Auch in der vorletzten Folge des "Bauer sucht Frau"-Eventwochenendes führt Arabella ernste Unterredungen mit ihren Kandidaten. Bei Thomas scheiterte das Glück an den hochsympathischen Freunden, anderswo stand der lange Schlaf einer Beziehung im Wege.

Claudia, die glücklose Kandidatin von Almhüttenbauer Lorenz, frohlockt: Die Wahrsagerin hat ihr prophezeit, dass ihre große Liebe schon bald vor der Tür stehen könnte. Jedem anderen sagt das Orakel übrigens dasselbe. Gibt es denn keine anderen wichtigen Zukunftstipps? Zum Beispiel: "Investieren Sie nicht in Faxgeräte."?

Die Aussichten stehen ja aber auch gar nicht schlecht. Immerhin treiben sich beim Abschlussevent von "Bauer sucht Frau" zahllose Singles umher, die noch nicht zum Zuge gekommen sind und sicherlich gern noch, nun ja, für ihre Anhängerkupplung den passenden Heuwender finden würden.

Bauer Peter will sich jedenfalls perfekt vorbereiten und kleidet sich deswegen neu ein. Die Lederhosenverkäuferin findet auch prompt Gefallen an ihm, tätschelt ihm beim Anprobieren den, wie sie sagt, "netten Hintern in der Hose" und empfiehlt ihm dann noch, mehr Knödel zu essen. Bei H&M wird man nie so umfassend betreut!

Sympathische Freunde

Chefkupplerin Arabella Kiesbauer horcht derweil ihre Hübschen aus, was denn während der Hofwochen schiefgegangen sein könnte. "Hat nicht gepasst", wird dann gerne gesagt und in selteneren Fällen auch "hat voll gepasst". Man weiß ja gar nicht, was schlimmer ist.

Ganz und gar nicht gepasst hat es bei Thomas und Nadine. Anfangs sah das ja noch ganz gut aus: Sie schaut schnuckelig aus und mag Autos, er gibt sich locker-flockig und grinst wie beim Zahnarztbesuch – mehr braucht es für so junge Leute doch eigentlich kaum. Aber dann ist sie plötzlich doch abgereist und so wurde nichts aus dem gemeinsamen Grinsen bei einer feschen Spritztour.

Der Grund: Thomas' Freunde mochten Nadine nicht und haben sie bei einer Party derart blöd angeredet, dass sie in Tränen ausgebrochen ist. Was genau die sympathische Partie gesagt hat, will Nadine nicht wiedergeben, aber sie fühlte sich von Thomas im Stich gelassen. Thomas versteht die Aufregung nicht so ganz: Immerhin hat er seinen Freunden ja später dann gesagt, dass sich das nicht gehört.

Die anderen Gäste hören der Unterredung per Live-Schaltung vom anderen Zimmer aus zu. Die versammelten Damen sind recht erbost, als Thomas aus dem Besprechungsraum kommt. Und Silvia fragt ihn kopfschüttelnd, was das für Freunde sind.

Darauf rauscht Thomas beleidigt ab: Über seine Freunde sagt niemand etwas Schlechtes! Nadine meint nur noch "abgehakt", was die Thomas-Geschichte angeht – aber der junge Bauer muss ja nicht traurig sein: Wir kennen da noch ein sympathisches Lederhosengeschäft für engere Bekanntschaften.

Ausschlafen ruiniert Beziehungen

Aus drastischen Gründen ist auch die Beziehung zwischen Gerald und Sabine gescheitert. Irgendwie ging ihm alles zu schnell, meint er, und er hat sich etwas eingeengt gefühlt. Sabine lächelt und reißt sich sichtlich zusammen, nicht augenrollend zu seufzen.

Also: Gerald musste arbeiten am Wochenende, aber Sabine wollte trotzdem kommen – und hat sogar angeboten, mitzuhelfen. Und dann? "Man richtet eigentlich nichts aus", klagt er. "Dann sind wir am Samstag doch erst um 9 aufgestanden."

Hier wäre der geeignetste Moment für die Wahrsagerin, eine Karte zu zücken, auf der eine schwierige Zukunft angekündigt wird. Oder zumindest einen Prospekt für einen reizenden Lederhosenshop …?

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