der Forschungsstelle Weimar an der Universität Jena.

Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben Kriminaltechniker die Tatwaffe zweifelsfrei identifiziert. Laut eines Medienberichts belastet ihr Gutachten den Tatverdächtigen Stephan E. schwer.

In einer E-Mail wurde Siemens-Chef Joe Kaeser mit dem Leben bedroht. Offenbar führt die Spur in die rechte Szene. Via Twitter wandte sich der 62-Jährige jetzt an die Öffentlichkeit. 

Im Mordfall Lübcke haben die Ermittler weitere Fortschritte gemacht. Sie fanden nach dpa-Informationen in Kassel ein gesuchtes Auto mit thüringischem Kennzeichen, das mit dem Tatverdächtigen Stephan E. in Verbindung gebracht wird. Zuvor hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" über den Fund berichtet. 

Nach den rechtfertigenden Äußerungen von Teilnehmern einer Pegida-Demonstration über die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat sich die Justiz eingeschaltet.

Politiker mehrerer Parteien haben sich entsetzt gezeigt über Aussagen von Demonstranten einer Pegida-Demonstration zum Mord an dem Kasseler CDU-Politiker Walter Lübcke.

Im Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat der schwer tatverdächtige Stephan E. sein Geständnis widerrufen. Das teilte sein Anwalt Frank Hannig der "Bild"-Zeitung mit.

Das Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke und die anstehenden Landtagswahlen im Osten sorgen dafür, dass sich der Ton zwischen CDU und AfD verschärft. Jetzt legt Fraktionschefin Weidel nach.

Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke soll die Tat in seinem Geständnis als "Fehler" bezeichnet haben. Das berichtet der "Spiegel". 

Im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wurde offenbar die Tatwaffe sichergestellt. Das berichten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung.

Geständnis im Fall Walter Lübcke: Der tatverdächtige Stephan E. hat den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten zugegeben. 

Was können wir aus dem Mordfall Walter Lübcke lernen, wollte Anne Will von ihren Gästen wissen. Die Ergebnisse waren dürftig – dafür zog aber CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer eine tiefrote Grenzlinie zur AfD.

Gibt es inzwischen ein Motiv im Fall Lübcke? Laut "Spiegel" gehen die Ermittler davon aus, dass der Tatverdächtige 2015 an der kontroversen Bürgerversammlung in Lohfelden zu einer Flüchtlingsunterkunft teilnahm. Nach der Veranstaltung soll der Verdächtige den Kasseler Regierungspräsidenten beschimpft und als "Volksverräter" bezeichnet haben.