GTA 5 wurde am 17. September veröffentlicht. Bereits vor dem offiziellen Release begannen Händler mit dem Verkauf des heiß erwarteten Spiels. Eine Ladenkette in England schloss am Tag nach dem Verkauf gar alle Filialen. Doch so ein Erfolg hat auch seinen Preis. Ein 23 Jahre alter Engländer wurde von Unbekannten niedergestochen - der Grund: Er hatte GTA 5 im Gepäck.

Britischer Händler schließt wegen GTA V

Kaum ein Spiel wurde so sehr herbei gesehnt wie GTA 5. Manche Versandhäuser, darunter Amazon.co.uk, witterten die große Chance. Mit einem vorzeitigen Verkaufsstart wollten sie mehr Geld verdienen und starteten den Versand bereits einige Tage vor dem offiziellen Verkaufsdatum, wie die Spiele-Seite "Gamestar" berichtet. Entwickler Rockstar Games war darüber wenig erfreut und kündigte bereits Untersuchungen an. Ob Strafmaßnahmen gegen die betreffenden Händler verhängt werden, sei aber noch unklar.

Der britische Händler "Console Yourself" sorgte für positivere Schlagzeilen und kündigte an, sämtliche Filialen am 18. September schließen zu wollen. In den Fensterscheiben der Geschäfte fand sich die Meldung: "Alle unsere Filialen werden am 18. September geschlossen bleiben, da alle unsere Kunden daheim sitzen und GTA 5 spielen werden (Genau wie unsere Angestellten)." Die spielfreudigen Angestellten dürften sich gefreut haben.

Mann wegen GTA niedergestochen

In London musste ein Käufer den Erwerb des neuen Spiels fast mit dem Leben bezahlen, wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtet. Der 23 Jahre alte Engländer wurde nach dem Kauf des Spiels kurz nach Mitternacht mit einem Ziegelstein attackiert und mit einem Messer niedergestochen. Anschließend nahmen die Täter sein Handy, seine Uhr und das eben erworbene Exemplar von GTA 5 an sich.

Inzwischen befindet sich das Opfer im Krankenhaus und in stabilem Zustand. Die Polizei verhaftete drei Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren, die unter Verdacht stehen, den Überfall begangen zu haben.