Nur drei von acht Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl im April schaffen im Vertrauensindex ein positives Ergebnis. Am schlechtesten schneidet Richard Lugner ab.

Österreichs Bevölkerung hat nur zu drei Präsidentschaftskandidaten Vertrauen. Das geht aus dem aktuellen APA-/OGM-Vertrauensindex hervor, wie die Austria Presse Agentur (APA) meldet.

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Ins Plus schaffen es demnach nur Alexander Van der Bellen (Grüne), Rudolf Hundstorfer (SPÖ) und die parteiunabhängige Kandidatin Irmgard Griss. Am wenigsten Vertrauen haben die Österreicher in Richard Lugner. Aber auch ÖVP-Kandidat Andreas Khol und FPÖ-Vertreter Norbert Hofer haben Nachholbedarf.

Van der Bellen vertrauen die meisten

Van der Bellen liegt in der Umfrage mit 13 Punkten an der Spitze, gefolgt von Hundstorfer (11 Punkte) und Griss (8 Punkte). Für Hofer setzt es auf der Skala minus 6 Punkte, bei Khol sind es sogar minus 16 Punkte.

Lugner landet mit minus 53 Punkten tief im Negativbereich. Er hatte seine Kandidatur allerdings erst am 10. Februar öffentlich gemacht - und die Umfrage wurde am 9. und 10. Februar durchgeführt.

Hofer ist nur 50 Prozent bekannt

Die unabhängige linke Elfriede Awadalla (minus 9 Punkte) und Rudolf Marschall (minus 7 Punkte), Chef der EU-Austrittspartei, sind zu unbekannt, um signifikante Aussagen zu ihrem Vertrauenswert zu treffen. So hatten laut APA 93 Prozent der Befragten keine Meinung zu Marschall, zu Awadalla fiel 79 Prozent der Befragten nichts ein. Aber auch der Bekanntheitsgrad von Hofer liege nur bei 50 Prozent.

Bei der Online-Umfrage wurden die Antworten von 500 Teilnehmern ausgewertet. Gefragt wurde: "Vertrauen Sie dem Politiker xy oder vertrauen Sie ihm nicht?" Die Schwankungsbreite der Ergebnisse liegt laut APA bei maximal 4,5 Punkten. (ank)