• Activision und Sledgehammer Games enthüllen offiziell "Call of Duty: Vanguard".
  • Das bereits seit langem vermutete Setting im Zweiten Weltkrieg wurde bestätigt.
  • Die Macher versprechen plastische Texturen, ein verbessertes Schadensmodell, optimierte Licht- und Partikeleffekte sowie realistische Waffenphysik.

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Activision und das Entwicklerstudio Sledgehammer Games haben offizielle Details zur Kampagne von "Call of Duty: Vanguard" preisgegeben. Neben einer Online-Präsentation verriet auch der Reveal-Trailer erste Infos.

Bestätigt wurde dabei die ohnehin schon naheliegende These, die seit Wochen durch das Internet geistert: Das neue "Call of Duty" (CoD) spielt (wieder) im Zweiten Weltkrieg. Damit knüpft das Setting an "CoD: WW2" von 2017 an - und natürlich an den Ursprung der-Shooter-Reihe.

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Activison und Sledgehammer Games teilen erste Eindrücke von "Call of Duty: Vanguard".

Ziel der Kampagne: das ominöse "Project Phoenix" verhindern. Hinter dem Namen steckt ein finsterer Plan der bereits am Boden liegenden Nazis, den Krieg am Ende doch noch zu ihren Gunsten zu drehen.

Als Schauplätze dienen West- und Ostfront, Nordafrika und der Pazifikraum. Für Abwechslung sorgen soll der Wechsel zwischen vier Charakteren, die nicht nur eigenständige Persönlichkeiten mit einer eigenen Lebensgeschichte sind, sondern auch individuelles Gameplay mit sich bringen.

"Call of Duty: Vanguard"-Kampagne hat vier Hauptfiguren

Arthur Kingsley landet als Mitglied des neunten britischen Fallschirm-Battalions in der Normandie und kämpft in der Operation Tonga an der Westfront - bereits einen Tag vor dem berühmten D-Day.

Die russische Scharfschützin Polina Petrova ist kampferprobt durch präzise Abschüsse in Stalingrad und mit ihrer Waffe spezialisiert auf den Fernkampf.

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Spieler schlüpfen während der Kampagne in mehrere Rollen - unter anderem in die einer russischen Scharfschützin.

Der Amerikaner Wade Jackson ist als Mitglied der Squadron Six als Fliegerass im Pazifik stationiert.

Der vierte im Bunde ist Lucas Briggs. Der Australier kämpft in Nordafrika gegen die Panzer-Divisionen des berühmt-berüchtigten deutschen Feldmarschalls Erwin Rommel. In letzterem Fall also bedient sich "Call of Duty: Vanguard" einer realen historischen Figur. Doch auch die vier fiktiven spielbaren Charaktere haben historische Vorbilder.

Zu erwarten sind unter anderem Flugzeug-Schlachten, Panzer-Kämpfe, Scharfschützen-Einsätze und Häuserkampf. Auf die Idee, die Story mithilfe von vier unterschiedlichen Protagonisten zu erzählen, ist man bei Sledgehammer Games besonders stolz. Game Director Josh Bridge erklärte, man wolle aus dem bekannten WW2-Setting "etwas anderes" machen.

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Auch im Pazifikraum stürzen sich Spieler ins Gefecht - und dürften dabei sogar Luftschlachten schlagen.

Während "CoD: WW2" die Geschichte einer konkreten Einheit erzählte, erlaubt die Idee mit den vier unterschiedlichen Protagonisten, dass diese an unterschiedlichen Fronten kämpfen und somit die "Kulissen" schneller wechseln, ganz wie in den ersten Teilen der "CoD"-Marke.

Spoilerwarnung: Für den Showdown gegen die Nazis schließen sich die vier zusammen, um zu verhindern, dass die deutschen Truppen unter der Leitung des fiktiven Bösewichts Heinrich Freisinger die Weltherrschaft an sich reißen.

Kampagne soll realistischer werden

In Sachen Gameplay ist das Konzept von "Call of Duty: Vanguard" das Gegenteil einer Sandbox-Welt: Die Kampagne soll, wie in der "CoD"-Reihe typisch, auch diesmal streng linear ablaufen, ohne dass Spieler die Möglichkeit bekommen, alternative Wege auszuwählen.

Feintuning in Sachen Realismus will Sledgehammer Games vor allem bei der Grafik und Handhabe der Waffen bieten. Diese sollen sich authentisch schwer und wuchtig anfühlen, vergleichbar mit "CoD: Modern Warfare".

Details wie Rauchschwaden aus der Mündung, optimiertes Treffer-Feedback, glaubwürdige Ballistik und die Möglichkeit, seine Waffe zum stabileren Zielen auf Objekten aufzulegen, sollen ebenfalls die Authentizität fördern.

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Die Licht-, Leucht- und Partikeleffekte sind beeindruckend.

Auch die optische Darstellung des gesamten Spiels sorgt für mehr Realismus: Die optimierte "Modern Warfare"-Engine und das verbesserte Schadensmodell sollen auf PC, PS5 und Xbox One neue Maßstäbe in Sachen Grafik setzen und die Schlachten im Zweiten Weltkrieg besonders intensiv nacherleben lassen.

Dennoch legen die Macher natürlich Wert darauf, den Spagat hinzubekommen, den Schrecken eines realen Krieges so stark zu abstrahieren, dass der Spielspaß im Vordergrund steht. Sledgehammer Games spricht in diesem Zusammenhang von einem "respektvollen" Umgang mit der Weltkriegsthematik.

Der kinoreif inszenierte Ankündigungstrailer demonstriert all das. Bei einem Presseevent gab es obendrein Einblicke in das Gunplay. Statt hölzerner Schießbude scheint sich "Vanguard" realistisch anzufühlen, auch wenn Skriptsequenzen eine große Rolle spielen.

In dem gezeigten Ausschnitt springt Arthur Kingsley über der Normandie ab und muss unbewaffnet an Nazi-Soldaten vorbei durch einen Wald schleichen, bevor es zum Showdown in einem Bauernhaus kommt.

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"Call of Duty: Vanguard" bietet Action satt. Man möchte jedoch "respektvoll" mit der Weltkriegsthematik umgehen, versprechen die Macher.

"Vanguard" startet mit 20 Multiplayer Karten

Im Multiplayer-Modus wird es zu Beginn 20 Karten geben, wobei 16 davon den 6-vs-6-Modus unterstützen. Neu ist der Modus "Champion Hill", zu dem Details erst später enthüllt werden.

Das Studio Treyarch, das verantwortlich für "CoD: Black Ops Cold War" war, ist für den Zombie-Modus zuständig. Raven Software wiederum arbeitet an einer neuen zu "Vanguard" gehörenden Map für "Call of Duty: Warzone".

"Call of Duty: Vanguard" erscheint am 5. November für PC, PS4/5, Xbox One und Xbox Series X. Frei nach dem Motto "Das Ohr spielt mit" unterstützen die Versionen für die neuen Konsolen 3D-Audio.  © 1&1 Mail & Media/teleschau

Teaserbild: © Activision