Fünf Jahre lang war Michelle Hunziker in den Fängen einer Sekte, die sie unter anderem ihre Ehe kostete. In einem Buch spricht die Moderatorin offen über die schlimme Zeit - und darüber, wie ihr der Ausstieg gelang.

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Die Schweizer Entertainerin Michelle Hunziker (41), die nach eigenen Angaben mit Anfang 20 in die Fänge einer Sekte geriet, spricht heute offener über Sorgen und Ängste.

"Wichtig ist es, sich nicht zu schämen. Wenn man ein Problem hat, kann man wirklich um Hilfe bitten", sagte Hunziker der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe in der damaligen Zeit gedacht, sie sei intelligent genug, um die Situation alleine zu bewältigen. "Aber das ist falsch. Man muss Demut haben und sagen: Jetzt brauche ich Hilfe."

Hunziker ("DSDS", "Wetten, dass ..?") hat über ihre fünf Jahre in der Sekte "Krieger des Lichts" ein Buch geschrieben, das am Freitag auf Deutsch erscheint. In "Ein scheinbar perfektes Leben" berichtet sie, dass ihre Ehe mit dem Sänger Eros Ramazzotti (54) 2002 ebenfalls an der Sektenführerin gescheitert sei.

Ehe mit Eros Ramazotti scheiterte an der Sekte

Diese habe ihr eingeredet, Ramazzotti könne sie nicht lieben, weil der sie zuvor vor die Wahl gestellt hatte, zwischen ihm und der Sekte zu entscheiden. "Darum habe ich mich getrennt. Wir haben uns damals immer noch geliebt."

Heute sei ihre Beziehung zu dem Sänger "nett, freundlich und entspannt". "Wir gehen nicht jeden Tag zusammen essen und haben unsere eigenen Familien. Aber wir mögen und schätzen uns sehr."

Hunziker ist seit vier Jahren mit dem italienischen Unternehmer Tomaso Trussardi verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Töchter. Ihr Ex-Mann hat mit seiner neuen Ehefrau ebenfalls zwei Kinder. (dh/dpa)

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