Mehr als ein Drittel der Stimmen für Norbert Hofer, ein Fünftel für seinen schärfsten Konkurrenten Alexander Van der Bellen - der gegen ihn in der Stichwahl antreten wird: So sieht das vorläufige Endergebnis des ersten Wahlgangs der Bundespräsidentenwahl 2016 aus. Und so haben die Gemeinden gewählt.

Einige wenige grüne Flecken, noch weniger schwarze, rote und graue: So präsentiert sich die österreichische Landkarte nach dem ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl 2016.

Das Stichwahl-Duell ist fix: Norbert Hofer (FPÖ) tritt am 22. Mai gegen Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen an. 36,4 Prozent der Stimmen sicherte sich Hofer laut vorläufigem Endergebnis, 20,4 Prozent der Stimmen entfielen auf Van der Bellen. Das Ergebnis kann sich noch geringfügig ändern, wenn am Montag alle Wahlkarten ausgezählt sind.

Fast im gesamten Land erreichte Hofer eine relative Mehrheit. Einzig Wien, Innsbruck, Graz und einige wenige weitere Gemeinden - vorrangig in Tirol und Vorarlberg - gingen an seinen grünen Konkurrenten.

Verschwindend gering ist der Anteil der Gemeinden, in denen Rudolf Hundstorfer (SPÖ) und Andreas Khol (ÖVP) vorn lagen. Irmgard Griss punktete am stärksten in Vorarlberg. (ank)