• Seit geraumer Zeit steckt Fürstin Charlène von Monaco in Südafrika fest.
  • Doch nun gibt es einen Rückkehrtermin ins Fürstentum.
  • Dann soll es auch weitere Auskunft über ihre rätselhafte Erkrankung geben, die eine Rückkehr bislang verhindert hat.

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Sie nähte Decken für arme Kinder, zeigte sich in Khaki-Kleidung mit Tierschützern im afrikanischen Busch, empfing ihre Familie. Fürstin Charlène von Monaco machte wochenlang ungewollt Schlagzeilen wegen einer Erkrankung, die sie in Südafrika festhielt und über deren genaue Ursache offiziell nur wenig bekannt wurde. Das Rätselraten dürfte nun bald ein Ende haben.

"Ihr geht es gut, sie erholt sich, sie ist guter Laune und bei guter Gesundheit - sie ist sehr stark", erklärte Chantell Wittstock, die Sprecherin ihrer Stiftung, der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Johannesburg. Ihre Erholung mache sehr gute Fortschritte, sodass innerhalb der kommenden zwei Wochen Charlènes Rückflug nach Monaco anstehe.

Doch was war es nun wirklich, das sie fast ein halbes Jahr lang in Südafrika festhielt? Zu Jahresbeginn war sie in den Süden Afrikas gereist, um den Kampf gegen die Nashorn-Wilderei zu unterstützen. Dabei hatte sie ein Naturreservat besucht, in dem Ranger Nashörner zum Schutz vor Wilderern enthornen.

Ein vor ihrer Reise durchgeführter kieferchirurgischer Eingriff habe ihre Rückkehr hinausgezögert, lautete die von der Fürstin selbst in einem Radio-Interview abgegebene Erklärung. Beim Fliegen in großer Höhe könne sie den Ohrendruck nicht ausgleichen, sagte sie ohne weitere Erklärung zu dem Eingriff.

Charlène von Monaco: Weitere Informationen über Erkrankung nach Rückkehr nach Monaco

"Wir können keine medizinischen Details bestätigen", betonte auch Chantell Wittstock. Erst nach der Rückkehr der Fürstin werde es dazu in Monaco eine Erklärung geben, kündigte sie an und meinte zugleich: "Sie wird noch einige Folgeuntersuchungen haben, aber nichts Größeres."

Da es nur wenig Informationen gab, waren es vor allem Bilder der Fürstin, die in den sozialen Medien Spekulationen befeuerten. Bei ihrer südafrikanischen Familie löste das Kopfschütteln aus. "Als sie in Südafrika eintraf, hat man dann festgestellt, dass es ihr nicht gut ging und dann entdeckt, dass es eine Infektion gab", sagte Sprecherin Wittstock mit Blick auf die Gesundheitsprobleme der Fürstin.

Die Mutter der Zwillinge Gabriella und Jacques - des künftigen Fürsten von Monaco - saß in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal fest, wo die als Charlene Wittstock geborene Fürstin einst für ihre Karriere als Leistungsschwimmerin trainiert hatte. Selbst ihren 10. Hochzeitstag verbrachte sie am Kap, wohin sie nach eigenen Angaben noch immer starke emotionale Bindungen hat.

Demnächst steht nun aber die Rückkehr in den Kreis der Familie an. Sie habe ihren Ehemann und die Kinder in der strapaziösen Zeit sehr vermisst, erklärte sie in einem Interview. (dpa/msc)

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